Jährliche Auffrischung der Impfung erwartet
Ugur Sahin erwartet, dass der Schutz der Drittimpfung länger anhalten wird, als der nach der Doppelimpfung. Dies erklärte er in einem Interview mit „Bild am Sonntag“.
Ugur Sahin erwartet, dass der Schutz der Drittimpfung länger anhalten wird, als der nach der Doppelimpfung. Dies erklärte er in einem Interview mit „Bild am Sonntag“.
In Wien sind Gegner verpflichtender Corona-Impfungen und des geplanten landesweiten Lockdowns auf die Straße gegangen. Österreich ist das erste Land in Europa, das angesichts der jüngsten Corona-Welle derart harte Maßnahmen ergreift.
Im Winter wütete das Coronavirus in Speyer besonders heftig. Heute steht die Stadt gut da. Neunzig Prozent sind geimpft. Wie ist das gelungen?
Alle Kultur- und Freizeitveranstaltungen sowie Weihnachtsmärkte sind abgesagt. In Hochinzidenzgebieten gibt es Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte. Schulen und Kitas bleiben offen.
Viele wollen sich nun doch impfen lassen. In Bayern und Sachsen liegt die Impfquote dennoch viel zu niedrig. Woran liegt es?
Der österreichische Bundeskanzler rechtfertigt die drastischen Maßnahmen mit der Notwendigkeit, die Impfquote zu erhöhen. Ab Montag gilt dort ein landesweiter Lockdown und ab Februar soll es eine Impflicht geben.
Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler sehen Deutschland in einer akuten Notlage. Die Impfungen kommen offenbar zu spät, um die Dynamik schnell zu bremsen. Alle hoffen jetzt auf 2-G-Plus. Auch ein Pflegebonus ist im Gespräch.
Impfskeptiker gelten als Treiber der Pandemie – doch Geimpfte wähnen sich in falscher Sicherheit. Ein Gespräch mit dem Forscher André Karch über Sinn und Unsinn von 3 G, 2 G und 2 G plus.
Die Ampelparteien schließen nichts mehr aus. Aber die Hochschulen wollen einen neuen Lockdown unbedingt verhindern. Präsenzunterricht sei wichtig, sagen sie. Und die Impfquote ist höher als fast überall sonst.
Binnen vier Wochen hat sich die Hospitalisierungsrate verdoppelt. Unterdessen bereitet sich die Impfallianz darauf vor, schnellstmöglich allen Interessierten eine Booster-Impfung anzubieten. Derweil soll schärfer kontrolliert werden.
Das Land zieht die Notbremse: Verbindliche Impfung ab Februar, 20 Tage Lockdown ab Montag. Danach soll wieder gelockert werden – aber nur für Geimpfte und Genesene.
Vor noch nicht einmal zwei Monate wurden die meisten Impfzentren geschlossen, in der vierten Welle fehlen sie nun. Wurden falsche Erwartungen an das dezentrale Impfen geweckt?
Um die Menschen in abgelegenen Dörfern im Himalaja gegen das Coronavirus zu immunisieren, müssen die Impfhelfer stundenlang durch schwieriges Gelände wandern – und Vertrauen in den Impfstoff schaffen.
Der Landkreis Miesbach verzeichnet dramatisch hohe Fallzahlen. Ein Gespräch mit Landrat Olaf von Löwis of Menar, warum die „alpenländische Mentalität“ ein Grund für die Impfskepsis dort sein könnte.
Jens Spahn will noch vor Weihnachten mit der Immunisierung von Kindern ab fünf Jahren beginnen – doch die STIKO wägt noch ab. Was lässt sie zögern?
Flächendeckend 2G, frühere Booster-Impfungen für alle und eine Impfpflicht für Gesundheitsberufe – Bund und Länder wollen der schleppenden Impfkampagne mit teils drastischen Maßnahmen auf die Sprünge helfen und so Deutschland vor einem dunklen Corona-Winter bewahren.
Man hat vergeblich auf die Älteren und Vulnerablen gewartet. Jetzt muss man beides drücken: das Ansteckungsrisiko der Gefährdeten und die hohen Fallzahlen.
Die Ministerpräsidenten und die geschäftsführende Bundeskanzlerin haben sich auf Maßnahmen gegen die Pandemie geeinigt. Vor allem müsse das Booster-Tempo erhöht werden.
Um der schleppenden Impfkampagne auf die Sprünge zu helfen, haben Bund und Länder beschlossen, dass die Booster-Impfung gegen das Coronavirus flächendeckend bereits ab dem fünften Monat nach der Zweitimpfung verabreicht werden kann. Die Bundesländer forderten zudem den Bund zum Erlass einer Impfpflicht für Mitarbeiter in Pflegeheimen und anderen sensiblen medizinischen und sozialen Einrichtungen auf.
Licht und Schatten des neuen Infektionsschutzgesetzes der Ampel: Anerkennung verdient das zentrale Bestreben, Schulen und Wirtschaft einen neuen Lockdown zu ersparen. Doch nicht alle Pflichten überzeugen.
Die Geimpften dürfen nicht für die Haltung einer unverbesserlichen Minderheit büßen, auch nicht die Kinder. Das würde die Impfkampagne ad absurdum führen.
Viele Apotheker würden gerne selbst impfen und die Impfkampagne aktiver unterstützen. Doch bislang ist ihre Rolle begrenzt.
Für gewöhnlich gibt sich der Chef des Robert Koch-Instituts eher nüchtern. Bis jetzt: In einer Brandrede schildert Lothar Wieler, wie alarmierend die Corona-Lage in Deutschland ist – und wie groß sein Frust über die Politik.
Deutschland habe einen Teil seiner COVAX-Spenden ins neue Jahr verschoben, um Impfstoff für Auffrischimpfungen zu haben, sagt Gesundheitsminister Spahn. Bei der WHO dürfte das für Entsetzen sorgen.
In manchen Teilen Österreichs ist die Lage an den Kliniken dramatisch. Nun denkt Wien über Maßnahmen nach, die über den Lockdown für Ungeimpfte deutlich hinausgehen. Angespannt ist die Situation auch in der Tschechischen Republik und in der Slowakei.
Demnächst sollen Millionen Menschen die dritte Impfung gegen Corona bekommen – doch bei der Kampagne herrscht gefährliche Verwirrung statt Klarheit. Was gilt in Impfzentren und Arztpraxen?
Der RMV hat die Pläne als unrealistisch bezeichnet, 3-G-Regeln in Bussen und Bahnen umzusetzen. Einfacher wäre es, das Tragen von FFP-2-Masken verpflichtend zu machen.
Die Impfquote in Japan ist weit höher als in Deutschland, und das, obwohl das Land später begonnen hat, zu impfen. Es gibt weder eine Impfpflicht, noch Impfanreize – dafür aber das soziale Gebot der Rücksicht.
Die Kritik war oft harsch, doch der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission hat sich nie aus der Ruhe bringen lassen. Einziges Kriterium für Entscheidungen ist für Thomas Mertens die wissenschaftliche Erkenntnis.
Zwei Männer sollen mit gefälschten Corona-Impfausweisen schwungvollen Handel getrieben haben. Bei einer Großrazzia in Hessen und Baden-Württemberg werden sie festgenommen.
Nach dem positiven Test von Niklas Süle, mit dem vier Spieler in Isolation mussten, gibt es in München wieder einen Corona-Fall. Josip Stanišić ist betroffen. Auch zwei Betreuer sollen infiziert sein.
Es ist nicht unmoralisch, sich auf Freiheit zu berufen. Doch Freiheit ist eine Gemeinwohl-Kategorie – auch während einer Pandemie, wo sie oft gefehlt hat. Wer sie nun schützen möchte, wird sich einer Diskussion über Impfpflichten nicht verschließen können. Ein Gastbeitrag.
Der Landkreis Rottal-Inn hat die höchste Inzidenz in Bayern – und eine niedrige Impfquote. Die Krankenhäuser geraten in Not, das Pflegepersonal fühlt sich angesichts der Politik machtlos.
45 Prozent der hospitalisierten Covid-Patienten über 60 sind geimpft. Dass uns diese Zahl so verunsichert, ist auch einem psychologischen Effekt geschuldet, der schon vor knapp 50 Jahren beschrieben wurde.
Die Kinderkliniken können fast keine Patienten mehr aufnehmen. Schuld daran ist nicht Corona, sondern das Respiratorische Synzytial-Virus, kurz RS-Virus, und eine jahrelange Fehlplanung. Ärzte schlagen Alarm.
Auch bei den Auffrischungsimpfungen müsse es Prioritäten-Gruppen geben, sagen Ärztevertreter. Der Gesundheitsminister will den Booster vor Ende der Sechs-Monats-Frist. Und die STIKO wird wohl bald Boostern für alle Erwachsenen empfehlen.