Längerer Lokführer-Streik
Die Lokführer-Gewerkschaft GDL will ihre Mitglieder in einer Urabstimmung über Streiks entscheiden lassen. Längere Ausstände sind wahrscheinlich.
Die Lokführer-Gewerkschaft GDL will ihre Mitglieder in einer Urabstimmung über Streiks entscheiden lassen. Längere Ausstände sind wahrscheinlich.
Die Streiks von Spartengewerkschaften zeigen derzeit das Dilemma deutscher Tarifpolitik. Nun ist die Politik gefordert.
Der Streik der Lufthansa-Flieger in München ist zu Ende, der Arbeitskampf noch lange nicht. „Die Positionen liegen sehr weit auseinander“, sagt der Lufthansa-Chef.
Der Tarifkonflikt bei der Lufthansa geht in unverminderter Härte weiter. In der vierten Streikwelle bestreiken die Piloten zum Ferienende in Bayern den Münchner Flughafen.
Im Konflikt zwischen der Bahn und den Lokführen sind die Fronten auch nach dem Warnstreik verhärtet. Die Lokführergewerkschaft GDL bereitet nun eine Urabstimmung vor.
Gute Nachrichten für Lufthansa-Passagiere an Deutschlands größtem Flughafen: Am Tag nach dem Streik der Piloten läuft der Verkehr wieder rund. Doch der Tarifkonflikt ist längst nicht gelöst. Weitere Ausstände drohen.
Ein Warnstreik der Lokführer hat den Zugverkehr in weiten Teilen Deutschlands lahmgelegt. Rund 1000 Züge sind am Samstagmorgen ausgefallen oder mit langer Verspätung abgefahren.
Nach dem Streik ist vor dem Streik: Während die Piloten der Lufthansa am späten Abend ihren Ausstand beendet haben, legen an diesem Samstagmorgen die Lokführer der Bahn ihre Arbeit nieder.
Seit 17 Uhr streiken die Piloten in Frankfurt heute - bis 23 Uhr. Die Lufthansa hat vorsichtshalber für ihre Passagiere 2200 Hotelzimmer im Raum Frankfurt am Main reserviert und Feldbetten aufgestellt.
Die Lokführer wollen am Samstag zwischen 6 und 9 Uhr in ganz Deutschland streiken. Von dem Warnstreik sollen Güter- und Personenverkehr betroffen sein.
Tausende Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten haben in den Vereinigten Staaten bei einem landesweiten Streik mehr Lohn gefordert. In New York blockierten Hunderte Unterstützer die Flaggschiff-Filiale von McDonald’s auf dem Times Square.
Mitarbeiter von Fast-Food-Ketten wie McDonald’s wollen am Donnerstag in vielen amerikanischen Städten für höhere Löhne demonstrieren. Sie wissen Barack Obama auf ihrer Seite.
Die Fronten sind verhärtet, die Vertreter von Lokführern und Bahn machen sich in dem Tarifkonflikt gegenseitig schwere Vorwürfe. Weitere Zugausfälle drohen. Und nebenbei profitiert eine ganz anderer Anbieter.
Der gestrige Warnstreik bei der Bahn hat Zigtausende Pendler und Fernreisende getroffen
Der Zugverkehr hat sich nach dem Streik der Lokführer am Morgen wieder weitgehend normalisiert. Die Bahn erwartet jedoch vereinzelte Ausfälle und Verspätungen - vor allem in Baden-Württemberg.
Sich in Geduld üben konnten am Montagabend viele Reisende am Frankfurter Hauptbahnhof. Die Lokführer streiken seit 18 Uhr, viele Verbindungen sind um mehrere Stunden verspätet. Die meisten Reisenden zeigten wenig Verständnis.
Mit Verspätungen und Zugausfällen am Montagabend rechnet die Bahn auch für Hessen. Doch bei der Bahn herrscht Unwissen über den Streikverlauf, daher gebe es keine Pläne für den Ersatzverkehr.
Die Lokführer-Gewerkschaft ruft zum Streik. „Die Bahn lässt uns keine Wahl“, sagt sie. Fahrgäste sollen aber zunächst möglichst wenig getroffen werden. Die Bahn ist empört.
Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa droht die Gewerkschaft Cockpit weiter mit Streiks. Ob schon morgen der nächst Ausstand ansteht, ist offen. Das sei eine Frage der „Streik-Effizienz“.
Erst kommen die Piloten, nächste Wochen könnten die Lokführer folgen: Die Politik muss sich um die Streiks der Spartengewerkschaften kümmern. Nur wie?
Der Streik bei der Lufthansa-Tochter Germanwings ist wohl nicht mehr abzuwenden. Neue Gespräche mit den Piloten sind geplatzt. Lufthansa verspricht, die Folgen für die Kunden nun so gering wie möglich zu halten.
Die Verhandlungen zwischen der Lufthansa und der Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit sind ergebnislos geblieben. Wegen des für Freitag geplanten Pilotenstreiks werden zwischen 6.00 und 12.00 Uhr 116 Germanwings-Flüge ausfallen.
Aktien der Lufthansa haben profitiert, nachdem sich ein Streik der Lufthansa-Piloten vermutlich abwenden lässt. Der Dax ging mit einem leichten Minus aus dem Handel.
Die Lufthansa gibt sich nach den gescheiterten Tarifgesprächen am Freitag kompromissbereit. Sie will den drohenden Ausstand der Piloten verhindern.
Für Urlauber und Geschäftsreisende könnte es bald wieder zu Verspätungen kommen: Ein Streik der Lufthansa-Piloten um einen neuen Tarifvertrag zeichnet sich ab.
Auf Urlauber und Geschäftsreisende kommen harte Zeiten zu: Sowohl in der Luft als auch auf der Schiene könnte der Verkehr bald lahmgelegt werden.
Ab sofort müssen sich Lufthansa-Kunden wieder auf Streiks einstellen. Die Pilotengewerkschaft Cockpit erklärte die Tarifverhandlungen für gescheitert. Und droht damit, die Streiks kurzfristiger anzukündigen.
In Südafrika ist vor kurzem der längste und teuerste Streik in der Geschichte des Landes zu Ende gegangen. Nicht nur die betroffenen Unternehmen hat der Ausstand viel Geld gekostet.
Bis 13 Uhr wollen 150 Beschäftigte eines Abfertigungsunternehmens streiken. Wer von Tegel aus fliegen will, sollte vorher nachsehen, ob sein Flug pünktlich startet.
Vor der dritten Verhandlungsrunde ruft die Gewerkschaft Verdi zu Warnstreiks im Bankgewerbe auf. Das bisherige Angebot hält sie für nicht verhandlungsfähig.
Die Woche begann positiv. Am Montag gab es zum ersten Mal einen DAX-Schlusskurs von mehr als 10.000 Punkten (10.008), am Dienstag ging es noch etwas weiter noch oben (10.033). Dann aber warnte am Mittwoch die Lufthansa vor sinkenden Gewinnen.
Der Palladiumpreis steigt und steigt. Selbst wenn der Arbeitskampf in den südafrikanischen Minen bald enden sollte, bleibt das Edelmetall knapp.
Das Bodenpersonal an Rios Flughäfen ist am Tag der WM-Eröffnung in Streik getreten. Unterdessen hat Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff angekündigt, keine Rücksicht auf Randalierer zu nehmen.
In den Favelas von São Paulo tanzen sich die Fans warm für die am Donnerstag beginnende WM. Ihre Begeisterung können auch Armut, Konflikte und Streiks nicht trüben.
Mehrere Streiks haben die Lufthansa-Aktie empfindlich getroffen. Aber auch das Passagier- und Frachtgeschäft lahmt. Die Aktie stürzt um 12 Prozent ab
Gerade erst haben die Mitarbeiter der U-Bahn in der WM-Metropole São Paulo ihren Streik ausgesetzt. Doch sie drohen schon mit einem neuen Ausstand: am Donnerstag, zum Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien.