RTL kämpft an vielen Fronten
Mit der Integration von Gruner + Jahr hakt es, die Kartellämter untersagen Fusionen, im Streaming gibt es Technikprobleme und die Wirtschaftslage macht alles noch schlimmer. RTL-Chef Rabe ist aber mit sich im Reinen.
Mit der Integration von Gruner + Jahr hakt es, die Kartellämter untersagen Fusionen, im Streaming gibt es Technikprobleme und die Wirtschaftslage macht alles noch schlimmer. RTL-Chef Rabe ist aber mit sich im Reinen.
Die Zerschlagung des Verlagshauses ist sicher, die Zukunft der verbleibenden Titel dagegen ungewiss. Für Betroffene könnte es Hilfe von der Stadt geben.
In der Welt von Rabe und McKinsey scheinen solide Print-Verkaufszahlen eher eine Warnung zu sein, die den Anfang vom Ende signalisiert.
Die Zerschlagung von Gruner + Jahr durch den Bertelsmann-Chef Thomas Rabe stößt auf Widerstand. Die Chefredakteure von „Geo“ geben ihre Posten ab. Ehemalige Magazinchefs melden ihren Protest an.
Die Neuausrichtung führt zu drastischem Stellenabbau. Insgesamt gehen 1000 Arbeitsplätze verloren.
Nun wissen wir, was die „Fusion“ von Gruner + Jahr und RTL bedeutet: Von dem einst stolzen Verlag in Hamburg bleibt nicht viel übrig. Eine historische Zäsur.
Die Mitarbeiter hatten das Schlimmste befürchtet. Jetzt ist klar, dass nur wenige Titel unter dem Dach von RTL überleben werden. Auch dort werden Stellen gestrichen.
Es ist der befürchtete Ausverkauf: Der Bertelsmann- und RTL-Deutschland-Chef Thomas Rabe streicht beim Verlag Gruner + Jahr 700 von 1900 Stellen. 23 Zeitschriftentitel fallen weg, „Stern“, „Brigitte“, „Capital“ und „Geo“ bleiben.
Für Bertelsmann läuft gerade wenig nach Plan. Ein Projekt nach dem anderen scheitert.
Es sollte nationale Medienchampions geben als Gegengewicht zu Netflix und Co. Doch dieses Kalkül geht nicht auf.
Noch ist er Finanzchef, ab 2024 steht Thomas Coesfeld an der Spitze des viertgrößten Musikunternehmens der Welt. Er folgt auf Branchenveteran Hartwig Masuch. Auch Coesfelds Bruder gehört dem Topmanagement des Medienkonzerns an.
Bei dem Verlagshaus wird über einen Komplettverkauf oder eine Zerschlagung spekuliert. Die Konzernleitung schweigt. Und die Mitarbeiter protestieren.
In Frankreich buhlen Medienmogule um Marktanteile. Es geht um Presseverlage und Sender. Als deutscher Mitspieler sieht Bertelsmann, aus dessen Strategie man erst einmal schlau werden muss, schlecht aus.
Sie hoffen auf ein Jahr des Aufschwungs. Doch der Krieg in der Ukraine hat alles noch schwieriger gemacht. Manche Chefs nutzen die Chance, andere müssen gehen.
Der Bertelsmann-Chef Thomas Rabe hat bei der Fusion von RTL und Gruner + Jahr alle Zeitschriftentitel auf den Prüfstand gestellt. Jetzt gibt es Hinweise, welche Magazine es erwischen könnte.
Die Übernahme von Simon & Schuster ist endgültig gescheitert. Dem ging eine schwere Niederlage in einem Kartellprozess voraus.
Der Medienkonzern wollte seine Buchsparte mit einer Milliardenübernahme stärken. Aber die Kartellbehörden stellten sich quer – und nun ist das Vorhaben offiziell abgeblasen.
Bei RTL gibt es einen Abgang nach dem anderen. Das zeigt, dass dort nur noch das Wort des Bosses der Bosse zählt: Thomas Rabe, der Bertelsmann, die RTL Group und RTL Deutschland führt. Ob er eine große Vision hat?
Der derzeitige Puma-Chef Björn Gulden könnte womöglich bald den Nachbarkonzern Adidas führen. Bei Puma rückt der Vertriebsvorstand auf den obersten Posten auf. Was nun bei den benachbarten Sportartikelherstellern ansteht.
Schwache Wirtschaft, schlechte Zeiten für einen Medienkonzern? Für Bertelsmann gilt das nicht. Auch RTL kann trotz schwieriger Werbemärkte kräftig wachsen.
Nummer eins schluckt Nummer vier, das war der Plan für die Welt der Buchverlage. Aber ein amerikanisches Gericht und ein Bestsellerautor bauen Hürden auf.
Bertelsmann-Chef Rabe legt beim Ausradieren des Verlags Gruner + Jahr nicht gerade Sentimentalität an den Tag. Dementsprechend ist die Stimmung im Haus. Jetzt muss Rabe nur noch die alten Magazine loswerden.
Rainer Beaujean muss als Chef von Pro Sieben Sat.1 gehen, sein Nachfolger Bert Habets war mal Boss der RTL Group in Luxemburg. Wer meint, das deute darauf hin, dass die beiden großen TV-Gruppen zusammengingen, dürfte falsch liegen.
Der von RTL geplante französische „Medienchampion“ gegen Netflix, Amazon und Co. ist gescheitert – und der Unmut der Beteiligten ist groß.
Das Kostenproblem lässt sich in den Zahlen schon erkennen. Trotzdem erwartet Bertelsmann fürs Gesamtjahr einen neuen Umsatzrekord.
Bertelsmann startet in das Musikstreaming mit RTL+. Den eigenen Zeitplan kann RTL+ nicht halten. Der Chef selbst achtet aufs Tempo.
Kasper Rorsted war lange ein Erfolgsgarant für Adidas. Seit einem Jahr läuft es für den Sportartikelhersteller jedoch nicht mehr. Der Chef wird das Unternehmen 2023 verlassen.
Bertelsmann-Chef Rabe greift durch bei RTL Deutschland. Falls er scheitert, steht viel auf dem Spiel.
Noch läuft das Geschäft bei RTL, aber das reicht nicht, um gegen Netflix, Disney, Amazon & Co. zu bestehen.
Der bisherige Chef von RTL Deutschland muss gehen. Nun übernimmt Bertelsmann-Konzernchef Thomas Rabe selbst den Chefposten – vorübergehend, wie er sagt.
RTL muss wegen schwachen Werbeeinnahmen seine Prognose kappen. Seine Fusionspläne in Frankreich hält der Fernsehkonzern für alternativlos.
Der deutsche Medienkonzern kämpft in einem spektakulären Kartellprozess in den USA um eine Buchfusion - und hat dabei einen prominenten Widersacher.
Gegen Amazon und Netflix helfe nur Größe, glaubt man bei RTL. So einfach lässt sich das aber nicht realisieren.
Bertelsmann-Chef Thomas Rabe ist Marathonläufer – in seiner Freizeit, aber auch im Beruf. Das Image als reiner Zahlenmensch hat er abgelegt. Was er bisher bei Bertelsmann erreicht hat und was er noch erreichen will.
Das Jahr 2021 ist prima gelaufen für den Mutterkonzern von RTL , Gruner + Jahr und dem Buchgeschäft vom Penguin Random House. Aber für seine Digital-Vorhaben braucht Bertelsmann auch eine Menge Geld.
Bertelsmann-Chef Thomas Rabe ist Marathonläufer, und seine sportlichen Qualitäten prägen seine beruflichen Leistungen. Doch seine Persönlichkeit hat auch andere Facetten.