Symptome einer Retraumatisierung
Nahm sich der Holocausthistoriker Joseph Wulf vor fünfzig Jahren aus Verzweiflung über propalästinensische Proteste an der FU Berlin das Leben? Das ist die These des Politikwissenschaftlers Gideon Botsch.
Nahm sich der Holocausthistoriker Joseph Wulf vor fünfzig Jahren aus Verzweiflung über propalästinensische Proteste an der FU Berlin das Leben? Das ist die These des Politikwissenschaftlers Gideon Botsch.
Struktur und Aufbau der Proteine sind der Schlüssel, um zu verstehen, wie das Leben funktioniert. Der diesjährige Chemie-Nobelpreis geht an drei Proteinforscher, die Computermodelle entwickelt haben.
Das Nobelkomitee vergibt den Preis für Chemie an drei Wissenschaftler, die zu Proteinen forschen. Ihre Arbeit habe Fragen beantwortet, die jahrzehntelang ungelöst waren.
Einflussreiche deutsche Sinologen stehen in Bezug auf die Uiguren-Region auf Seiten der Kommunistischen Partei Chinas. Ein von ihnen herausgegebener Sammelband könnte für das Fach zum Lackmustest werden.
Sie haben vor Jahrzehnten die Grundlage für die Künstliche Intelligenz von heute gelegt: Der Physik-Nobelpreis geht dieses Jahr an den Amerikaner John Hopfield und den Kanadier Geoffrey Hinton.
Angststörungen und Panik sind bei jungen Müttern nicht selten. Dennoch hat sich die Medizin bisher wenig darum gekümmert. Das soll sich ändern. Hebammen könnten helfen.
Wie die Deutsche Schabe von Asien aus die Welt eroberte und der Mensch den Lästling zu „verwöhnen“ begann. Eine internationales Forscherteam hat den Verbreitungsweg des Insekts anhand von DNA-Analysen rekonstruiert.
Wie die Lichtgestalten gehören die verkannten Genies und die Pechvögel zur schillernden Historie der Nobelpreise.
Wie Abraham wurde auch Hiob auf die Probe gestellt. Die exegetische Kontroverse um die göttliche Gerechtigkeit führt auf die Frage nach dem Anteil des Judentums an einer legitimen Moderne.
Im Selbstversuch kommt der tüchtigste Rechtsbeistand ins Schwanken: Das Motiv der Waage im literarischen Werk und in den Lebenszeugnissen Franz Kafkas.
Die Hälfte aller Hunde und Katzen in Deutschland ist zu dick. Die Tiere leiden unter dem Gewicht und den Folgeerkrankungen. Was kann man selbst dagegen tun?
Soll man Fertigfutter füttern, wie gut sind Snacks, und was muss man bei der Umstellung auf vegetarisches Futter beachten. Ein Experte für Tierernährung gibt Auskunft.
Auch kurze Aufenthalte in der Schwerelosigkeit können schon deutliche Spuren am Herz hinterlassen. Das zeigen Experimente mit lebenden Muskelzellen auf der Internationalen Raumstation.
Ästhetische Autonomie wird der Literatur heute oft nicht mehr zugestanden. Sie soll Sozialarbeiterin und Kompetenzvermittlerin sein.
Viele Organismen brauchen Licht für die Photosynthese. Aber es gibt welche, die mit extrem wenig auskommen.
Vielen Gewächsen wird nachgesagt, sie würden die Körperabwehr stärken. Die ayurvedische Wunderwurzel Ashwagandha tut sich besonders hervor. Was steckt dahinter?
Bakterien und Hefe können aus Kohlendioxid und Wasserstoff Nahrungsergänzungsmittel herstellen. Denn Hefe kann nicht nur Zucker verarbeiten.
Wie Beethoven die Domestizierung des Militärklangs im inneren Ohr gelang: Eine Tagung im Bonner Beethovenhaus untersucht die Wiener Akademiekonzerte im Mai 1824, bei denen die Neunte Symphonie uraufgeführt wurde.
Mensch und Aal verbindet eine lange Geschichte. Doch seit einem halben Jahrhundert geht es den Fischen schlecht, ihre Bestände schrumpfen. Schutzbemühungen zeigen kaum Wirkung.
Tausende Behandlungsfehler führen hierzulande zu teils schwerwiegenden Folgen – bis hin zum Tod. Oft sind es falsche Diagnosen. Derzeit ist die Charité wegen möglicher Fehler in der Kritik.
Forscher haben berechnet, wie lange Bewohner zu wichtigen Orten in ihrer Stadt unterwegs sind. Deutschland steht gut da, amerikanische Städte schlecht. Sehen Sie nach, wie gut Ihre Stadt abschneidet.
Nie zuvor war es so einfach, psychische Störungen zu erkennen. Regelwerke helfen dabei. Kritiker aber finden, sie werden den Betroffenen nicht gerecht.
Spenderorgane sind knapp und kostbar. Daher sollen Maschinen sie außerhalb des Körpes mit Blut versorgen und so vor Schäden schützen. Warum die Technik noch nicht genutzt wird.
Viele Frauen leiden an Hitzewallungen, nicht für alle sind Hormone gut. Jetzt gibt es neue Medikamente gegen die Beschwerden in den Wechseljahren. Wie funktionieren sie, wem helfen sie?
Nicht nur Menschen müssen sich durch Hormonumstellungen quälen – sondern auch die Ackerschmalwand. Lässt sich das irgendwie nutzen?
Auf Instagram ist bedürfnisorientierte Erziehung ein heißer Trend. Und tatsächlich scheint es gut zu sein, den Kindern auch mal ihren Willen zu lassen. Doch wenn sie nicht aufpassen, laufen Eltern dabei in eine Falle.
Vom Amazonas bis Brandenburg: Die Rekordjahre mit Wald- und Buschbränden rund um den Globus häufen sich. Eine Naturgewalt, die uns ökologisch und ökonomisch beschäftigen muss. Inwieweit ist sie auch ein Symptom der menschengemachten Klimakrise?
Hartnäckig hält sich der Glaube, von Handys ausgesandte elektromagnetische Wellen seien schädlich. Forschende haben nun Studien aus aller Welt dazu angeschaut. Sie geben Entwarnung.
Blut spenden und Blut empfangen basiert auf Solidarität. Jetzt steht ein Generationenwechsel an – die Babyboomer werden vermehrt von Spendern zu Empfängern. Nun ist der Nachwuchs gefragt.
Die Symptome der Migräne variieren stark. Je nach Schwere können Medikamente von Ibuprofen bis hin zu Triptanen und Ditanen helfen.
Störung und Versuch der Restitution: Aus dieser beiden Kräfte Widerstreben entsteht das Geschehen im symphonischen Werk Anton Bruckners.
Künstliche Intelligenz kann heute Tumore erkennen und Patienten überwachen. Doch ist sie diesen Aufgaben wirklich gewachsen? Experten zweifeln.
Mehrere Gene für Alzheimer sind bekannt. Sollte man sich darauf testen lassen? Jörg Schulz, Experte für Demenz und Kongnitive Störungen erklärt, wem das etwas bringt.
Die Zukunft unserer Sprache unter der Weltherrschaft des Englischen: Ein Gespräch mit dem Linguisten Martin Haspelmath über Sprache als Prestigefaktor und den Einfluss von KI.
Das Verschwinden kleiner Sprachen ist kaum aufzuhalten. Doch wäre das überhaupt ein Verlust?
Spektakuläre archäologische Funde in der eurasischen Steppe: Eiweißspuren in mongolischen Kesseln verraten, was Menschen vor 2700 Jahren in Asien aßen.