Lebensraum de luxe
Plastik im Meer will keiner, aber was, wenn es da ist? Bei Ökologen haben es die Müllteppiche zu schützenswerten Biotopen gebracht.
Plastik im Meer will keiner, aber was, wenn es da ist? Bei Ökologen haben es die Müllteppiche zu schützenswerten Biotopen gebracht.
Die Personallage in vielen psychiatrischen Kliniken ist prekär, zahlreiche Verbände warnen vor Risiken für schwerkranke Patienten. Was sind die Ursachen – und Auswege aus der Misere? Die Einschätzungen unterscheiden sich deutlich.
Für Millionen Menschen ist der Zugang zu sauberem Wasser noch immer nicht selbstverständlich. Die UN will das bis 2030 ändern. Forschern zufolge könnte das zahlreiche Leben retten.
Hitzerekorde purzeln, Warnungen häufen sich. Was bringt der Nationale Hitzeschutzplan? Klar ist: Viele der gesundheitlich am meisten Gefährdeten wissen nichts über ihre Risiken.
Milliarden Menschen müssen ohne sauberes Trinkwasser und ohne Sanitäranlagen auskommen. Viele von ihnen werden krank oder sterben deshalb. Woran liegt das?
Er hat aufladbare Lithium-Ionen-Batterien weiterentwickelt und so den Weg für die Mobilitätswende geebnet: Am Sonntag ist der amerikanische Chemienobelpreisträger John B. Goodenough im Alter von 100 Jahren gestorben.
Der 1,45 Millionen Jahre alte Beinknochen eines Frühmenschen zeigt Spuren von Metzgerarbeiten. Es könnte sich um Kannibalismus gehandelt haben, jedoch bleiben einige Fragen offen.
Mehrere Forscherteams haben im Labor embryonenartige Strukturen aus Stammzellen gezüchtet. Medizinethiker und -rechtler Nils Hoppe erklärt, was das für den Embryonenschutz bedeutet.
Süßstoffe werden als gesunde Alternative angepriesen, doch zeigen Studien nun mögliche Risiken auf. Sind Erythrit, Xylit und Co. schädlich?
Hell beleuchtete Nächte haben viele Schattenseiten: Forscher erkennen zunehmend die schädlichen Wirkungen des verbreiteten Kunstlichts auf Mensch, Tier und Umwelt.
Patienten bei Diagnose und Therapie einzubeziehen ist medizinethisch geboten – und kann Behandlungen verbessern. Wie kann das gelingen, und was sollten Patienten beachten?
Einsam lebende Menschen haben ein höheres Risiko zu versterben, bestätigt eine neue Studie. Die Forscher werteten für ihre Arbeit 90 frühere Untersuchungen aus.
An historischem Wissen über die Gründe des Scheiterns von Demokratien fehlt es nicht. Schwieriger erkennt man Stabilisatoren. Eine Tagung im NS-Dokumentationszentrum München vergleicht die Jahre 1923, 1933 und 2023.
Lange Zeit ließen Forscher Farne links liegen, so unbedeutend und kompliziert waren die Gewächse. Das ändert sich nun.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Die Entdeckung der Langsamkeit.
Die 23 Jahre alte Ingenieurstudentin Nivedha RM aus Bangalore hat eine Maschine entwickelt, die täglich 500 Tonnen Plastik recyceln kann. Aus Müll von Deponien werden Möbel, Schulbänke und Baumaterial.
Die vierte Auflage der Vermächtnisstudie zeigt: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie scheint nach wie vor weit entfernt. Ist das Projekt der Gleichstellung gescheitert?
Moderne Medienkunst, die schnell veraltende Technik nutzt, stellt Sammler und Restauratoren vor besondere Herausforderungen. Dabei erfordert sie technisches Wissen ebenso wie Kunstverständnis.
Nur wenig ist über das Leben der Fische bekannt. Nun haben Forscher ihnen Sender in den Uterus gepflanzt und so mehr über Schwangerschaft und Geburt erfahren.
Synthetische Embryonen sollen helfen, frühe Entwicklungsschäden bei Babys zu erforschen. Forscher fordern dringend neue Regeln für die Versuche.
Der zweite Anlauf zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes stellt vor allem die Arbeitgeber zufrieden. Das Ministerium verliert darüber aber den Konsens seiner Koalitionspartner.
Der zerstörte Staudamm in der Ukraine heizt die Diskussion um die Bauwerke an. Sind sie ein Sicherheitsrisiko und zerstören Umwelt und Natur – oder sind sie die Retter der Energiewende?
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: kreatives Spiel mit Albumcovern.
Mehr Salzwiesen am Ufer und Mut zur Mangrove: Wie der Klimaschutz an den deutschen Küsten und weltweit zu verbessern wäre, zeigen Forscher in einer globalen Bestandsaufnahme.
Kaum einer kann hohe moralische Standards immer selbst einhalten, aber sollte man sie deshalb gar nicht erst vertreten? Psychologen haben darauf eine klare Antwort.
Der Jüngste ist der Älteste: Erst zwei Personen wurden jenseits ihres neunzigsten Geburtstags in den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste gewählt. Auf Annette Kolb folgt jetzt Jürgen Habermas.
Völkermord, so ein Gedanke Hannah Arendts, zerstört etwas möglicherweise Unsterbliches. Der Politikwissenschaftler Marcus Llanque erläutert ihre Theorie republikanischer Überwindung des Todes.
In kalten Regionen bilden Primaten in der Regel große Gruppen. Eine neue Studie zeigt, dass in deren Evolution die Hormonregulation dafür verantwortlich war.
Im Affective Computing sollen Computer den Umgang mit Emotionen lernen. Die Philosophin Eva Weber-Guskar spricht darüber, was das heißt und wo Grenzen liegen sollten.
Wer Menschen verstehen und mit ihnen umgehen will, muss ihre Gefühle verstehen und Empathie zeigen. Computer werden darin immer besser.
Nicht nur der Klimawandel gefährdet ein sicheres und gerechtes Leben auf der Erde. Wissenschaftler haben nun verschiedene „Grenzen des Erdsystems“ definiert, um bestehende Risiken besser abschätzen zu können.
Viren verursachen Krebs, für die einfache Wahrheit musste Harald zur Hausen Jahrzehnte lang kämpfen. Ebenso für Impfstoffe. Bis zu seinem Tod hat der Krebspionier zeigen wollen: Der Kampf ist noch nicht beendet.
Bonaventure Ndikung, der Intendant des Hauses der Kulturen der Welt, tut sich sprachschöpferisch hervor. Oder genauer gesagt nachschöpferisch: Früher gab es im Englischen wie im Deutschen tatsächlich ein Verb zum Substantiv „Welt“.
Das Verhalten von Seeanemonen wird von Erfahrungen aus der Vergangenheit geprägt, wie Versuche mit optischen und elektrischen Reizen zeigen.
Der ehemalige NASA-Wissenschafts-Chef Thomas Zurbuchen will künftig an der ETH Zürich die Weltraumforschung voranbringen. Im Interview erläutert er die Gründe für seine Rückkehr nach Europa.
Mit moderner Gentechnik veränderte Pflanzen können helfen, Forst- und Landwirtschaft nachhaltiger zu machen. Die EU überlegt nun, die Regeln für den Anbau zu lockern.