Die Logik der Gentechnik
Eine Initiative für die grüne Gentechnik beschäftigte die Nobelpreisträgertagung in Lindau: Es geht vor allem um Welternährung. Wird das einhellige Werben am Ende honoriert?
Eine Initiative für die grüne Gentechnik beschäftigte die Nobelpreisträgertagung in Lindau: Es geht vor allem um Welternährung. Wird das einhellige Werben am Ende honoriert?
Die Grünen wollen alte Gewissheiten überprüfen, um für Wähler attraktiver zu werden. Einige Grundsatzfragen sind allerdings so unangenehm, dass so manches Mitglied die Debatte scheut.
Der Schweizer Pharmahersteller baut sein Geschäft mit der Gentherapie weiter aus: Mit einem amerikanischen Hersteller, der einen vielversprechenden Wirkstoff entwickelt hat.
Eine neue Methode der Gentechnik verspricht fette Ernten. Sie ist so raffiniert, dass sich ihr Einsatz später nicht nachweisen lässt. Ist das jetzt gut oder schlecht?
Kommt schon bald die Kehrtwende für die sanfte Biotechnologie? Eine Chinesin zeigt bei ihrem Besuch in Deutschland, wie mit Crispr-Pflanzen die Agrarwende gelingen soll.
Im Koalitionsvertrag finden sich zwar wenig Impulse für die Gentechnik. Über DNA wird in Berlin dennoch viel geredet. Was man so alles in der DNA findet. Eine Glosse.
Mit Nachhaltigkeit können Anleger an den Börsen gut verdienen. Inzwischen gibt es sogar kostengünstige Indexfonds. Manche Fonds sind aber nur ein bisschen nachhaltig.
Jahrzehntelang bestand Krebstherapie aus Chirurgie, Chemo- und Strahlentherapie. Jetzt arbeiten Pharmakonzerne wie Novartis an bahnbrechenden Gentherapien.
Unheilbar, so lautete die Diagnose für Bluterkranke bisher. Um ein normales Leben zu führen, brauchen sie oft mehrmals wöchentlich Medikamente. Ein einziger Eingriff ins Erbgut könnte das alles ändern - und es scheint wirklich zu funktionieren.
Merck-Chef Stefan Oschmann spricht im Interview über den Segen der Gentherapie, sein Online-Kaufhaus für Forscher und den Kampf gegen Google und Co.
Eine kleine kanadische Firma bringt Äpfel in die Supermärkte, die nicht braun werden. Ihr Geheimnis: Gentechnik.
Ein Siebenjähriger liegt in einer Bochumer Klinik, der Tod fast unausweichlich, seine Haut wegen eines Gendefektes zerstört. Stammzellforscher sehen eine Chance: Sie retten ihn, indem sie dem Jungen eine runderneuerte Ersatzhaut züchten.
Sie gelten als Wunderwaffen und sollen nichts weniger als die Ernährungsprobleme der Welt lösen. Können Genscheren das einlösen? Und wer könnte es verhindern? „Die Debatte“ heute abend im Livestream dreht sich um die neue Grüne Gentechnik.
Eine gute Nachricht für Krebspatienten. In Amerika ist die zweite Gentherapie gegen ein bestimmte Form von Blutkrebs zugelassen worden. Doch nur wenige Zentren dürfen sie anwenden.
Erst Krebs, nun also Blindheit: Gentherapien sind drauf und dran, in den Routinebetrieb der Kliniken einzuziehen. Doch Wunderheilungen dürfen die Patienten kaum erwarten.
Gehypte Forschung: Neue Fragezeichen hinter selbstheilenden Gentechnik-Embryos und plastikfressenden Raupen zeigen einmal mehr: Der Zweifel ist der Vorhof zum Tempel.
Kaum eine Schlüsseltechnologie ist in Deutschland so umstritten wie die „Grüne Gentechnik“. Das neue von Joachim Müller-Jung herausgegebene eBook der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) stellt Chancen und Risiken der international angewendeten Verfahren umfassend dar.
Ist das Sterben künftig wirklich nur noch ein ziemlich kompliziertes Problem für Ingenieure? Sehr erfolgreiche Unternehmer stecken viel Geld in die Frage nach dem ewigen Leben. Es geht aber um mehr.
In der Medizin wird schon „gekrispert“, was die Gentechnik hergibt. Kann mit dem neuen Verfahren Blukrebs kontrolliert werden? Forscher haben in die Trickkiste gegriffen.
Wie will man neue Methoden der Züchtung kontrollieren, wenn sich Unterschiede in den Pflanzen gar nicht mehr identifizieren lassen?
Das amerikanische Unternehmen Editas Medicine will mit neuer Gentechnik schlimme Krankheiten heilen. Nun haben Richter eine wegweisende Entscheidung getroffen. Betroffen sind auch andere.
Die Gentechnik legt einen Zahn zu. Eingriffe an Embryonen sollten eigentlich ausbleiben. Doch die Front bröckelt. Die amerikanische Akademie hat ein Zeichen gesetzt: Schon bald könnte man starten.
Es geht um Genmais und eine neue Technik, mit der das Erbgut verändert werden kann. Aus der SPD-Fraktion gibt es nun Kritik an der Bundesregierung.
Kann man die Gene von Menschen verändern, damit sie wieder gesund werden? Jahrzehnte lang wurde spekuliert und probiert, jetzt könnte der Durchbruch der Gentherapie geschafft sein. Vorerst allerdings braucht es noch Geduld.
Die Gentechnik treibt die Zahl der Tierversuche weiter in die Höhe. Warum das keine moralische Kapitulation der Wissenschaft ist, sondern eine überfällige Erkenntnis dahinter steckt.
Immer mehr Supermarkt-Ketten verzichten im Futter für Milchkühe auf Gentechnik. Am Montag geht es bei den Discountern los.
Die neue Methode des Genom-Editierens verspricht nichts weniger als eine biomolekulare Revolution. Was wird dann aus dem Embryonenschutzgesetz? Der Ethikrat übt sich in Pragmatismus.
Deutsche Forscher haben die Agrochemie begründet, die Milliarden Menschen ernährt. Doch manche ihrer Ideen hatten eine Kehrseite – auch ohne Gentechnik von Monsanto.
Der Bevölkerungsschub macht eine Industrialisierung der Landwirtschaft nötig – so heißt es. Darauf hofft auch Bayer, wenn es den Saatgutkonzern Monsanto kaufen will. Doch die Grenzen werden schon sichtbar.
1832 formulierte Johann Wolfgang von Goethe in einem Gespräch mit Eckermann: „Die Fragen der Wissenschaft sind sehr häufig Fragen der Existenz.“ Dies gilt im Zeitalter der Zauberscheren und der Genomeditierung ganz besonders.
China lässt im großen Stil jedes Leben umbauen. Ohne Skrupel optimieren Forscher Pflanzen und Tiere, der Staat speichert das Genom des ganzen Volkes. Ein Besuch im Labor, das die Welt verändert.
Hat die grüne Gentechnik schon den Zenit überschritten? Die neuen Zahlen über den Anbau zeigen eins: Der Markt beherrscht auch die Agrogentechnik. Und China bekommt offenbar Hunger auf genveränderte Sorten.
Die Paul-Ehrlich-Preisträgerinnen Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier dürften in kürzester Zeit Medizin und Biotechnik umkrempeln. Aber auch mit öffentlichen Ängsten müssen sie sich auseinandersetzen.
Künstler als Speerspitze der Gentechnik? Mit "Bioart" versuchen Harvard-Forscher, den Diskurs um das Biodesign von Lebewesen voranzutreiben - und stellen die Kunst damit auf eine harte Probe.
Eine neue Methode in der Gentechnik sorgt abermals für eine Debatte über den Eingriff ins menschliche Erbgut. Genomexperten mahnen zur Vorsicht, denn Krankheiten sind komplex und nicht einfach zu editieren.
Die neuen Genwerkzeuge haben das Potential, die natürliche Evolution in andere Bahnen zu lenken. Doch darf das Genom des Menschen mit „Gen-Editing“ manipuliert werden oder eben nicht?