So will die EU in der Halbleiterfertigung zurück an die Weltspitze
Mitgliedstaaten der Europäischen Union wollen auch die Herstellung von Computerchips für die Industrie fördern. Ein Wettlauf der großen Wirtschaftsmächte beginnt.
Mitgliedstaaten der Europäischen Union wollen auch die Herstellung von Computerchips für die Industrie fördern. Ein Wettlauf der großen Wirtschaftsmächte beginnt.
Die strategische Bedeutung des Weltraums wird mittlerweile auch in Berlin beschworen. Klar ist trotzdem: Einen Deutschen auf dem Mond wird es so schnell nicht geben.
Die Vorlage für die künftige Euro-7-Norm sorgt für hohe Kosten und bringt wenig für die Umwelt.
Die EU-Kommission will in Zukunft vor allem härtere Testbedingungen für Schadstoffemissionen. Die Industrie ist darüber alarmiert.
Statt auf den Alltagsverkehr zu blicken, kümmert sich die EU-Kommission um die Extremsituationen. Das kostet viel Geld, bringt neue Klagewellen, aber wenig Effekte für die Umwelt.
Der neue europäische Abgasstandard soll dem Klimaschutz helfen und die Luftqualität verbessern, sagt die EU-Kommission. Autokäufer müssen sich dafür auf Mehrkosten einstellen.
Als wäre das wirtschaftspolitische Umfeld nicht schon rau genug, bereitet die Subventionsoffensive der Vereinigten Staaten der EU weitere Kopfschmerzen. Sie dürfte auch Wirkungen auf die Dynamik in Europa haben.
Die Bundesregierung wehrt sich gegen einen schuldenfinanzierten EU-Energiefonds. Dabei ist es ihre Schuld, dass über diesen überhaupt diskutiert wird.
Die Bundesregierung lehnt eine neue EU-Verschuldung im Energiekrieg mit Russland noch ab. In der EU-Kommission wächst aber die Zustimmung dazu – auch der „Doppelwumms“ aus Berlin spielt eine Rolle.
Der Bundesfinanzminister lehnt neue EU-Schulden ab – jedenfalls vorerst. Aus Frankreich erhält er Unterstützung – aber auch nur vorerst.
Italien, Spanien, Luxemburg und die EU Kommission – sie alle hinterfragen den Energie-„Abwehrschirm“ der deutschen Bundesregierung. Finanzminister Christian Lindner hält auf einem Treffen der EU-Finanzminister dagegen.
Das neue Binnenmarkt-Notfallinstrument soll Engpässe wichtiger Güter verhindern.
Die EU setzt mit zwei Gesetzen engere Grenzen. Doch um die neuen Regelungen durchzusetzen fehlt geeignetes Personal.
Nachdem Twitter seine Übernahme durch Tech-Milliardär Elon Musk verkündet hat, meldet sich auch EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton zu Wort: Twitter müsse sich „vollständig an die europäischen Regeln anpassen“, mahnt der Politiker.
Die EU-Kommission bekommt mit dem neuen Gesetz für digitale Dienste auch ein neues Instrument gegen die Verbreitung von Kriegspropaganda. Auf die Internet-Plattformen will Binnenmarktkommissar Thierry Breton sich nicht verlassen.
Im Kampf um seine Wiederwahl hat Frankreichs Präsident Europa in beispielloser Weise für seine Zwecke gekapert. Brüssel tanzt heute nach Macrons Nase.
Der Chiphersteller Intel will Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt zum Zentrum der Halbleiterindustrie in Europa machen. Das wirft Fragen auf – nicht nur nach den Subventionen.
Der US-Konzern baut für 80 Milliarden Euro ein Halbleiter-Cluster in Europa auf. Die neuen Chipfabriken sollen in Deutschland stehen, vor den Toren Magdeburgs.
Die französische Atos-Gruppe verzeichnet einen Milliardenverlust. Der Aktienkurs rauscht in die Tiefe, die Konkurrenz greift schon nach den besten Sparten.
80 Prozent aller Industriedaten liegen bisher ungenutzt herum. Die Kommission will deshalb den Zugang zu den Daten öffnen. Das gefällt allerdings nicht allen.
Satelliten gegen Bezos und Musk: Knapp 6 Milliarden Euro will die EU-Kommission investieren. Dabei geht es um deutlich mehr, als die schwache Internetanbindung auf dem „platten Land“ zu sichern.
Brüssel legt einen Plan vor, wie Europa in der Halbleiter-Branche mithalten soll. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton sagt, was dahintersteckt.
Nach dem Besuch bei Joe Biden empfängt Olaf Scholz heute Emmanuel Macron in Berlin. Die EU stellt ihre Strategie für das Wettrennen um Mikrochips vor. Und Innenministerin Faeser gerät in Bedrängnis. Der F.A.Z.-Newsletter.
Brüssel will Amerika und China etwas entgegensetzen in der Mikroelektronik. Am Dienstag stellt der zuständige Kommissar Breton den „EU Chips Act“ vor.
EU-Kommissar Breton will mit Milliarden-Staatshilfen Chip-Produzenten nach Europa locken. Das ist nicht nur teuer, sondern hochriskant.
Europa will zur Weltmacht in der Chip-Produktion aufsteigen. Dafür macht die EU den Weg für milliardenschwere Staatshilfen frei. Eine industriepolitische Zeitenwende.
Das Europaparlament nimmt die Internetplattformen stärker in die Pflicht und greift hart durch. Was offline illegal ist, muss es auch online bleiben.
In der Halbleiterindustrie läuft nicht nur ein Rennen um die neuesten Technologien, sondern auch um Subventionen. Es geht um mehr als 100 Milliarden Euro.
EU-Binnenmarktkommissar Breton sagt, nach Frances Haugens Enthüllungen sei es „wirklich dringend“ nötig, das US-Onlinenetzwerk stärker zu regulieren. Auch Bundesjustizministerin Lambrecht will Facebook an die Kandare zu nehmen.
Die EU-Kommission will die Hersteller von Handys, Kameras und E-Readern zwingen, alle Geräte per USB-C-Anschluss zu laden. Das würde vor allem Apple treffen.
Mitten in der globalen Chip-Krise hat Infineon im österreichischen Villach sein neues Halbleiter-Werk eröffnet. Künftig sollen dort jährlich Chips im Wert von rund 2 Milliarden Euro gefertigt werden. Ein Besuch.
Die europäische Wirtschaft ächzt unter dem Mangel an Halbleitern. Kommissionspräsidentin von der Leyen will dies mit einem Gesetz und einem Fonds ändern und ruft zum „mutig sein“ auf.
Die EU versucht, die Macht der Internetriesen einzuschränken. Die wehren sich mit Millionensummen dagegen – und treffen sich regelmäßig mit der EU-Kommission.
In Deutschland sind die Landesmedienanstalten für die Aufsicht der Digitalkonzerne zuständig. Das lehnt die EU-Kommission ab. Brüssel will selbst bestimmen. Eine Kampfansage.
Mit so heftigem Widerstand hat Kommissionspräsidenten von der Leyen nicht gerechnet. 20 Prozent der Einnahmen aus dem Emissionshandel sind für einen Klima-Sozialfonds vorgesehen.
Die EU-Kommission sieht die Abwehr von Cyberangriffen als integralen Bestandteil der europäischen Verteidigungspolitik. Für die „Gemeinsame Cybereinheit“ sollen die Mitgliedstaaten vertrauliche Zugänge öffnen.