Boeing streicht 17.000 Stellen
Der angeschlagene Flugzeughersteller will seine Belegschaft inmitten eines eskalierenden Streiks um 10 Prozent reduzieren. Und ein neues Flugzeug, auf das die Lufthansa wartet, wird sich weiter verzögern.
Der angeschlagene Flugzeughersteller will seine Belegschaft inmitten eines eskalierenden Streiks um 10 Prozent reduzieren. Und ein neues Flugzeug, auf das die Lufthansa wartet, wird sich weiter verzögern.
In den betroffenen Omnibusbetrieben und im Schienennahverkehr wollen die Mitarbeiter bis zum 11. November ihre Arbeit niederlegen. Grund sei ein unzureichendes Angebot der Arbeitgeber.
Im Tarifstreit zwischen dem Flugzeughersteller Boeing und Beschäftigten sind die Fronten verhärtet. Der Konzern hat nun sein Angebot zurückgezogen. Ein Großstreik drückt die ohnehin niedrigen Auslieferungszahlen weiter.
Drei Tage lag der Betrieb an einem großen Teil der amerikanischen Häfen lahm, jetzt ist der Streik beendet. Vertreter aus dem Weißen Haus haben vermittelt.
Der Streik an den für den Import wichtigen Häfen der Ost- und Golfküste endet nach einer vorläufigen Verhandlungseinigung. In den USA hatte es schon erste Panikkäufe gegeben.
Kein Bargeld am Geldautomaten vor dem langen Wochenende - durch den Streik bei Geldtransportdiensten kommt es teils zu Einschränkungen. Verbrauchern wird geraten, sich im Handel mit Geld zu versorgen.
Ein großer Teil des Imports und Exports, der per Schiff abgewickelt wird, läuft über die Häfen. Ein längerer Streik könnte für die USA gravierende ökonomische Folgen haben. Auch das Weiße Haus hat sich schon eingeschaltet.
Die Verhandlungsrunde zum Manteltarif der Geldtransportbranche blieb erfolglos: Verdi ruft die Beschäftigten auf, den Streik bei Geld- und Werttransporten auszudehnen.
Warnstreiks haben am Mittwoch zu Einschränkungen des Programms beim NDR und beim WDR geführt. Das ZDF teilt mit, es laufe normal. Die Gewerkschaften fordern bei Tarifverhandlungen 10,5 Prozent mehr Lohn.
Europameister Rodri droht aufgrund der Belastung mit Streik. Der populistische Reflex auf Klagen der Spieler greift zu kurz. Die Lösung liegt bei den Klubs.
Die vielen Spiele gefährden die Gesundheit der besten Fußballer, sagt einer, der es wissen muss. Spaniens Europameister Rodri von Manchester City kann sich drastische Schritte dagegen vorstellen.
Mediziner kommunaler Krankenhäuser fordern bei einer Protestkundgebung mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. An diesem Dienstag werden die Tarifverhandlungen fortgesetzt.
Die Gewerkschaft NGG fordert unter anderem einen Einstiegslohn von 15 Euro in der untersten Tarifgruppe, darüber 500 Euro mehr pro Monat. Der Bundesverband BdS hält dagegen.
Boeing wollte seine Beschäftigten mit mit 25 Prozent mehr Lohn von einem Streik abhalten. Doch die Gewerkschaft stimmt mit überwältigender Mehrheit für den Arbeitskampf.
Die Mitarbeiter des kriselnden Flugzeugbauer werden wohl in den nächsten vier Jahren Lohnerhöhungen von 25 Prozent bekommen. Es gibt aber noch Hürden für die Tarifeinigung.
Im Tarifkonflikt der Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern hat der Marburger Bund für den kommenden Montag zu einem Warnstreik aufgerufen.
Deutschland bekommt ein neues Luftverteidigungssystem. Der Abschlussbericht zur Grenfell-Katastrophe soll vorgelegt werden. Und: Die Currywurst wird 75 Jahre alt – möglicherweise. Der F.A.Z.-Newsletter.
Nach sechs statt nur vier Tagen endet der Streik der Lufthansa-Tochter Discover. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit ist zufrieden - der Betrieb allerdings war nur wenig gestört.
Die Gewerkschaft Cockpit verlängert den Ausstand bei der Ferien-Fluggesellschaft um zwei Tage: Flüge sollen erst wieder am Sonntagabend starten.
Die neue Airline im Lufthansa-Konzern wird durch Arbeitskampf bekannt. Der Vorstand kann ihn aussitzen. Doch das kostet viel Geld und Vertrauen.
Bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines haben Piloten und Kabinenpersonal die Arbeit niedergelegt. Zu dem viertägigen Streik, der bis einschließlich Freitag dauern soll, haben die Flugbegleitergewerkschaft UFO und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) aufgerufen.
Streik kann ein probates Mittel des Tarifstreits sein. Wenn er aber – wie bei Discover Airlines –Teil eines Machtkampfes unter Gewerkschaften wird, ist das heikel.
Vier Tage Streik am Stück: Die Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit haben im Lufthansa-Betrieb Discover zum Ausstand aufgerufen. Was ihre Gründe sind, und wen der Streik trifft.
Im Lufthansa-Konzern hat ein viertägiger Streik begonnen. Fluggäste müssen mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Beim Ferienflieger Discover rangeln drei Gewerkschaften um Einfluss.
Discover Airlines hat die Streikankündigung der Pilotenvereinigung VC und der Kabinengewerkschaft UFO verurteilt. Es gehe um Macht – und nicht um die Beschäftigten. Die Gewerkschaften halten dagegen.
Der Ausstand bei der Ferien-Fluggesellschaft solle in der Nacht zu Dienstag beginnen und bis Freitagabend dauern. Hintergrund sei ein Konflikt mit der Gewerkschaft Verdi.
Nach Zustimmung der Gewerkschaften Ufo und Vereinigung Cockpit sind ab sofort unbefristete Streiks des fliegendes Personals auf den Flügen der Gesellschaft Discover Airlines möglich. Wann genau, ist noch offen.
Die britischen Lokführer erhalten 15 Prozent mehr Lohn, die Assistenzärzte in Krankenhäusern sogar 22 Prozent. Die neue britische Regierung kürzt dafür bei Rentnern.
Die Gewerkschaft Verdi feiert den Tarifabschluss bei dem Lufthansa-Ferienflieger Discover, ihre Konkurrentin Cockpit funkt mit Streikdrohungen dazwischen. Leidtragende könnten die Fluggäste sein, aber die Auswirkungen wären überschaubar.
Im Lufthansa-Konzern fetzen sich die Gewerkschaften. Bei der Ferienflieger-Tochter Discover wollen Piloten und Flugbegleiter gemeinsame Sache machen und eine dritte Gewerkschaft ausbooten.
Der Arbeitskampf im chilenischen Escondida-Kuperbergwerk weiter sich aus: Der Konflikt zwischen der Gewerkschaft und dem Bergbaukonzern BHP dreht sich besonders um einen Punkt.
Die Gewerkschaften Verdi und DJV legen mit Warnstreiks den NDR lahm. Eine Ausgabe der „Tagesschau“ fiel aus, bei „Tagesschau24“ und NDR Info fehlt es an Nachrichtennachschub. 10,5 Prozent mehr Lohn sind gefordert.
GDL, Verdi und IG Bau haben zuletzt besonders viele „Konfliktpunkte“ gesammelt, zeigt eine IW-Studie. Als wichtige Ursachen sieht sie Inflation und Wirtschaftsflaute. Eines lässt aber auf Beruhigung hoffen.
Im Zuge der Studentenproteste in Bangladesch kommen bei den bislang schwersten Kämpfen Dutzende Menschen ums Leben. Die Behörden verbieten Kundgebungen und schalten das mobile Internet ab.
Die Hafenmitarbeiter wollen den Druck auf ihre Arbeitgeber erhöhen.
En langer Streik bei Samsung könnte auch in vielen deutschen Unternehmen Folgen haben.