Alle zwei Wochen stirbt eine Sprache aus
Das Verschwinden kleiner Sprachen ist kaum aufzuhalten. Doch wäre das überhaupt ein Verlust?
Das Verschwinden kleiner Sprachen ist kaum aufzuhalten. Doch wäre das überhaupt ein Verlust?
Spektakuläre archäologische Funde in der eurasischen Steppe: Eiweißspuren in mongolischen Kesseln verraten, was Menschen vor 2700 Jahren in Asien aßen.
Die Rote Feuerameise breitet sich auf Sizilien aus und bedroht Festlandeuropa. Nun müssen die Behörden sie ausrotten. Ist es dafür nicht längst zu spät?
Wer viel Fleisch isst, erkrankt eher an Diabetes Typ 2. Vor allem Wurst und rotes Fleisch bergen Problem. Aber auch Geflügel erhöht das Krankheitsrisiko.
Ein Wüstengewächs übersteht komplette Austrocknung und ist auch sonst hart im Nehmen. Damit ist ihm geradezu vorbestimmt, anderen Planeten die Segnungen der irdischen Biosphäre zu bringen.
Im Alter selbständig, geistig und körperlich gesund zu bleiben – das ist möglich. Ratschläge gibt es viele. Forscher verraten drei Faktoren, auf die es wirklich ankommt.
Um die Energiezukunft wird überall gerungen. Im fernen Öl- und Gasimperium Nigeria sucht ein Berliner Institut mit „Solargeneratoren“ nach kleinen Lösungen, die das Klima schonen und die Menschen unabhängig machen vom maroden Stromnetz.
Der Kulturjournalist Jens Balzer rechnet angesichts der Erfahrungen des 7. Oktobers mit der woken Doppelmoral ab, will die emanzipatorische Grundidee aber retten.
Mehr als Kribbeln und Umherlaufen: Das Restless-Legs-Syndrom bestimmt das Leben der Betroffenen. Sie werden medizinisch oft falsch behandelt – das verschlimmert die Probleme.
Eine frühe Diagnose von Lungenkrebs kann Leben retten. Ermöglichen kann das die Niedrigdosis-Computertomographie, die seit Kurzem in Deutschland zugelassen ist. Was passieren muss, damit ehemalige Raucher das Screening bekommen können.
Während der Pandemie war die Lebenserwartung stark zurückgegangen. Nun steigt sie erstmals seit 2020 wieder an. Statistiker sprechen von einem „deutlichen Aufholeffekt“.
Unterlag Erasmus von Rotterdam 1512 bei der Wahl zum Lady-Margaret-Professor für Theologie in Cambridge?
Hofphilosophie für Kinder: Ein Erasmus-Büchlein wurde in drei Generationen der Familie Rubens weitergegeben und enthält zwei Zeichnungen.
Wilde Natur könnte sich vor allem in Skandinavien, Schottland und auf der iberischen Halbinsel ausbreiten. In anderen Gegenden Europas müsste der Mensch nachhelfen.
Mpox waren in der westlichen Welt fast vergessen. Warum es nun nicht nur große Ausbrüche in Afrika gibt, sondern auch Fälle in Europa – und was das mit der Pockenimpfung zu tun hat.
Wer schon darüber hinaus ist, ahnt es längst: Mit Mitte vierzig und um die 60 passiert einiges. In einer Big-Data-Studie werden die abrupten molekularen Veränderungen dokumentiert. Einige Körperfunktionen trifft es besonders hart.
Terraforming des Mars ist vielleicht einfacher, als bislang gedacht, behauptet eine neue Studie. Und dazu bedürfte es nicht einmal des kürzlich entdeckten Wassers tief in der Marskruste.
Eine kleine Soziolinguistik der Trunkenheit.
Manche scheinbar erfundenen Geschichten der Autobiographie lassen sich wissenschaftlich erklären: Andreas Beyer beschreibt die Bildzeugungsakte Benvenuto Cellinis.
Klinikessen sieht oft eklig aus, schlimmer aber: Es kann auch krank machen. In der Schweiz wurde die Qualität der Mahlzeiten gesetzlich geregelt. Und in Deutschland? Da rangeln die Ministerien miteinander.
Vor einem halben Jahrhundert entdeckte die Empirische Kulturwissenschaft, damals oft noch Volkskunde genannt, den Alltag. Ist dieses Interesse inzwischen selbst nur noch Routine?
In der Ostsee gibt es kaum noch große Fische. Eine neue Studie zeigt, dass das nicht das Aus für Schweinswale bedeuten muss – wenn ein anderer Faktor berücksichtigt wird.
Eigentlich sollten zwei NASA-Astronauten nur eine Woche an Bord der ISS bleiben. Doch nach Problemen mit einem Raumfahrzeug von Boeing sitzen sie dort fest. Die NASA erwägt, sie in einer Kapsel der Konkurrenz zurückzuholen.
Der Konsum von süßen Drinks wie Cola ist bei Kindern und Jugendlichen zwischen 1990 und 2018 stark gestiegen. Am meisten schlürfen Kinder gebildeter Eltern in Städten.
Unmoralisch im Sommer, der Ahn der weichen Tiere, seismische Wassermessung und eine schreiende Mumie.
Frühe Selektion von Schülern nach Leistung funktioniert, hat aber ihren Preis. Eine Studie bringt neue Erkenntnisse.
Eine Mumie mit schmerzverzerrter Mimik, scheinbar schlampig balsamiert: Seit Jahrzehnten gibt sie Archäologen Rätsel auf. Nun gibt es neue Erkenntnisse zu ihrem Leben – und womöglich qualvollen Tod.
Ein Soziologe ergründet die Selbstwahrnehmung von Journalisten der Bildzeitung. Er bemerkt einen hohen Zusammenhalt der Redaktion.
Die Jugend steckt seit der Pandemie in einer psychischen Krise. Mental Health Coaches und Projekte in Schulen sollen helfen. Was das bringt.
Kurze Sätze, wo die Geschichte Regeln bietet, lange Wörter, wenn der Historiker kreativ sein darf: Laudatio auf Dieter Langewiesche zum Lion-Feuchtwanger-Preis für historische Prosa.
Wie viele Menschen „an“ oder „mit“ Covid-19 starben, ist bis heute nicht ganz klar. Eine Untersuchung europäischer Totenscheine zeigt neue Zahlen.
Die Ausläufer der Mittelmeerhitze sind auch in Paris noch zu spüren. Für Klimaforscher steht nach Einordnung der Juli-Temperaturen fest: Ohne die Klimakrise gäbe es die erschwerten Bedingungen nicht.
Nach zwei Jahren Krieg arbeiten ukrainische Forscher unter schwierigsten Bedingungen. Viele haben das Land verlassen, doch dort hat man sie nicht abgeschrieben.
Die Eruption eines Geysirs im Yellowstone-Nationalpark wurde in der vergangenen Woche (23. Juli) zu einem lebensgefährlichen Schauspiel. Wie kam es zu der plötzlichen Eruption?
Das Risiko steigt, sich beim Baden in der Ostsee mit Vibrionen zu infizieren. Nun sind zwei Menschen gestorben. Manche sollten das Wasser meiden. Wer ist gefährdet?
Im Zentralinstitut für Kunstgeschichte hielt Michael Lüthy einen engagierten Vortrag über die Gefährdung der Kunstautonomie. Seinen Appell richtete er an die Institutionen.