Griechenland braucht einen Marshallplan
Griechenland hat fast gar keine Industriestruktur. Deshalb muss EU-Hilfe gezielt in den Aufbau von Forschung und Industrie fließen, auch wenn die Wirkung lange auf sich warten lässt.
Griechenland hat fast gar keine Industriestruktur. Deshalb muss EU-Hilfe gezielt in den Aufbau von Forschung und Industrie fließen, auch wenn die Wirkung lange auf sich warten lässt.
Auf der Cebit sorgen nicht nur die großen Konzerne für Aufsehen, viel Furore macht auch die Start-up-Szene. Es geht um Talente und Ideen.
Matt Cohler gehört zu den prominentesten Internet-Investoren Amerikas. Einst war er einer der entscheidenden Leute hinter dem Aufstieg von Facebook. Heute investiert er in Berliner Firmen. Das Startup Researchgate baut von Berlin aus eine Art Facebook für Forscher auf.
Private Anleger können ihr Geld jetzt in vielversprechende Startups stecken. Crowdinvesting heißt der neue Trend im Internet.
Deutsche Internetunternehmen vor dem Aus? Übernehmen uns Google, Facebook und Co.? Oder: Wie können wir auch im Internet schlagkräftige deutsche und europäische Firmen aufbauen? - so lautete der Titel eines der interessanteren Panels auf den Medientagen, das - fast - ohne die in München plötzlich wieder populäre Google-Schelte auskam.
Der Wahl-Londoner hat bereits eine Vielzahl von Firmen gegründet. 1998 war er Mitbegründer der ersten deutschen Auktionsseite ricardo.de, ab 2004 war er auch bei Last.fm mit an Bord. Heute ist er in etwa 25 digitalen Media-Start-ups ...
BWL-Student Florian Gapsar lenkt beim Detecon Mobile Award ein virtuelles Start-up-Unternehmen.
Klaus Hommels hat in Unternehmen wie Facebook, Skype oder Spotify investiert. Nun hat er mit Springstar einen Inkubator geschaffen, der europäische Start-ups groß machen will, die es auch mit den Amerikanern aufnehmen sollen. Standort seines Inkubators ist nicht zufällig Berlin.
FRAGE: Herr Hommels, wird Berlin zum europäischen Silicon Valley und Brutstätte für Weltunternehmen? ANTWORT: Das Internet-Ökosystem in Europa ist schwieriger. Bisher gab es keine Exit-Märkte, die Länder sind zu klein, und es gab kein richtiges Zentrum.
Wenn Constantin Bisanz in die Luft geht, dann liegt das im Moment nicht daran, dass seine Geschäfte ihn nerven würden. Im Gegenteil. Der Mann, der Internet-Startups in Serie gründet, ist gerade extrem entspannt, weil ihm ein neuer ...
Das junge Startup-Unternehmen „Flinc“ bindet das Mitfahren in elektronische Netzwerke ein. Man nimmt mal den einen, mal den anderen mit und muss sich nicht an starre Abfahrtszeiten halten. Ein weiterer Anbieter ist Open Ride.
Gute Nachrichten für Start-ups: Zusammen mit seinen Partnern Eileen Burbidge und Robert Dighero will der deutsche Investor Stefan Glänzer 60 Millionen Dollar in junge Unternehmen aus den Branchen Digital Media und Technologie investieren. „Wir fokussieren uns auf europäische Start-ups mit globalen Ambitionen", sagte Glänzer.
Parship, Marktführer unter den Online-Partneragenturen, übernimmt das Start-up 12 like. Das Berliner Unternehmen, das erst im April 2010 gegründet wurde, hat sich auf die Partnersuche für jüngere Menschen spezialisiert. „12 like soll für Parship die „Generation Facebook" erschließen", sagte Peter Schmid, Geschäftsführer von Parship.
Für den renommierten Blogger Pete Cashmore ist Foursquare bereits das nächste Twitter. Das New Yorker Start-up gehört seit seinem Start auf der Web-Konferenz SXSW im vergangenen März zu den heißesten Kandidaten, das "nächste große Ding im Internet" zu werden.
Keine Börsengänge, wenige große Investoren: Internetunternehmen lassen sich in Europa zurzeit kaum verkaufen. Die Bewertungen werden noch weiter fallen, erwartet Christian Leybold, Partner bei BV Capital und Eventure Capital Partners. Vor allem Folgefinanzierungen sind kaum noch zu bekommen, wenn noch kein Geld verdient wird.
Die deutschen Internetunternehmen sehen sich für den Abschwung gut gerüstet. Der Druck, dass Unternehmen nun Effizienzvorteile schneller erzielen müssen oder dass Konsumenten jetzt einfach sparen müssen, könnte dem Internet sogar Auftrieb geben, wie eine Umfrage zeigt. Leidtragende sind bisher nur einige Online-Werber und Start-ups.
Tim O'Reilly, der Erfinder des Web 2.0, erwartet eine große Bereinigung unter den Start-ups. Wer auf Online-Werbung setzt, werde ebenso vom Markt verschwinden wie die Nachahmer. Aber das sei nicht schlimm. Schließlich habe jede Krise auch große neue Ideen hervor gebracht.
Der Web-2.0-Blase scheint die Luft auszugehen: Viele Start-ups erhalten zur Zeit keine Anschlussfinanzierung mehr oder müssen ihr Geschäftsmodell radikal ändern.