CRISPR/Cas aus dem Kölner Keller
Peter Welters will Gentechnik für die Landwirtschaft erschwinglich machen. Seit 25 Jahren verhindern das Gesetze. Kommt jetzt seine große Chance?
Peter Welters will Gentechnik für die Landwirtschaft erschwinglich machen. Seit 25 Jahren verhindern das Gesetze. Kommt jetzt seine große Chance?
Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger spricht im F.A.Z.-Tower einer modernen Innovationspolitik das Wort. Auch die Ampel habe dafür noch einige Hausaufgaben zu erledigen.
Im Nachschlagewerk Wikipedia stehen manche Artikel unter Manipulationsverdacht. Kritische Punkte verschwinden hier. Zum Beispiel bei den Stichworten Monsanto, Glyphosat und Gentechnik.
Die Europäische Kommission hat Vorschläge gemacht für den Umgang mit Gentechnik. Damit ist der Erfolg zum Greifen nah, die Ziele im Klimaschutz zu erreichen und mehr Menschen satt zu machen. Ein Gastbeitrag.
Mit Gentechnik könnte unser Essen gesünder und nachhaltiger werden. Die Wissenschaft feiert die Genschere als Instrument gegen den Welthunger trotz Klimawandels. Aber die Grünen sind aus Prinzip dagegen.
Die EU will die Gentechnik-Regeln lockern. Doch Gegner laufen Sturm. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir unter anderen mit Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger über die Pläne.
Die EU-Kommission hat Pläne zur Lockerung des Gentechnikrechts vorgelegt. Die Hoffnung: Neue Techniken sollen schneller resiliente Pflanzen hervorbringen. Damit soll sich auch der Pflanzenschutzmitteleinsatz reduzieren.
Das Kabinett will den Haushaltsentwurf beschließen, Kanzler Scholz stellt sich den Fragen der Abgeordneten, und die EU legt einen Gesetzentwurf zur Gentechnik vor. Der F.A.Z. Newsletter
Auf die klassische Gentechnik folgt die Genomeditierung. Und in der EU reifen Pläne, manche Pflanze nicht mehr als Gentechnisch Veränderten Organismus zu bezeichnen. In Deutschland bleibt Skepsis.
Genomeditieren kann helfen, Klima und Umweltprobleme zu lösen. Genforscher Holger Puchta erklärt, wie sicher die neue Technik ist.
Nach dem Skandal um die Gentherapie des chinesischen Forschers He Jiankui beschäftigte sich nun der Humangenomgipfel in London mit dem Fall: Ein Vertreter der chinesischen Wissenschaftsakademie aus Peking soll für Beruhigung sorgen.
Brauchen wir die grüne Gentechnik, um im Klimawandel die Welt zu ernähren? Ein Gespräch mit Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger über den Nutzen der Biotechnologie für die nachhaltige Landwirtschaft.
Außenministerin Baerbock hält beim Ukraine-Treffen der UN-Vollversammlung in New York eine Rede. Wird Kuhmilch aus dem Labor der neue Renner? Und: Cate Blanchett beehrt die Berlinale mit einem Besuch.
Eine seltene Krankheit an der Wurzel packen, den ihr zugrunde liegenden Gendefekt behandeln und damit die Prognose der Betroffenen verbessern – dieses Potential bieten Gentherapien. Doch nicht jedes Medikament schafft es, unter anderem aufgrund der hohen Entwicklungskosten, auf den Markt.
Etwa 80 Prozent der derzeit bekannten 8.000 Seltenen Erkrankungen haben eine genetische Ursache. Sie entstehen durch den Defekt eines oder mehrerer Gene. Große Erwartungen knüpfen sich deshalb an Gentherapien. Für viele Betroffene könnte sich damit eine neue Perspektive eröffnen.
Europa ist dabei, sich für grüne Gentechnik zu öffnen. Dem Nobelpreisträger Sir Richard Roberts reicht das nicht.
Vielen Arten geht es schlecht, Populationen schrumpfen, Lebensräume schwinden. Jetzt setzen Forscher auf gentechnische Methoden, um die Vielfalt zu bewahren.
Er will Mammuts und den Tasmanischen Tiger wiederbeleben. Der Gentechnik-Pionier George Church erklärt, warum dadurch die Rettung der Biodiversität effizienter werden kann.
Biotechnik reift und forciert den Wettbewerb: Schnitte im Erbgut zeigen anhaltende Wirkung gegen schwere Leberleiden, gleichzeitig verschärft ein amerikanisches Gericht den Crispr-Patentstreit.
Neben der Erziehung spielen die Gene eine durchaus beachtliche Rolle – beim Verhältnis der Menschen zur Natur genauso wie bei der Reaktion auf Schweißgerüche.
Der Agrarwissenschaftler Urs Niggli erklärt als Pionier des Ökoanbaus, warum Lösungen für die Ernährungskrise nicht mehr warten können – und wieso die Genschere dafür benötigt wird.
Vom Prinzip der mRNA-Impfung könnten künftig viele Patienten profitieren, wenn man es mit maßgeschneiderten Immunzellen kombiniert. Die helfen bisher vor allem in der Krebsmedizin.
Am Beispiel der Covid-Impfung hat die mRNA-Technologie bereits ihr Potenzial gezeigt. Dass dieses aber noch viel größer ist und selbst bei Herzerkrankungen helfen könnte, deutet ein neues Experiment an.
Von der Epidermolysis bullosa betroffene Menschen leiden unter verletzlicher Haut, bislang gab es keine heilende Therapie. Eine Langzeitstudie von Forschern belegt nun: Mit Hilfe der Stammzellentherapie können große Hautflächen ersetzt werden.
Schädlinge werden mit Pestiziden bekämpft, darunter leiden Natur und Artenvielfalt. Dabei gibt es längst eine nachhaltige Lösung: Genom-Editierung kann Pflanzen resistenter und gesünder machen – und ist dabei schneller als heutige Züchtung. Eine Vision.
Die Gesellschaft ist beim Thema Gentechnik gespalten. Lebensmittel, die ohne sie auskommen, werden begrüßt. Die Corona-Impfstoffe, die Gentechnik pur sind, gefeiert. Ist die neue Regierung bereit, den existenziell wichtigen Innovationen den Weg zu ebnen? Ein Gastbeitrag.
Auch einen Durchbruch gibt es nur in kleinen Schritten: Der französische Augenarzt José-Alain Sahel verbindet bei der Behandlung Erblindeter Gentechnik und Elektronik. Was kann dieses Verfahren erreichen?
Die neue rot-rote Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern steht gentechnischen Verfahren offener gegenüber als die Ampel-Parteien im Bund – und stößt damit bei einem Teil der Bauern auf Widerspruch.
Die biotechnische Aufrüstung des Menschen ist nicht mehr nur der Traum von Weltverbesserern und Militärs. Die Perspektive, Krankheiten gezielt zu bekämpfen und bestimmte Fähigkeiten oder Intelligenz zu fördern, finden nicht alle angenehm.
Viren haben einen schlechten Ruf. Doch in der Bekämpfung von Krebszellen könnten sie Teil der Lösung sein. Problem: Die Viren müssen am Immunsystem vorbeigeschleust werden. Wie kann das gelingen?
Die Landwirtschaft muss sich wandeln. Aber wie? Von Subventionen über die Tierhaltung bis hin zu Gentechnik und Pflanzenschutz: Ein Blick in die Wahlprogramme der Parteien.
Die Europäer dürfen sich der Gentechnik nicht verweigern – und die Grünen auch nicht. Das zumindest findet der frühere Grüne Matthias Berninger, heute Cheflobbyist des Bayer-Konzerns.
In der Landwirtschaft könnte ein Fünftel weniger Treibhausgas ausgestoßen werden, sagen Forscher. Ausgerechnet die „Ökopartei“ beharrt auf alten Prinzipien.
Nach manchen Rückschlägen werden Gentherapeutika mittlerweile erfolgreich für die Behandlung einzelner Erkrankungen eingesetzt. Doch Deutschland hinkt, vor allem hinsichtlich neuer klinischer Studien, anderen Nationen hinterher. Um aufzuholen, müssen Bürokratie abgebaut und Ressourcen gebündelt werden.
Genforschung und Bioinformatik bieten große Chancen. Wir sollten das Feld nicht anderen überlassen. Ein Gastbeitrag.