Weitere Streiks an Flughäfen in NRW
Abermals streikt an den Flughäfen in Düsseldorf und Köln/Bonn das Sicherheitspersonal. Hunderte Flüge fallen aus. Am Montag wollen Gewerkschaft und Arbeitgeber wieder miteinander reden.
Abermals streikt an den Flughäfen in Düsseldorf und Köln/Bonn das Sicherheitspersonal. Hunderte Flüge fallen aus. Am Montag wollen Gewerkschaft und Arbeitgeber wieder miteinander reden.
Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten am privatisierten Uniklinikum Gießen-Marburg für kommenden Mittwoch, den 13. März zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.
Zwei Standorte will die Lufthansa in Deutschland schließen. Bis zu 3500 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Trotz des heftigen Widerstands treibt der Vorstandsvorsitzende Christoph Franz die Sparpläne voran.
Die Unternehmensleitung der LSG Sky Chefs, Cateringtochter der Lufthansa, droht im Streit um Kostensenkungen mit der Gewerkschaft Verdi damit, den Verband zu wechseln.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will den Beitritt von Amazon zum Flächentarifvertrag erreichen. Sie befindet sich in Bad Hersfeld und Leipzig in Gesprächen mit dem Versandhändler.
Der Internetversandhändler wehrt sich nach der Ausstrahlung einer Fernsehreportage gegen den Vorwurf, ausländische Leiharbeiter zu drangsalieren. Amazon will prüfen. Einschüchterung und Diskriminierung dulde man nicht.
Ausgefallene Flüge, lange Schlangen vor den Sicherheitsschleusen: Das private Sicherheitspersonal an den Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg streikt heute abermals. Morgen wird auch wieder in Köln/Bonn gestreikt.
Das Sicherheitspersonal an den Flughäfen Düsseldorf und Hamburg wird am Donnerstag abermals streiken. Die Fronten im Tarifkonflikt sind verhärtet.
Mittags geschlossen, samstags gar nicht auf - viele Bankfilialen sind aus der Zeit gefallen. Das wollen die Banken nun ändern, aber gleichzeitig sparen. Wie soll das gehen?
Die Beschäftigten des Energieversorgers Eon sollen rückwirkend ab Januar 2,8 Prozent mehr Geld plus eine Einmalzahlung von 300 Euro bekommen. Die Einigung im Tarifstreit betrifft 30.000 Angestellte.
Atempause im Tarifkonflikt bei Eon: Es wird vorerst keinen Streik bei dem Energieriesen geben. Die Gewerkschaften wollen Mitte der Woche entscheiden, ob sie sich wieder an den Verhandlungstisch setzen. Einfach dürften die Gespräche nicht werden.
Sehr deutlich haben sich die Mitarbeiter des Energiekonzerns Eon am Freitag in einer Urabstimmung für einen Streik ausgesprochen. Es wäre der erste unbefristete Ausstand in der Unternehmensgeschichte.
„Ohne Sonntag fehlt Dir was!“, heißt es bei der „Allianz für den freien Sonntag Hessen“, die gegen Geschäftsöffnungen am siebten Tag der Woche zu Felde zieht. Doch Sonntagsarbeit ist immer noch die Ausnahme.
Die Bafin leitet Sonderprüfungen gegen die Deutsche Bank und Portigon ein, Twitter ist laut Blackrock rund 9 Milliarden Dollar wert, bei Eon beginnt die Urabstimmung über einen unbefristeten Streik, der neue BDI-Präsident Grillo verlangt eine Neujustierung der Energiewende und eine Antibabypille von Bayer soll in Frankreich vier Todesfälle verursacht haben.
Fluggäste müssen sich auf Ausfälle oder lange Wartezeiten einstellen: Das Sicherheitspersonal an Nordrhein-Westfalens Flughäfen streikt weiter. Die Gewerkschaft Verdi droht, den Protest auszuweiten.
Im Einzelhandel mit seinen 2,7 Millionen Beschäftigten kündigt sich ein überraschender Tarifkonflikt an. Was hinter den Kulissen nicht gelang, will der Handelsverband jetzt offen austragen. „Alte Tarifzöpfe“ sollen abgeschnitten werden. Die Gewerkschaft Verdi ist empört.
Mit Ausständen an den beiden Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn will die Gewerkschaft Verdi Lohnerhöhungen von 30 Prozent im Sicherheitsgewerbe durchsetzen. Die Arbeitgeber sprechen von Beugehaft.
Das Sicherheitspersonal streikt: An den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn sind bereits viele Flüge gestrichen worden. Die Gewerkschaft Verdi will mehr Druck machen.
Die 33.000 Angestellten von Deutschland größter Fluggesellschaft sollen 5 Prozent höhere Löhne bekommen, verlangt die Gewerkschaft Verdi. Das Unternehmen wiegelt ab. „Das gibt die wirtschaftliche Situation nicht her.“
Am Hamburger Flughafen streikt das Sicherheitspersonal, die Verkaufsflaute bei PCs setzt dem Prozessoren-Primus Intel zu und der amerikanische Mobilfunker AT&T muss Milliarden für Pensionen zurückstellen.
Unmut bei den Beschäftigten von Eon. Weil die Tarifverhandlungen stocken, gibt es Warnstreiks in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Verdi verlangt deutlich mehr Geld für die Beschäftigten.
Ein Fonds hat ehemaligen Mitarbeiters der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker insgesamt 40.000 Euro ausgezahlt. In Not geratene Mitarbeiter bekamen bis zu 400 Euro pro Person.
An nahezu allen wichtigen deutschen Flughäfen streikt überraschend das Sicherheitspersonal. Fluggästen drohen Verzögerungen bei der Personenkontrolle. In Berlin-Tegel sind bisher 14 Flüge ausgefallen.
Der amerikanische Versicherer AIG verkauft sein Flugzeug-Leasing für 5 Milliarden Dollar nach China, Talanx ersetzt Douglas im M-Dax und Verdi ruft das Sicherheitspersonal an deutschen Flughäfen zu Warnstreiks auf.
Der „Frankfurter Rundschau“ geht das Geld aus. Bis zum Jahresende muss dringend ein Investor gefunden werden, warnt Insolvenzverwalter Frank Schmitt. Namhafte Interessenten soll es zwar geben. Allerdings verrät Schmitt keine Details.
Das Urteil zum Streikrecht verschafft den Kirchen eine Atempause - nicht mehr. Sie müssen zügig ihre Angriffsflächen verkleinern.
Caritas und Diakonie, Träger vieler Krankenhäuser und Altenheime, müssen künftig die Gewerkschaften an der Tariffindung beteiligen. Der Dritte Weg bleibt erhalten.
Kirchliche Einrichtungen können Streiks ausschließen, wenn sie die Gewerkschaften in ihre Verhandlungen um bessere Arbeitsbedingungen einbinden. Das entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt.
Am Dienstag entscheidet das Bundesarbeitsgericht darüber, ob die 1,3 Millionen kirchlichen Arbeitnehmer streiken dürfen. Verdi fordert das vehement.
Die „Frankfurter Rundschau“ ist pleite. Der Verlag hat Insolvenz beim Amtsgericht Frankfurt angemeldet. Was aus der Zeitung wird, ist noch unklar. Die Gehälter der Mitarbeiter seien bis Ende Januar 2013 gesichert, teilten die Eigentümer-Gesellschaften bei einer Betriebsversammlung mit.
Für die Angestellten der Frankfurter Filmhäuser sind die neuerdings in den Häusern wartenden Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma nichts anderes als potentielle Streikbrecher. Hintergrund ist ein langwieriger Streit um höhere Löhne.
Je länger ein Zeitarbeiter in einem Unternehmen beschäftigt ist, desto mehr nähert sich sein Lohn dem des Stammbeschäftigten an. Das ist zunächst gut. Doch an anderer Stelle reißen neue (Gerechtigkeits-)Lücken auf.
Der Machtkampf scheint entschieden: Nicht Frank Bsirske, sondern Alfred Herling soll stellvertretender Aufsichtsratschef der Deutschen Bank werden. Er führt bereits den Gesamtbetriebsrat.
Um in den Aufsichtsrat von Deutschlands bedeutendstem Geldhaus zu kommen, will Gewerkschaftsführer Bsirske seinen Stellvertreterposten im Kontrollgremium der Lufthansa räumen.
Die Abwicklung von Neckermann hat begonnen. Das Amtsgericht Frankfurt eröffnete die Insolvenzverfahren für zwei Unternehmensteile. Etwa 2000 Mitarbeiter müssen sich neue Stellen suchen.
Wer wird der höchste Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat der Deutschen Bank? Verdi-Chef Frank Bsirske wäre das gerne, aber etliche Betreibsräte meutern gegen den Plan.