Lockdown für immer?
Individuelle Freiheit, das Recht auf wirtschaftliche Betätigung und auch das Recht zu reisen haben in unserer Verfassung einen Rang, der es verbietet, sie dauerhaft einem Krisenregime des Stillstandes zu unterwerfen.
Individuelle Freiheit, das Recht auf wirtschaftliche Betätigung und auch das Recht zu reisen haben in unserer Verfassung einen Rang, der es verbietet, sie dauerhaft einem Krisenregime des Stillstandes zu unterwerfen.
Bund und Länder ringen um die richtige Pandemie-Strategie. Spahn will Verhandlungen zum russischen Impfstoff Sputnik V starten. Und in Nordirland brodelt es. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Zahl der bestätigten Ansteckungen hat im Vergleich zur Vorwoche deutlich zugenommen. Zudem melden die Gesundheitsämter einen Anstieg der Todesfälle.
Die Bundesregierung will ohne die europäischen Partner mit Moskau über eine Lieferung des russischen Impfstoffs verhandeln. Ob das Vakzin mehr Tempo in die Impfkampagne bringen kann, ist aber fraglich.
Noch ist es ein bisschen kühl, aber mit Hilfe von Thermofolien kann die Spargelsaison in Hessen trotzdem beginnen. An Erntehelfern mangelt es in diesem Jahr nicht.
Der rasante Fortschritt beim Impfen weckt bei vielen Amerikanern wieder die Reiselust. Das freut die Fluglinien – und nimmt ihnen zumindest eine ihrer vielen Sorgen.
Damals im Lockdown: Zeugnisse aus dieser Ausnahmezeit sollen die Krise dokumentieren – und werden nicht nur im Institut für Stadtgeschichte gesammelt.
Offenbach schränkt wegen der Corona-Zahlen den Betrieb in den Kitas ein. Anderswo im Rhein-Main-Gebiet läuft alles weiter, als gäbe es keine steigenden Inzidenzwerte.
Die Zeit des Zusehens ist für Merkel vorbei. Die Kanzlerin sucht ein einheitliches Vorgehen im Kampf gegen die dritte Corona-Welle. Das geht nur zusammen mit den Ländern.
Gründliches Händewaschen schützt vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Schon in den ersten Monaten nach Beginn der Pandemie stellten Dermatologen jedoch fest, dass intensive Handhygiene auch zu Beschwerden führen kann.
Deutsche Unternehmen mussten 2020 fast sechsmal so häufig vor einem unerwartet schlechten Ergebnis warnen wie noch vor zehn Jahren. Vier Konzerne haben ihre Prognosen sogar mehrfach reduziert. Doch nicht für alle waren die Folgen so gravierend.
Das Kabinett will in der kommenden Woche Bürokratie-Erleichterungen beschließen. Die FDP nennt das ein „politisches Trostpflaster“ und fordert einen Mehrwertsteuererlass für Corona-Tests.
Die Aktienkurse von BMW, Daimler und Volkswagen erleben gerade einen Aufschwung – obwohl die Corona-Krise noch nicht überwunden ist. Dass sich das Bild ein Jahr später gedreht hat, ist kein Zufall.
Die Stabilität von Europas Finanzmärkten in der Corona-Krise hängt an der EZB – nicht an der EU. Eine Studie des Forschungsinstituts ZEW Mannheim sieht darin Gefahren.
„Paris verdreckt!“, empören sich Bewohner der Seine-Metropole auf Twitter unter dem Hashtag #SaccageParis. Die Pandemie wirft auch hierzulande Abfallprobleme auf. Da hilft nur Laotse.
Die Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen: Die Pandemie befeuert das Geschäft mit Baufinanzierungen – doch die Konditionen verschlechtern sich.
Insgesamt 656.357 Menschen haben am Mittwoch eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten – das sind mehr als doppelt so viele wie am Vortag. Rund 13,8 Prozent der Bevölkerung sind inzwischen mindestens einmal geimpft worden.
Ministerien fördern die Arbeit der 90.000 Vereine. Aber die Pandemie zeigt, dass die Bewegungskultur im Zweifel Verhandlungsmasse bleibt, falls sie nicht zur Chefsache wird.
Die Vielzahl von Corona-Beschränkungen ist unüberblickbar komplex, in sich widersprüchlich und oft von zweifelhaftem Nutzen. Der Staat sollte sich auf das Wesentliche besinnen – und das konsequent verfolgen. Ein Gastbeitrag.
Eine Gruppe von Abgeordneten will durchsetzen, dass auch der Bund eigene Corona-Maßnahmen erlassen kann. Das Kanzleramt führt derweil Gespräche mit den Ländern, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Die EU will derzeit keinen Vorvertrag über den Kauf von Sputnik V schließen. Der Bundesgesundheitsminister will deshalb selbst mit Russland verhandeln. Die Länderchefs von Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern loben den Plan.
Im tiefen Tal von Corona-Überlebenden: Das Erschöpfungssyndrom nach einer Infektion kann aus leicht Erkrankten lebende Wracks machen. Es ist die Spitze eines Eisbergs, den die Virusseuche hinter sich herschleppt.
Die Inzidenz ist in Hessen abermals gesunken. Das spricht auf den ersten Blick für ein sich abkühlendes Infektionsgeschehen. Andererseits gibt es eine weitere Ausgangssperre.
Auslandsreisen von Abgeordneten finden seit der Pandemie kaum noch statt. Anders als für Minister gibt es für sie kaum digitale Alternativen. Die internationalen Kontakte leiden darunter.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Autoabsatz des Münchner Konzerns um mehr als 33 Prozent gestiegen. Während das Geschäft in Asien boomt, läuft es im Heimatmarkt nur schleppend wieder an.
An diesem Donnerstag beginnt Alsfeld als eine von drei ausgewählten Kleinstädten in Hessen mit dem Tübinger Modell. Die Mittelhessen verfolgen mit dem Versuch mehrere Ziele.
„Deutschland zählt auf Sie. Wir sehen uns in Stuttgart“ – mit solchen Bandansagen wurde vor Ostern für Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Stuttgart geworben. Verbraucherschützer sind machtlos.
Vor Corona hat sich der Stimmkünstler Jo van Nelsen oft mehr Ruhe gewünscht. Jetzt erschreckt er manchmal, wenn er nach zwei Tagen nicht reden plötzlich seine eigene Stimme wieder hört.
Mehr als 40 Verbände sollen heute im Zeichen von Corona mit Minister Altmaier zu einem „Wirtschaftsgipfel“ zusammenkommen – wieder einmal. Ihre Appelle klingen zunehmend entnervt: Einen weiteren „Hinhalte-Gipfel“ brauche es nicht.
Trotz dramatischer Zahlen lehnt der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro einen Lockdown weiter ab. In einer Rede sagt er, man müsse sich mit dem Virus anfreunden, es werde nicht verschwinden und man werde keine Maßnahmen ergreifen.
Der Rechtsprofessor Udo Di Fabio warnt vor drastischen Verschärfungen von Corona-Auflagen. Er hält weitreichende Grundrechtseinschränkungen nur im Extremfall für angemessen.
Peter Altmaier streitet mit Arbeitgebern weiter über eine Testpflicht für Mitarbeiter. Bei den Grünen herrscht Aufbruchstimmung. Und auch Geimpfte dürfen hoffen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen steigt wieder an. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt nach dem Meldeverzug über Ostern vorerst weiter. Bei den Todesfällen kommt es im Vergleich zur Vorwoche zu einem starken Anstieg.
Die Europäische Arzneimittelagentur empfiehlt den Impfstoff von Astra-Zeneca weiterhin, Großbritannien reagiert auf die Nebenwirkungen – und schränkt die Empfehlung ein. Die deutsche Impfkampagne nimmt immer noch keine Fahrt auf.
Die hessische Landesregierung hat auf eine FDP-Anfrage zum „Ausmaß des Elends“ im Prostitutionsgewerbe geantwortet. Wegen Infektionsgefahr sind Bordelle zu und die Straßenprostitution ist verboten.
Im der aktuellen Sendung sprechen wir unter anderem über eine Stellungnahme des RKI zum geringen Ansteckungsrisiko durch Geimpfte, die zu einem lange fälligen Umdenken in Politik und Justiz zu führen scheint.