Mehr Sicherheit in Jobcentern gefordert
Nach der Attacke auf eine Mitarbeiterin der Arbeitsagentur werden Forderungen nach höheren Sicherheitsvorkehrungen laut. In Gerichten gibt es sie schon.
Nach der Attacke auf eine Mitarbeiterin der Arbeitsagentur werden Forderungen nach höheren Sicherheitsvorkehrungen laut. In Gerichten gibt es sie schon.
Bislang haben in der Deutschen Bank kleinere Gewerkschaften großes Gewicht. Nun will die große Verdi-Gewerkschaft ihren Einfluss ausbauen. Verdi-Chef Frank Bsirske will sich offenbar gleich als stellvertretender Aufsichtsratschef aufstellen lassen.
Bislang sind nur wenige Mitarbeiter der Deutschen Bank Mitglied der Gewerkschaft. Doch Verdi-Gewerkschaftschef Bsirske will laut einem Medienbericht seinen Einfluss ausbauen. Er hat vier der sechs Arbeitnehmersitze im Aufsichtsrat im Visier. Und möchte auch selbst in das Gremium einziehen.
Seit Jahren findet im November in Frankfurt ein verkaufsoffener Sonntag statt - diesmal nicht.
Die zweitgrößte deutsche Gewerkschaft kämpft mit SPD, Linken und Grünen für die Wiedereinführung der Vermögensteuer. Millionäre sollen für die Eurokrise zur Kasse gebeten werden.
Während sich der Insolvenzverwalter um Investoren bemüht, warnt Neckermann-Chef Koopmann vor einem Aus im Herbst. Dabei braucht der insolvente Versender vor allem Ruhe, wie Verdi meint.
Für den insolventen Versandhändler Neckermann soll es schon mehrere Interessenten geben - sagt zumindest das Management. Das sorgt für Zuversicht bei den Mitarbeitern.
Anwalt Frege kündigt die Fortführung der Geschäfte bei Neckermann an und verspricht den Kunden Lieferung sowie Fortgeltung aller Garantien.
Die Arbeitnehmervertreter des Versenders Neckermanns sehen aber eine Chance und hoffen auf einen neuen Investor.
Beim Versandhändler Neckermann kontrollieren künftig zwei Insolvenzverwalter die Geschäfte. Einer der beiden ist der Bruder des Sängers der Düsseldorfer Punkrock-Gruppe „Die Toten Hosen“, Campino.
Der Frankfurter Versandhändler Neckermann stellt Insolvenzantrag. Das haben das Unternehmen und die Gewerkschaft Verdi bestätigt.
Nach der Ankündigung der Karstadt-Geschäftsleitung, 2000 Vollzeitstellen abbauen zu wollen, war am Dienstag zu erfahren, dass eine Liste von 15 Dependancen existiert, in denen Stellen wegfallen werden.
Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertreter ringen weiter um die Zukunft des Versandhändlers Neckermann. Laut Gewerkschaft Verdi stehen die Chancen auf eine Übereinkunft weiter 50:50.
Der Energiekonzern RWE will einem Zeitungsbericht zufolge mindestens 2000 weitere Arbeitsplätze in Europa abbauen. Die Streichungen sollen zum laufenden Abbau von 8000 Stellen hinzukommen.
Die Fronten beim angeschlagenen Versandhändler Neckermann.de verhärten sich. Verdi vermisst Signale das Unternehmens, das die Vorwürfe kontert: „Wir können partout keine Gesprächsbereitschaft erkennen.“
Die Möglichkeit einer Insolvenz des Frankfurter Versandhändlers Neckermann hat offenbar zu Spannungen zwischen Teilen der Belegschaft und Arbeitnehmervertretern geführt.
Arbeitnehmervertreter beim Versender Neckermann haben sich mit dem Unternehmen nicht auf Abfindungen einigen können. Einem möglichen Insolvenzantrag kann Verdi-Sekretär Schiederig nichts Gutes abgewinnen.
Der Versandhändler Neckermann hat die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern für gescheitert erklärt und fürchtet existenzgefährdende Kündigungsschutzklagen. Verdi spricht von einer Drohkulisse.
In der Zentrale des Versandhändlers Neckermann streiken die Beschäftigten. Für den Vormittag sind eine Versammlung und ein Protestzug geplant, am Dienstag soll der zweitägige Arbeitskampf fortgesetzt werden.
Das Bundesarbeitsgerichts hat ein ungewöhnliches Urteil gefällt: Die Gewerkschaft Verdi muss Schadenersatz an ein Unternehmen für einen unrechtmäßigen Warnstreik zahlen. Das Unternehmen hatte während der Tarifverhandlungen seine Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband gekündigt.
Die Zeitarbeit kommt an die Leine, der Einsatz überlassenen Personals wird teurer. Verliert die Zeitarbeit dabei zu stark an Attraktivität, wird das Management nach Ausweichstrategien suchen. Denn Zeitarbeit mag sich regulieren lassen - der Bedarf an Flexibilität nicht.
Bei der Catering-Tochter der Lufthansa sollen nach Informationen der F.A.Z. fast 1000 Stellen abgebaut werden, bis zu 600 Arbeitsplätze alleine in Frankfurt.
Hessens Regierungschef Bouffier will den geplanten Jobabbau beim Versandhändler Neckermann.de eindämmen - aber nicht mit Geld aus der Staatskasse. Der CDU-Politiker setzt auf Vermittlung.
Der Neckermann-Betriebsrat will sich mit dem geplanten Jobabbau nicht abfinden: Er möchte die hessische Landesregierung mit ins Boot holen, um den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen.
Wegen der anhaltenden Talfahrt im Kataloggeschäft will Neckermann in Frankfurt 1300 Stellen streichen. Gegen diesen Plan ging die Hälfte der Belegschaft auf die Straße.
Der Showdown ist ausgeblieben. Ím Streit um die Lohnerhöhungen für die 50.000 Beschäftigten des größten Telekom-Bereichs, die Telekom Deutschland GmbH, haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft geeinigt.
Die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die rund 230.000 Bank-Beschäftigten ist ergebnislos abgebrochen worden. Die Arbeitgeber boten an, die Gehälter innerhalb von 30 Monaten um 4,2 Prozent zu erhöhen. Die Gewerkschaft Verdi lehnt das als viel zu wenig ab.
Der Tarifkonflikt bei der Telekom ist zum Teil gelöst. Die Löhne der 17.000 Mitarbeiter in der Zentrale steigen innerhalb von zwei Jahren um 6,5 Prozent. Die Verhandlungen für die 68.000 Beschäftigten bei T-Systems und der Telekom Deutschland GmbH laufen weiter.
Der immer härtere Wettbewerb zwingt die Lufthansa zu einem strikten Sparkurs. Verdi befürchtet Personalabbau und Lohnkürzungen. „Wir sehen diesen Sparkurs als nicht notwendig an“, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft.
Die Betriebsräte am privatisierten Uni-Klinikum Gießen und Marburg warten weiter auf Fortschritte im Streit mit dem Arbeitgeber um Stellenabbau und Kostensenkung: „Unsere Geduld ist am Ende.“
Die Frankfurter Sportstudiokette Fitness First muss sich gegen Klagen aus Mitarbeiterkreisen wehren. Der Geschäftsführer spricht nun von Tarifverträgen und Mindestlöhnen. Bald dürften neue Eigner das Sagen haben.
Alle sehen die Bordelle, viele wollen davon nichts wissen. Im Rotlichtviertel in Frankfurt werden die Heimlichkeiten offen angepriesen. Wie sieht der Alltag der Frauen dort aus?
Sattes Gehaltsplus im Öffentlichen Dienst: Die Gehälter der zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen werden innerhalb von zwei Jahren stufenweise um 6,3 Prozent erhöht. Nach zähen Verhandlungen stimmten die Gewerkschaften dem Kompromiss zu.
Das Ringen um einen neuen Tarifabschluss im öffentlichen Dienst wird zur Stunde fortgesetzt. Am Abend hatten Bundesinnenminister Friedrich und Verdi-Chef Bsirske ihren Willen zur Einigung unterstrichen. Noch aber gebe es in allen Punkten Differenzen.
Der Warnstreik im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes trifft Deutschlands größten Flughafen voll.
Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes haben in der Nacht zum Dienstag Warnstreiks an mehreren deutschen Flughäfen begonnen. Die Fluggesellschaften streichen hunderte Flüge.