Jagdglück im All
Nach zehn Jahren hat die Raumsonde Rosetta den Kometen „Tschurjumow-Gerasimenko“ erreicht. Rund eine Milliarde Euro kostet die technische Meisterleistung Europas. Das ist kein rausgeworfenes Geld. Ein Kommentar.
Nach zehn Jahren hat die Raumsonde Rosetta den Kometen „Tschurjumow-Gerasimenko“ erreicht. Rund eine Milliarde Euro kostet die technische Meisterleistung Europas. Das ist kein rausgeworfenes Geld. Ein Kommentar.
Irgendwo zwischen Jupiter und Mars, Milliarden Kilometer entfernt: Europas Sonde „Rosetta“ ist in eine Umlaufbahn um den Zielkometen 67P eingeschwenkt. Die atemberaubende Geschichte der wichtigsten europäischen Mission, erzählt in Bildern, Grafiken und Filmen.
Nach was sucht die Raumsonde Rosetta? Wann ist die Mission gestartet? Warum hat die Reise so lange gedauert? Wie kommt das Landegerät auf den Kometenkern? Hier gibt es Antworten zu vielen Fragen.
Showdown für eine historische Mission: Europas Rosetta-Sonde hat zehn Jahre Jagd auf einen Kometen gemacht. Seit 11:30 Uhr kreist sie um „67P“. Verfolgen Sie die Geschehnisse hier live aus dem Kontrollzentrum in Darmstadt.
An diesem Mittwoch soll die Esa-Sonde Rosetta nach sechs Milliarden Kilometern in die Umlaufbahn des Kometen 67P einschwenken. Die Esa-Crew in Darmstadt fiebert mit.
Die europäische Raumsonde Rosetta hat neue Bilder von 67P zur Erde gefunkt und erstmals die Temperatur ihres Ziels gemessen. Die Oberfläche von 67P ist nicht allzu kalt.
Weniger als zweitausend Kilometer und eine Woche trennen die Raumsonde Rosetta noch von ihrem Ziel, den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko. Jüngste Bilder des Schweifsterns zeigen deutliche Anzeichen einer Koma.
Von der Kometen-Mission Rosetta, der Welt-Aids-Konferenz in Melbourne und von außerirdischen Umweltsündern sowie von Knüpfarbeiten in der Nanowelt und vom sensiblen Umgang mit Demenzkranken berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Der Himmelskörper, den die Raumsonde Rosetta ansteuert, scheint aus zwei Teilen zu bestehen. Diese verleihen dem Kometen 67P die Gestalt eines Quietscheentchens.
Festschnallen, der Landeanflug beginnt: Europas Kometenjäger Rosetta ist mit ihrer Landeeinheit dem Zielkometen „67P“ bis auf einige tausend Kilometer nahe gekommen. Die ersten aussagekräftigen Fotos begeistern die Forscher. Aber sie müssen auch auf Überraschungen gefasst sein.
Die Raumsonde Rosetta ist von „Churyumov-Gerasimenko“ noch so weit entfernt wie die Erde zum Mond. Dennoch registriert sie bereits die Aktivitäten auf der Kometenoberfläche recht genau.
Jahrtausende lang waren Kometen Zeichen des Unheils. Nun endet eine lange Geschichte von Angst und Schrecken, von Aufblicken und Ausschau mit dem Opernglas vor Augen: als Blick ins Schwarze.
Er konnte begeistern und begeistert sein wie kein Zweiter: An seinem Text über den Halleyschen Kometen, der vor achtundzwanzig Jahren erschien, habe ich zum ersten Mal erkannt, wie aus Intellekt und Leidenschaft Deutungshoheit erwachsen kann.
Die hemdsärmelige Bassistin steckt noch in ihr, aber auf ihrem neuen Album bezaubert Meshell Ndegeocello mit sehr vorsichtigem Gesang zu sanften Reggae-Klängen.
„Es ist wie ein Weihnachtsgeschenk auspacken“, sagte ESA-Chef Jean-Jacques Dordain, als Europas Rosetta-Sonde in den Orbit des Kometen „Tschuri“ 67P eingeschwenkt war. Die Bilder zur Annäherung.
Das Teleobjektiv auf „67P“ gerichtet: Die europäische Sonde Rosetta hat beobachtet, wie der Komet zu seinem weißen Schweif kommt. Doch die ferngesteuerte Sonde muss näher ran ans Motiv. Jetzt gilt es.
Nach Moçambique kommt man entweder mit dem Flugzeug oder man watet von Tansania aus barfuß durch den Rovuma. Doch mit dem Bus erlebt man am meisten.
Es gibt Tage, an denen ist die Wissenschaft noch unfassbarer, kreativer und bizarrer als ansonsten auch schon. Gestern war ein solcher. Wir haben eine Auswahl wissenschaftlicher Aprilmeldungen zusammengestellt.
Europas spektakuläre Weltraummission „Rosetta“ hat die nächste Bewährungsprobe bestanden: Gut zwei Monate nach dem „Aufwachen“ der Kometensonde im All ist auch ihr Landemodul aktiviert worden.
Das Objekt 2012 VP113 hat sogar einen deutlich größeren Abstand zur Sonne als Sedna, der als weit entfernteste Zwergplanet jenseits des Pluto galt. Unser sichtbares Sonnensystem ist offenkundig größer als bislang gedacht.
Das „Wake up“ von Rosetta gestaltet sich für die beiden Projektmanager der europäischen Raumsonde zäh. Dabei hat die Sonde vier Wecker an Bord, die sie aus ihrem Tiefschlaf holen soll. Zu Besuch bei der ESA.
Um 19:18 Uhr war Europas historische Mission zur Eroberung eines Kometen in die entscheidende Phase gegangen: „Rosetta“ wurde in mehr als 800 Millionen Kilometern Entfernung aufgeweckt - und die ESA bläst zur Jagd auf 67P.
Orakelgekrakel: Wenn Politiker sich auf wissenschaftliche Berater verlassen, kann das übel enden. Milliarden werden dabei in den Sand gesetzt. Rekapitulation eines falschen Vertrauensverhältnisses.
Im Kloster Maria Laach fand dieser Tage ein Architektur-Symposion statt. Überraschend hinzu kam die Begegnung mit Bruder Stephan, einem jungen Mönch, der mit Blumenkunst auf den Zustand der Welt hinweist.
Ein kometenreiches Jahr klingt aus. Ungewöhnlich viele Schweifsterne faszinierten die astronomische Welt, darunter Ison. Komet Lovejoy leuchtet sogar zu Weihnachten, wenn das Wetter mitspielt.
Der Jahrhundertkomet Ison ist tot, es lebe der Schweifstern Lovejoy: ein nächtlicher Flug mit Kometenjägern an den Rand der Atmosphäre.
Was war das für eine Spannung: Als Komet „Ison“ Donnerstagabend kurz nach halb acht der Sonne am nächsten kam, war die Bestürzung groß.Kein Kern mehr. War der Adventsstern zerbrochen? Stunden später tauchten die erste Spuren des Kometen wieder auf. Hier eine kleine Bilderschau zu dem Ereignis.
Am Ende blieb nicht mehr als einen Funken Hoffnung. Und er war berechtigt. Nach seiner Annäherung auf gut eine Million Kilometer an die Sonne tauchte „Ison“ wieder auf. Ist er zum Zombie-Kometen geworden?
Spannung pur am Himmel: Die Sonden von ESA und Nasa haben die rasend schnelle Annäherung von „Ison“ an die Sonne verfolgt. Lesen Sie den Live-Chat mit ESA-Experte Gerhard Schwehm und Jan Hattenbach.
Überlebt der Komet Ison seine Höllenfahrt um die Sonne, könnte der Schweifstern im Dezember als beeindruckendes Himmelsschauspiel zu sehen sein.
Gleich zwei Kometen ziehen derzeit über den Himmel. Bei guten Bedingungen ist Lovejoy mit bloßem Auge zu beobachten. Ison passiert in dieser Woche die Sonne - und könnte dabei verdampfen.
Um die Weihnachtszeit wird der Komet Ison voraussichtlich hell wie der Mond am Abendhimmel stehen. Mit einem guten Fernglas kann man den Sternenwanderer schon jetzt am Morgenhimmel entdecken.
Der Schrecken meldet sich akustisch - durch ein eindringliches Sirren in der Luft. Mit flatternden Kunststoffflügeln schießt ein Flugobjekt mit abenteuerlicher ...
Manfred Liedtke hält eine Sternschnuppe in den Händen. Eigentlich sind es nur die Reste einer Sternschnuppe, verpackt in eine kleine Plastikbox.
Mit „Die andere Heimat“ kehrt Edgar Reitz in das Hunsrückdorf Schabbach zurück. Sein vierstündiges Panorama des neunzehnten Jahrhunderts ist der schönste deutsche Spielfilm seit langem.
Mysteriöse Kieselalgen über den Wolken: Warum schaffen es Astrobiologen einfach nicht, auf dem Boden zu bleiben? Die Kanzlerin schafft es doch auch.