Deutschland einig Vaterland?
Ein neues eBook vereint einzigartige Analysen, Kommentare und Reportagen aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur deutschen Wiedervereinigung.
Ein neues eBook vereint einzigartige Analysen, Kommentare und Reportagen aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur deutschen Wiedervereinigung.
Zum Jahrestag der Wiedervereinigung publiziert die Frankfurter Allgemeine Zeitung ein redaktionelles Themenheft mit einer Auflage von 1,75 Millionen.
In Frankfurt finden die zentralen Feierlichkeiten 25 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung statt. Parallel dazu gibt es ein umfassendes Kulturprogramm.
Wirtschaftlich haben die ostdeutsche Bundesländer auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht zu den westlichen aufgeschlossen. Und das wird auch so bleiben, sagt ein Forscher.
Niedrige Zinsen und der ausgeglichene Haushalt machen’s möglich: Der Bund muss für Zinsen so wenig Geld ausgeben wie seit 24 Jahren nicht mehr. Trotzdem sind es viele Milliarden.
Eine Million Gäste werden zu der großen Einheitsfeier in Frankfurt erwartet. Zur Einstimmung zieren nun Litfaßsäulen die Einkaufsmeile. Sie informieren über Ereignisse zwischen 1990 und 2015.
25 Jahre nach der Einheit wächst Deutschland nach einer Studie zwar weiter zusammen - etwa in Sachen Bildung, Kinder und Konsum. Doch in vielen Bereichen gibt es weiter gravierende Unterschiede entlang der alten Grenze.
Besitzerwechsel im ganz großen Stil. Der MDR blickt 25 Jahre nach der Wiedervereinigung mit seiner Doku „Wem gehört der Osten?“ auf den größten Eigentumstransfer der Nachkriegsgeschichte.
Jeb Bush gilt als inoffizieller Kandidat der Republikaner für die amerikanische Präsidentenwahl 2016. Bei einem Besuch in Berlin zeigte er bereits seine staatsmännischen Qualitäten.
Leipzigs neue Propsteikirche ist geweiht: Das Gotteshaus ist nicht nur der größte Kirchenneubau Ostdeutschlands seit der Wiedervereinigung, sondern auch mit moderner Technik ausgestattet. Sogar der Papst schickte eine Botschaft.
Das Ampelmännchen ist wohl die letzte verbliebene „Errungenschaft“ der DDR. Wenn im Oktober 25 Jahre deutsche Einheit gefeiert wird, darf daher getrost daran erinnert werden, was unser Land seit 1990 erreicht hat.
Im Oktober feiert Deutschland 25 Jahre Wiedervereinigung - in Frankfurt. Die Stadt richtet ein Großevent mit viel Politikprominenz aus. Bis dahin sollen 1000 übergroße DDR-Ampelmännchen auf das Fest einstimmen.
Vor fünfundzwanzig Jahren fand die deutsche Wiedervereinigung statt. Die Gräben zwischen Ost und West sind immer noch nicht geschlossen. Die allzu pauschale Verurteilung der DDR als Unrechtsstaat trägt dazu bei. Ein Gastbeitrag
Rund 2,8 Millionen Deutsche hatten im April keinen Job: So wenige waren es noch nie seit der Wiedervereinigung. Neu entstanden sind auch viele sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
Noch nie seit der Wiedervereinigung wurden so wenige Ausbildungsstellen besetzt wie im vergangenen Jahr. Viele junge Leute wollen lieber studieren. Die Gewerkschaften geben der Wirtschaft eine Mitschuld.
Der Bund hat Tausende Grundstücke, die mit Munition und anderen Altlasten verseucht sind. Dafür gab es gleich zwei Ämter. Jetzt soll eine einzelne Anstalt aufräumen.
Als Kanzler der Einheit gilt Helmut Kohl seit langem, und ein Platz in den Geschichtsbüchern ist ihm sicher. Zum 85. Geburtstag an diesem Freitag wird der frühere CDU-Vorsitzende von allen Seiten mit Lob überschüttet.
Griechenlands Präsident Pavlopoulos weiß, wo die Wurzel aller griechischen Übel liegt: in Deutschlands Wiedervereinigung. Kanzlerin Merkel macht er persönlich für die Misere seines Landes verantwortlich - wegen ihrer „traumatischen ostdeutschen Herkunft“.
Rauchen wird offenbar immer unpopulärer: der Fiskus kassiert nur noch für knapp 80 Milliarden Zigaretten Steuer, nach der Wiedervereinigung wurden fast doppelt so viele Zigaretten verkauft.
Im Dezember waren so wenige Menschen arbeitslos wie seit 1991 nicht mehr. Der für die Jahreszeit übliche Anstieg fiel geringer aus als in den Vorjahren.
Die Stimmung zwischen Nord- und Südkorea war zuletzt besonders eisig. Kim Jong-uns Angebot zu einem innerkoreanischen Gipfeltreffen ist mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Doch auch dem Süden ist an einem Treffen gelegen.
Noch nie seit dem Mauerfall wurden so wenig Ausbildungsverträge abgeschlossen. Der Nachwuchs neigt heute eher zum Studieren.
Helmut Kohl hat mit seinem neuen Buch „Aus Sorge um Europa“ einen Appell zum Handeln verfasst. Wir müssen das Schicksal Europas mit Verstand und Leidenschaft in die Hand nehmen. Ein Gastbeitrag von Viktor Orbán.
Am Jahrestag des Mauerfalls vermeidet Günther Jauch eine Diskussion über Probleme der Wiedervereinigung. Zum Glück.
Die Menschen haben einen auf Dauer schwer zu unterdrückenden Drang nach Freiheit und Gerechtigkeit. Am Ende setzen sie sich gegen jedes totalitäre Regime durch. Die Behauptung von der angeblichen strukturellen Menschenrechtsunfähigkeit ganzer Gesellschaften geht fehl.
Er sei nach dem Mauerfall nicht über den Tisch gezogen worden, sagte Michail Gorbatschow: Ein Verzicht auf eine Nato-Osterweiterung sei keine Bedingung zur Wiedervereinigung gewesen. Fehler im Umgang mit Russland kritisierte derweil der frühere Außenminister Genscher.
Todesurteile und das brutale Grenzregime: Die DDR war ein Unrechtsstaat – aber natürlich galt dort Recht. Und das war ein wichtiger Maßstab für die juristische Aufarbeitung nach der Wendezeit. Wie die Verantwortlichen nach der Wiedervereinigung bestraft wurden.
Die müde Debatte bei Frau Illner über den „Unrechtsstaat“ DDR kann man auch positiv sehen. Als Hinweis auf eine geglückte Wiedervereinigung.
Aus Furcht vor einem wiederaufkommenden Nationalismus sprechen sich viele Politiker der Grünen gegen eine mögliche Wiedervereinigung aus.
Der Westen inszeniert die Wiedervereinigung als konsumierbare Aneinanderreihung von Anekdoten. Im Osten gibt es eine ernsthaftere Auseinandersetzung mit der Geschichte. Es interessiert nur keinen.
Mit einer Pflanzaktion will die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald der Wiedervereinigung gedenken. Auch die Bundeskanzlerin wird Ende Oktober einen Baum pflanzen.
24 Jahre nach der Wiedervereinigung erreichen viele Gehälter in den neuen Bundesländern nun West-Niveau. In manchen Branchen kann von Lohngleichheit jedoch noch immer keine Rede sein.
In Deutschland genoss Eduard Schewardnadse am Ende seines Lebens wohl die größte Hochachtung. Denn als letzter Außenminister der Sowjetunion war er einer der Väter der Wiedervereinigung.
Seit der Wiedervereinigung gab es nicht mehr so viele Unfälle im Straßenverkehr wie im Jahr 2013 – und nicht mehr so wenige Tote. Die Gründe für die gegenläufige Tendenz sind komplex.
In einem Ort an der syrisch-irakischen Grenze haben sich die Nusra-Front und Isis ausgesöhnt. Offenbar ist es Isis-Führer Baghdadi gelungen, seinen Führungsanspruch innerhalb des sunnitisch-dschihadistischen Lagers durchzusetzen.
Der an erstaunlichen Allianzen nicht arme Irak-Krieg ist um eine Nuance reicher: Kurz hinter der Grenze zu Syrien findet die Wiedervereinigung von Nusra-Front und dem Islamischen Staat im Irak und (Groß-)Syrien (Isis) statt – nach einem halben Jahr dschihadistischen Bruderkriegs.