Jenseits von Afrika
Der Ökonom Oded Galor erklärt das Wirtschaftswachstum für die gesamte Geschichte der Menschheit. Genetische Diversität spielt eine entscheidende Rolle.
Der Ökonom Oded Galor erklärt das Wirtschaftswachstum für die gesamte Geschichte der Menschheit. Genetische Diversität spielt eine entscheidende Rolle.
Gleich 30 bisher unbekannte Tierarten haben Wissenschaftler vor den Galapagos-Inseln entdeckt. Sie leben alle im Meer.
Charles Darwin war der Ansicht, dass sie die ästhetischsten Tiere sind. Doch Vögel glänzen nicht nur mit den Federn: Sie begeistern genauso durch ihren Gesang und akrobatische Flugmanöver.
Nur Form- und lautlose Laubfresser? Im Gegenteil. Der erste Weltatlas der Regenwürmer hat überraschende Erkenntnisse zutage gefördert: Nur wenige Wildtiere sind ökologisch wertvoller als der Regenwurm.
Frauen sind in der Liebe vorsichtig und monogam, Männer draufgängerisch und promisk. Das wusste schon Darwin. Allein: Es stimmt nicht. Die Geschichte eines Irrtums und was uns die Evolution wirklich lehrt.
Auf Darwins Spuren: Wie funktioniert innovative, unkonventionelle Forschung? Der Regenwurm weiß es.
Der Kapitän ist ein Seeteddybär, der Gletscher ein Krawallbruder und die Berberitze eine verzauberte Indianer-Julia: Logbuch einer Fahrt mit Magellan, Pigafetta, Darwin und der Ventus Australis ans Ende der Welt.
Mit Romantik kommt nicht weit, wer die Geschichte des Lebens erklären will. Und es gab auch keinen Plan, nach dem dabei der Mensch herauskommen musste. Ein Interview mit dem Evolutionsforscher Axel Meyer.
In einem Dorf in Thüringen rettet der Biologe Jochen Süss das Erbe des populären Naturkundlers Alfred Brehm. Er arbeitet an einem Haus, das die Beziehungen zwischen Mensch und Tier beleuchten soll.
Schon der große Naturforscher Charles Darwin untersuchte im 19. Jahrhundert das Verhalten von Regenwürmern. Die Frage jedoch, warum sie hin und wieder aus ihren Löchern kriechen, ist bis heute ein Rätsel.
Blumen ziehen Bienen auf sehr raffinierte Arten an: mit Farben und mit Düften. Das macht unsere Erdbeeren groß und unsere Äpfel rund. Wäre da nicht das Bienensterben.
Erdhummeln sind lernfähig. Sie wissen aus Erfahrung, wo auf sie der schmackhafteste Nektar erwartet. Dabei orientieren sie sich an Farbmustern an den Blüten – eine außergewöhnliche Fähigkeit im Insektenreich.
Rostock hat Europas besten Zoo und viele Pläne. Demnächst gibt es dort sogar ein Polarium.
Stephen Hawking wurde am Wochenende in der Westminster Abbey neben Darwin und Newton beigesetzt. Auf dem Grabstein steht eine Formel, auch Benedict Cumberbatch spricht.
Es gibt kein Leben für den Menschen ohne das Tier: Eine Hamburger Ausstellung zeigt die Verwandtschaftsverhältnisse. Die phänomenale Schau regt an, das Verhältnis zwischen Mensch und Tier neu zu verhandeln.
Er fliegt raus, bevor er richtig Ärger machen kann: So kurz das Schicksal des Blinddarms sein. Damit wird diesem Organ jedoch großes Unrecht angetan. Denn seine wahren Talente werden den Medizinern erst langsam bewusst.
Ist türkischen Schülern die zentrale Theorie der Lebenswissenschaften nicht zumutbar? Die Regierung Erdogans glaubt das und macht ernst. Dahinter allerdings formieren sich Muslime, die Darwin verteidigen und sich auf einen großen Türken berufen.
Was ist eigentlich eine Insel? Die Fachwelt streitet darüber. Nur eines steht fest: Inseln sind ein ganz besonderer Lebensraum mit eigenen Gesetzen.
Kaum hat das Jahr begonnen, startet der Blumenhandel seine erste Großoffensive. Knallbunte Primeln in allen Farben schreien: Nimm! Mich! Mit! Das hat fast ...
Charles Darwin hat es geahnt: Die Arten in unserer Gattung sind schwer abzugrenzen, Ordnung schaffen ist schwierig. Mit Mathematik kommen wir jetzt hoffentlich weiter.
Der Mensch teilt alles Leben in Spezies ein. Doch nun ist dieses Konzept ausgerechnet bei den Angehörigen seines eigenen Stammbaums in die Krise geraten.
Warum sind wir eigentlich kitzlig? Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Zwei Forscher haben es immerhin versucht.
In den frühen zwanziger Jahren war Paul Kammerer ein wissenschaftlicher Pop-Star und ein Hassobjekt der Wiener Nationalisten. Klaus Taschwer präsentiert Belege für eine neue Hypothese zum spektakulären Sturz des Biologen.
Es gibt einen Ort, an dem man sich fühlt, als sei das Leben auf Erden nicht vier Milliarden Jahre, sondern erst ein paar Stunden alt: die Galápagos-Inseln in den Weiten des Pazifischen Ozeans.
Mehrfach kam es innerhalb der vergangenen 500 Millionen zu massiven Einbrüchen in der Artenvielfalt. Eine kosmische Katastrophe ist nur einmal nachweisbar beteiligt. Zuweilen war die Ursache auch das Leben selbst.
Was für ein Aufwand, wunderte sich Darwin. Inzwischen gilt das prunkvolle Pfauenkleid zwar als Musterbeispiel für die Spielarten der Evolution, aber was genau den Unterschied macht, wird erst jetzt allmählich klar.
Was hat ein neuseeländischer Vulkan mit einem deutschen Naturforscher zu tun? Eine Tour auf den Taranaki.
Religion, Politik und der ewige Friede: Als Elder Statesman nahm er auch nach seiner Kanzlerzeit Einfluss auf das Weltgeschehen und war ein scharfsinniger Beobachter. Ein Gespräch mit Helmut Schmidt über die letzten Dinge - geführt 2011.
Das Computerspiel „Assassin’s Creed“ dürfte mehr Jugendlichen Geschichte nahegebracht haben als die Historiendokus des Fernsehens. Die jüngste Folge spielt in London, im Jahr 1868. Wir treffen Marx, Darwin und Dickens. Und was passiert?
Als Forscher setzte sich Ernst Haeckel für Darwins Evolutionstheorie ein. Als Reisender ließ er sich Affenfleisch in Sri Lanka schmecken. Und verfiel der Insel mit Haut und Haar.
. . . schwimmt bei Schubert die Forelle. Aber welche? Tatsächlich bevölkern die Raubfische die Gewässer der Nordhalbkugel in zoologisch kaum zu bändigender Vielfalt.
Sind Pirañas tatsächlich mörderische Bestien mit einem Gebiss wie Mackie Messer oder einfach nur nette Zierfische? Am Besten findet man das heraus, wenn man mit ihnen im Amazonas schwimmt.
Wer mit einem Segelboot durch die indonesische Insellandschaft schippert, erfährt Ungeheuerliches: über Vulkane, Tsunamis, Riesenechsen und den Ursprung der Evolution.
Die Ablösung des Verbrennungsmotors durch die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle wird seit langem propagiert. Nun sind die technischen Probleme weitgehend gelöst.
Es ist ein historischer Wissenschaftskrimi: Vor hundert Jahren, am 7. November 1913, starb der britische Evolutionist Alfred Russel Wallace als einer der letzten großen viktorianischen Naturforscher. Lange stand er im Schatten Darwins, dem noch immer weitgehend allein die Entdeckung des Selektionsprinzips zugeschrieben wird. Jetzt erlaubt die Auswertung wichtiger Schlüsseldokumente eine neue Bewertung der chronologischen Folge der Ereignisse, die einst zur Veröffentlichung der Evolutionstheorie führte – was zugleich die Rollen von Wallace und Darwin neu beleuchtet. Die beiden sorgten jeder auf seine Weise dafür, dass man heute vom Darwinismus spricht. Von Matthias Glaubrecht
W as wäre, wenn? Die Frage ist meistens müßig. Trotzdem: Was wäre aus Charles Darwin geworden, wenn er zweihundert Jahre später zur Welt gekommen wäre? Arzt ...