Was uns wirklich attraktiv macht
Die meisten Menschen wollen schön sein und investieren viel Zeit und Geld, um dieses Ziel zu erreichen – denn Schönheit kann das Leben leichter machen. Ein Blick auf aktuelle Studien und neue Erkenntnisse.
Die Schakale des Anubis und die Gäule Gauls: Das Liebieghaus in Frankfurt spannt ein weites Skulpturenpanorama von Ägypten bis zum beliebtesten Tierplastiker um 1900.
Die meisten Menschen wollen schön sein und investieren viel Zeit und Geld, um dieses Ziel zu erreichen – denn Schönheit kann das Leben leichter machen. Ein Blick auf aktuelle Studien und neue Erkenntnisse.
Sollte man über Tiere so schreiben, als wären sie Menschen? Um eine bis heute aktuelle Frage entspann sich in den USA vor 120 Jahren eine Debatte, bei der auch Präsident Theodore Roosevelt einstecken musste.
Ist Fisch gesünder als Fleisch? Wann ist die beste Tageszeit für Sex? Und was war zuerst da – Huhn oder Ei? Österliche Annäherung an eine sehr alte Frage.
Sogar der Imperialismus förderte den Gedanken, dass Vielfalt etwas Schönes ist: Lorraine Daston untersucht in drei Wiener Vorträgen den welthistorischen Siegeszug der Idee der Diversität.
Der eine war ein besessener Angeber, der andere ein disziplinierter Hedonist. Carl von Linné und der Comte de Buffon wollten die Natur in ihrer Fülle erfassen. Eine Doppelbiografie widmet sich zwei Ausnahmecharakteren des 18. Jahrhunderts.
Blütenpflanzen und Farne nutzen Ameisen als Leibwächter, um sich vor dem Gefressenwerden zu schützen. Als Gegenleistung wartet auf die Insekten eine süße Belohnung.
Heiß, wild und gut organisiert: Die gewaltigen Landschaften des australischen Top End sind voller erfrischender Pools –man muss nur gut überlegen, in welchen man springt.
Die Natur kann Licht biologisch erzeugen, und sie hat offenbar viel früher damit begonnen als geglaubt. Über das evolutionäre Erfolgsmodell der Biolumineszenz und ihren Ursprung im Meer.
In der Evolution ist jede Strategie willkommen: Lucy Cooke zeigt, wie Vorurteile den nüchternen Blick auf das weibliche Tier verstellen.
Fliegt eine Hummel mehrere Blüten einer Schlüsselblume an, besteht das Risiko der Inzucht. Die Natur hat dieses Problem anatomisch gelöst.
Pflanzen können heilen und beim Kampf gegen den Klimawandel helfen. Einen vollständigen Artenkatalog gibt es aber nicht, obwohl schon Charles Darwin sich darum bemühte. Das soll sich ändern.
Immer mehr Menschen bewohnen und besuchen die Galapagosinseln. Und wo Menschen sind, ist auch Plastikmüll. Das zeigt sich auch in den Mägen und Exkrementen der dort lebenden Tiere.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Egal ob Gingo, Ginko oder Ginkgo: Der Baum steht nicht nur seit Goethe als Symbol für die Spannung zwischen Einheit und Zweiheit. Er ist der Baum unserer Epoche.
Zeit seines Lebens stand er im Schatten von Charles Darwin: James T. Costa rekapituliert das Leben und die Wirkung des Naturforschers Alfred Russel Wallace.
Darwins grässliches Geheimnis: Paläobotaniker suchen nach der ersten Blütenpflanze – und haben eine Vorstellung davon, wie diese ausgesehen hat.
Die Spätgeschichte des Buchs der Natur: Jonathan Tophams eindrucksvolle Studie zu den Brigdewater Treatises.
Es gibt Begleitmusiker, und es gab David Lindley: Nun ist der amerikanische Gitarrist im Alter von 78 Jahren gestorben.
Die ernüchternde Bilanz zur digitalen Wende in den Literatur- und Kulturwissenschaften, gezogen von deren Mastermind himself: dem Amerikaner Franco Moretti.
Das Weltgeschehen, von Eichhörnchen besehen: Ulla Hahn träumt in dem Roman „Tage in Vitopia“ von einer Rettung durch poetisch denkende Tiere.
Einst fotografierte er Flüchtlinge und Sterbende in Kriegsgebieten. In seinem jüngsten Werk widmet sich Fotograf Sebastião Salgado dem Regenwald seiner Heimat. Ein Interview über menschliche Grausamkeit, Brasiliens Politik und die Schönheit der Natur.
Wir finden Farben, Muster und Gesänge von Tieren schön, so wie wir Kunstwerke schön finden. Kunst ist vom Menschen für Menschen gemacht, aber was ist die Rolle der Schönheit im Tierreich? Gedanken einer Nobelpreisträgerin.
Auf mageren Böden haben manche Pflanzen interessante Strategien entwickelt, die schon Charles Darwin faszinierten. Heute haben Kinder ihren Spaß an einer Venusfliegenfalle.
Früher war der August für Regenwürmer ein schöner Monat. Doch jetzt machen ihnen die Dürre und die sie jagenden Amseln schwer zu schaffen.
Walter Isaacson über die Anbahnung unserer gentechnischen Zukunft.
Seelöwen, Meerechsen, Rotfußtölpel und Riesenschildkröten: Wer auf die Galapagos-Inseln reist, will Tiere sehen. Aber was sehen die Tiere?
Diese Pflanzen wirken wie eine Laune der Natur. Karnivoren ernähren sich von Fleisch und gehören zu den faszinierendsten Lebewesen. Vor allem auf junge Menschen üben sie einen starken Reiz aus.
Nach fast 22 Jahren sind zwei in der Bibliothek der University of Cambridge vermisste Notizbücher von Charles Darwin wieder aufgetaucht.
Über 20 Jahre galten zwei Notizbücher des britischen Naturforschers Charles Darwin als vermisst. Nun sind sie nach mehr als 20 Jahren in der Bibliothek der Universität Cambridge wieder aufgetaucht. Eines der Bücher enthält eine berühmte Skizze.
Die beiden verloren geglaubten Notizbücher lagen in einer Geschenktüte verpackt auf dem Bibliotheksboden – samt Ostergruß an die Bibliothekarin. Der Wert der Manuskripte wird auf mehrere Millionen Pfund geschätzt.
Das Mastodon-Skelett ist eine der größten Attraktionen des Landesmuseums in Darmstadt. Seit 150 Jahren wird der „American Heiner“ nunmehr aufbewahrt. Eine Schau erzählt seine verworrene Geschichte.
Über Flechten, die überall wachsen.
Dass sich das Coronavirus schnell verändert, und auch zum Guten mutieren kann, hat Pharmaforscher Jochen Maas früh beschrieben. Die Omikron-Variante sei ein Paradebeispiel der Evolution.
Eine Woche lang wurde im chinesischen Kunming über die Zukunft des Naturschutzes diskutiert – mit Ergebnissen, die nicht ausreichen. Ein Gastbeitrag.
Darwin, Newton oder Linné: Wegbereiter der Naturwissenschaften werden an britischen Hochschulen auf ihre koloniale Schuld untersucht. Auch Maßeinheiten sind davon nicht ausgenommen.
Der Ökonom Oded Galor erklärt das Wirtschaftswachstum für die gesamte Geschichte der Menschheit. Genetische Diversität spielt eine entscheidende Rolle.