Von Zauberlehrlingen und alten Hexenmeistern
Das internationale Steuerrecht muss lernen, neue Technologien zu beherrschen.
Die Koalition sucht Wege, das Steuerrecht zu vereinfachen, verspricht aber keine große Steuerreform. Weniger Bürokratie und mehr Automatisierung sollen den Alltag mit dem Finanzamt erleichtern. Rentner könnten das schon bald spüren.
Das internationale Steuerrecht muss lernen, neue Technologien zu beherrschen.
Seine Berater fordern den Finanzminister auf, das Steuerrecht zügig zu verschärfen, um den Fiskus besser zu schützen. Den Steuertricks mit Dividenen muss endlich das Handwerk gelegt werden.
Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Wirtschaft zu stärken. Ein Hebel dafür könnte das Steuerrecht sein.
Die Zahl der Klagen sinkt seit Jahren. Dieser Trend soll nun Konsequenzen an der Spitze der Justiz haben. Steuerberater sehen Einschnitte beim Rechtsschutz.
Die Defizite des Steuerrechts sind sattsam bekannt. Manchmal werden Korrekturen gerichtlich erzwungen. Aber rechtssichere Reformen sind damit nicht garantiert.
Weil sich viele Unternehmer davor scheuen, Ertragssteuern zu zahlen, lassen sie zu viel Vermögen im Betrieb. Für ihre Erben kann das zum Verhängnis werden – und für ihr Unternehmen ebenso. Wer clever plant, kann das vermeiden.
Wahrscheinlich führt kein Weg daran vorbei, dass ein Großteil der Kurse an Volkshochschulen steuerpflichtig wird. Aber das darf nicht zur Spaltung des Bildungsbegriffs führen.
Der Sportartikelhersteller bestätigt eine Untersuchung im Zusammenhang mit zoll- und steuerrechtlichen Vorschriften. Nachbörslich geriet die Adidas-Aktie deutlich unter Druck.
Der Finanzminister und FDP-Chef wirbt für neue Anreize, um hochqualifizierte Arbeitskräfte anzuwerben. Und verweist auf andere europäische Länder.
Die EU-Kommission verfolgt im Steuerrecht eine eigene Agenda. Nicht alle Mitgliedstaaten machen mit. Deutsche Unternehmen brauchen klarere Vorgaben zur Streitbeilegung.
Das Steuerrecht ufert immer weiter aus. Mancher Bürger würde mehr bezahlen, wenn dafür die Steuererklärung einfacher würde.
Laura Schmelzer studiert berufsbegleitend Steuerrecht an der Hochschule für Oekonomie und Management in Frankfurt. Was andere langweilig finden, fasziniert sie.
Der Bierdeckel als Symbol für ein radikal vereinfachtes Steuerrecht hat ausgedient. Friedrich Merz hat ihn selbst in die Tonne getreten. Er wird fehlen.
Studentische Rechtsberatung im Steuerrecht ist bislang verboten. Das könnte sich ändern.
Der Steuerdschungel macht zunehmend auch den Finanzbeamten zu schaffen. Ihr Gewerkschaftsvorsitzender wirbt nun für eine Revolution. Eine Vereinfachung des Steuerrechts und KI sollen Abhilfe schaffen.
Steuerrecht, Lieferketten, die Energiewende: Deutschland ächzt unter Bürokratie. Ausmaß und Folgen der Überregulierung illustriert ein mehr als 700 Seiten starker Bericht mit Reformvorschlägen.
Das deutsche Steuerrecht passt nicht mehr in die Zeit. Das gilt für das Splitting und die Progression.
Der Präsident der Bundessteuerberaterkammern schlägt Alarm: Er beklagt „immensen Bürokratieaufwand“ – und nennt als Beispiel die Energiepolitik.
Bis Ende Januar müssen in Hessen die Grundsteuererklärungen abgegeben sein. Noch fehlt ein knappes Drittel von ihnen.
Neue Lasten für einzelne Branchen, Gaskunden und Erben: Die Union kann es stoppen – und sollte es.
Familienunternehmen beklagen die Folgen der Neuregelung zur Wegzugsbesteuerung. Das verschärfte Steuerrecht greife damit in die in Lebenspläne der Familien ein und macht unter anderem Studienaufenthalte im Ausland teuer.
Die Preise steigen. Da kann doch die Mehrwertsteuer sinken, oder? Das ist keine gute Idee. Denn Steuersenkungen wirken – und das ist in diesem Fall ein Problem.
Das Steuerrecht in Deutschland zählt zu den kompliziertesten der Welt. Die App des Berliner Fintechs Taxfix verspricht mit einem einfachen Frage-Antwort-Schema Abhilfe.
Beim Vollzug des „Green Deal“ der EU-Kommission setzt der deutsche Gesetzgeber im Steuerrecht an. Ein Gesetz, das umweltfreundliches Verhalten steuerlich verschont, umweltfeindliches belastet, wird die öffentlichen Haushalte aber nicht hinreichend finanzieren.
Niedrige Zinsen lassen die Pensionsrückstellungen steigen, das Steuerrecht ignoriert diese Belastung. 100.000 Unternehmen sind betroffen. Das Institut der Wirtschaftsprüfer IDW fordert, den Zinssatz deutlich zu senken. Eine Studie zeigt: Diese Forderung ist berechtigt.
Weil aller Voraussicht nach weder ein linkes noch ein bürgerliches Lager nach der Wahl durchregieren kann, spricht viel für eine große Lösung im Steuerrecht. Fünf Elemente müssen angepackt werden.
Wegweisende Entscheidung im Steuerrecht: Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Höhe des Nachzahlungszinssatzes für verfassungswidrig. Der Gesetzgeber ist nun zu einer rückwirkenden Änderung gezwungen.
Bewohner eines Einfamilienhauses wollten 4000 Euro Biberschaden von der Steuer absetzen. Das höchste deutsche Steuergericht hat ihnen das nun verwehrt.
Die Politik will Unternehmensinsolvenzen infolge der aktuellen Covid-19-Krise so gut wie möglich verhindern. Damit das gelingt, wären insbesondere im Steuerrecht noch etliche Änderungen nötig. Ein Gastbeitrag.
Reflexartig werden bekannte Reformvorschläge hervorgeholt. Die meisten verkennen, um was es in dieser Krise geht und wo die deutschen Steuergesetze wirklich versagen.
Die Pläne des Bundesfinanzministeriums bremsen Familienunternehmen aus, doch es gibt eine Alternative.
Vor 100 Jahren wurde der Grundstein für die deutsche Einkommensteuer und die moderne Abgabenordnung gelegt.
Nach langer Prüfung lässt das Landgericht Wiesbaden die Cum-Ex-Anklage gegen Hanno Berger zu. Der mutmaßliche Strippenzieher des Steuerbetrugs will sich dem Verfahren stellen.
Die OECD-Steuerreform braucht Einheitlichkeit und mehr Transparenz. Sowohl bei der Mindeststeuer als auch beim „consumer facing“ sind noch viele Fragen offen.
Trotz Skandalen: Bürger brauchen unzweideutige Gesetzgebung.
Das Steuerrecht ist komplex und die Bearbeitung der Erklärungen dauert länger. Die Steuerforderungen drohen nun zu verjähren.