Die Baustelle
Wie steht es um das Mammutprojekt Energiewende? Ein Drittel des Stromverbrauchs stammt inzwischen aus regenerativer Erzeugung. Doch der Zuwachs ist teuer erkauft. Eine neue Technik soll alles besser machen.
Wie steht es um das Mammutprojekt Energiewende? Ein Drittel des Stromverbrauchs stammt inzwischen aus regenerativer Erzeugung. Doch der Zuwachs ist teuer erkauft. Eine neue Technik soll alles besser machen.
Wieviel Strom speisen die Solaranlagen in Deutschland wann und wo ins Netz ein? Das fragt sich der Leitungsbetreiber Tennet – und will mit Hilfe von VW-Fahrern Wetterdaten sammeln. Und was ist mit dem Datenschutz?
Sie sind das Herzstück der Energiewende: Erdkabel sollen den Strom aus dem windreichen Norden in den Süden bringen. Jetzt liegen die ersten Vorschläge für den Verlauf der Trassen vor.
Der Zeitplan für die 800-Kilometer-Stromtrasse Suedlink steht in Frage. Der Vorrang für Erdkabel verursacht Zusatzkosten in Milliardenhöhe.
Die Eon-Tochtergesellschaft Uniper zieht vor Gericht gegen den Netzbetreiber Tennet. Es geht nicht etwa um den Betrieb eines Kraftwerks - im Gegenteil: es geht darum, es abschalten zu dürfen.
Der Ausbau der Stromnetze hinkt dem Boom bei den Erneuerbaren weiter hinterher. 2015 mussten die Netzbetreiber so stark eingreifen wie noch nie, damit in Deutschland nicht die Lichter ausgehen. Die Quittung bekommen die Verbraucher.
Die inzwischen in vier Bundesländern geltende Mietpreisbremse wirkt nach Ansicht von Mieterverbänden nicht immer wie sie soll.
Südlink soll einmal Strom von den Windmühlen im Norden für die Industrie nach Süden bringen. Im Norden verstehen das die Leute gut, je weiter man nach Süden kommt, desto größer wird der Widerstand.
Die Netzbetreiber in Deutschland und Europa befürchten wegen der Sonnenfinsternis am kommenden Freitag starke Schwankungen im Stromnetz. Das Naturschauspiel gilt als Test für die künftige Energieversorgung.
Technologisch ist das Gaskraftwerk Irsching Vorreiter in Europa. Die Eigentümer rund um den Energieriesen Eon wollen die Anlage laut einem Bericht dennoch stilllegen. Sie lohne sich wegen der Energiewende nicht mehr.
Der Widerstand gegen eine geplante Stromtrasse in Hessen zeigt offenbar Wirkung. Nach dem Kabinettschef gibt sich auch der Grünen-Energieminister vorsichtiger. FDP und Linke lehnen als einzige Fraktionen im Landtag die Stromleitung ganz ab.
Gegen die Stromtrasse Suedlink kämpfen Kommunen in Nord- und Osthessen. Jetzt meldet auch Hessens CDU-Regierungschef Bedenken gegen das Großprojekt an. Die SPD wirft Bouffier vor, den „Seehofer“ zu machen.
Die Kritik an der Höchstspannungstrasse Suedlink wächst. Die Arbeitsgemeinschaft Nord zweifelt gar ganz am Bedarf der Anlage. Doch CDU und Grüne verteidigen das Projekt.
Das erste große deutsche Meereskraftwerk steht immer wieder still: im Herbst, im Winter, im Frühjahr, im Sommer. Die Ursachen sind noch nicht behoben. Den Stromkunden drohen hohe Kosten.
Schon im Mai 2015 schaltet der Energiekonzern Eon das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld ab - sieben Monate früher als von der Bundesregierung geplant. Grund ist laut Eon die „mangelnde Wirtschaftlichkeit“.
Dem Offshore-Windpark „Riffgat“ hat monatelang das Stromkabel gefehlt. Deshalb hat er Energie verbraucht, statt sie zu liefern. Und die Verbraucher 100 Millionen Euro gekostet. Heute soll sich das ändern.
Bayern stellt überraschend den geplanten Stromnetzausbau infrage. Und kassiert dafür nun harte Kritik vom deutschen EU-Energiekommissar Günther Oettinger.
Für Deutschlands längstes Stromnetzprojekt liegen die Pläne vor. Die Trasse soll auch durch Hessen führen, laut Vorschlag passiert sie etwa Kassel und Fulda. Dagegen protestieren Bürger aber schon seit Jahren.
Deutschlands größtes Netzausbauprojekt geht in die heiße Phase: Die Pläne für den Verlauf der 800 Kilometer langen Stromtrasse liegen auf dem Tisch. Bürgerproteste sind vorprogrammiert.
Die Regierung will mehr sauberen Strom aus Meereswind. Aber daran hakt es gewaltig. Drei Monate stand der größte Windpark in der Nordsee still. Das zahlt der Stromkunde.
Wie bricht man den Widerstand gegen neue Stromtrassen? Indem die Bürger selbst in die Trassen investieren - dachten Politiker. Der Plan kam in den Koalitionsvertrag. Doch die Bürger mögen den Plan nicht. Jetzt finanzieren die Stromnetz-Betreiber den Ausbau lieber selbst.
Im Norden zu viel Strom, im Süden zu wenig, dazwischen fehlen Stromautobahnen. Dabei wird es wohl noch länger bleiben. Laut Netzagentur ist in diesem Jahr kein einziger neuer Leitungskilometer des geplanten Ausbauprogramms gebaut worden.
ami. BERLIN, 27. Oktober. Sie nennen es das größte Infrastrukturprojekt der Energiewende: Die Stromnetzbetreiber Tennet und TransnetBW haben jetzt verabredet, ...
Mit großen Erwartungen wurde das Projekt „Bürgeranleihe“ des Stromnetzbetreibers Tennet in Schleswig-Holstein gestartet. Doch nur „über 100 Haushalte“ zeichneten die dafür aufgelegte Anleihe.
frankfurt. Wie soll die Stromversorgung des Rhein-Main-Gebiets in den nächsten Wintern sichergestellt werden? Eine Antwort auf diese Frage scheint ferner denn ...
ami. BERLIN, 28. August. Der Stromnetzbetreiber Tennet hat die Zeichnungsfrist für die Beteiligung an der „Bürgerleitung“ in Schleswig-Holstein am Mittwoch um ...
Netzbetreiber Tennet errichtet die größte Hochsee-Steckdose der Welt vor der Küste. 800 Megawatt Strom soll die Konverterstation bald ans Festland schicken - wenn die Windparks erst in Betrieb sind.
Berlin, 11. August (AFP). Die sogenannte Bürgeranleihe zum Ausbau des Stromnetzes stößt auf wenig Begeisterung. Für das Pilotprojekt Westküstenleitung, das ...
HAMBURG, 5. August (AFP). Die sogenannte Bürgeranleihe zum Ausbau des Stromnetzes ist nach Ansicht von Verbraucherschützern ungeeignet für Privathaushalte.
Die Deutschen sollen vom Ausbau der Stromnetze profitieren: Das ist die „Bürgerdividende“. Doch sie ist laut einem F.A.S.-Bericht riskant. Umweltminister Altmaier verteidigt jetzt sein Projekt.
Die Bundesregierung verspricht Anrainern der neuen Stromtrassen fünf Prozent Rendite, wenn sie sich an der Finanzierung beteiligen. Doch damit werden Bürger in riskante Spekulationsgeschäfte gejagt.
In Spanien war er einer von Millionen. In Hannover ist José umworben. Auf Erkundungsreise mit jungen Spaniern, die im Land der Schnitzel und Pfarrhäuser ihr Glück finden.
Die „Bürgerdividende“, mit der Umweltminister Peter Altmaier den Bürgern ermöglichen will, sich am Ausbau der Stromnetze zu beteiligen, ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Also ganz ein Kind der Energiewende. Eine Analyse.
Die Politik hofft auf mehr Akzeptanz und weniger Einsprüche. Wer in der Nähe von Stromtrassen wohnt, soll sich an deren Ausbau finanziell beteiligen können. Dafür wird eine Rendite von bis zu 5 Prozent versprochen.
Meereswindparks in der Nordsee gehören zu den größten Herausforderungen der Energiewende. Viele sollen entstehen, nur wenige werden gebaut. Den Betreibern rennt die Zeit davon.
ami. BERLIN, 2. Juni. Hinterm Deich drehen sich die Windräder vor blauem Himmel im Takt. Bauern machen mit der Energiewende selbst dann gutes Geld, wenn sie ...