Norwegischer Staatsfonds wirft russische Konzerne raus
Das Finanzministerium in Oslo hat entschieden, Russland aus dem norwegischen Ölfonds zu verbannen. Es ist das erste Mal, dass sich die Regierung so in die Verwaltung des Fonds einmischt.
Das Finanzministerium in Oslo hat entschieden, Russland aus dem norwegischen Ölfonds zu verbannen. Es ist das erste Mal, dass sich die Regierung so in die Verwaltung des Fonds einmischt.
Dass man es auch ohne Eigenheim zu Wohlstand bringen kann, ist für viele Deutsche unvorstellbar. Wie es trotzdem möglich ist, zeigt der norwegische Staatsfonds.
Seit der Übernahme durch den Staatsfonds Saudi-Arabien gilt Newcastle United als reichster Fußballklub der Welt. Im Sommer will er weiter aufrüsten. Vorher muss allerdings der Abstieg verhindert werden.
Nicolai Tangen verwaltet als Chef des weltgrößten Staatsfonds 1,2 Billionen Euro. Der Kunstsammler blickt düster in die Zukunft. Ein Gespräch über die Weltwirtschaft, den Ärger mit Volkswagen und den gefährlichsten Plan seines Lebens.
Der saudi-arabische Staatsfonds PIF übernimmt Newcastle United. Saudi-Arabien steht wegen Menschenrechtsverletzungen stark in der Kritik, doch das scheint einige Anhänger nicht zu interessieren.
In Norwegen und Schweden legt der Staat für seine Bürger Geld in einem Staatsfonds an. Doch wie funktioniert das konkret? Und lässt sich das Konzept auch auf Deutschland übertragen?
Sie legen das Geld ihrer Bürger an. Nun schauen die staatlichen Anleger besonders nach China. Die öffentlichen Investoren wollen dort ihr Anlagevolumen aufstocken.
Die gesetzliche Rente ist in ihrer jetzigen Form nicht mehr finanzierbar. Für eine wirksame Reform gibt es zwei Alternativen – schmerzlich wird es für aktuelle Beitragszahler so oder so. Ein Gastbeitrag.
In Krisenzeiten dienen Staatsfonds ihren Regierungen auch zur Finanzierung. Nach einer Studie der US-Kapitalanlagegesellschaft Invesco weiten staatliche Investoren ihre Engagements in Aktien und in China aus.
Der vermögendste Staatsfonds der Welt weckt viele Illusionen. Doch den Gral der Geldanlage hat er auch nicht gefunden. Ein schneller Rat in zwei Minuten.
Von der westlichen Öffentlichkeit kaum beachtet wachsen in der drittgrößten Volkswirtschaft Asiens erfolgreiche Start-ups heran. Die Zahl der mit einer Milliarde Dollar bewerteten Unternehmen steigt stetig. Staatsfonds aus aller Welt erkennen das nun.
Die Siedlungsaktivitäten im Westjordanland hält der Ethikrat des größten Staatsfonds der Welt für ein Anlagerisiko. Dort tätige Unternehmen schließt er nun aus.
Die Aufarbeitung des milliardenschweren Betrugs- und Korruptionsskandals in Malaysia befasst die Juristen. Unter den Beklagten befindet sich offenbar auch die Deutsche Bank.
Vor allem Kursgewinne von Aktien haben dem Staatsfonds, der die Öleinnahmen des Landes verwaltet, im ersten Quartal einen deutlichen Zuwachs beschert. Er ist nun umgerechnet rund 1,1 Billionen Euro wert.
Der norwegische Wohlfahrtsstaat beruht zu einem großen Teil auf den Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft. Doch der Fonds soll nicht in solche Aktien anlegen.
Die Anlagevehikel für staatliche Vermögen haben den Corona-Crash genutzt, um günstig Aktien zu erwerben. Auch die Beteiligungen an Unternehmen gewinnen an Gewicht.
Ho Ching, Ehefrau des Singapurer Ministerpräsidenten, versucht noch einmal, die Führung des Staatsfonds abzugeben. Ihre Position ist nicht unumstritten. Anfang Oktober soll Dilhan Pillay Sandrasegara den Vorstandsvorsitz übernehmen.
Norwegens riesiger Staatsfonds hat im Corona-Jahr weiter kräftig zugelegt: Der Wert stieg 2020 umgerechnet um mehr als 100 Milliarden Euro auf mehr als eine Billion Euro.
Die amerikanische Großbank Goldman Sachs musste im Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB eine Milliardenstrafe zahlen. Die Bank kürzt das Gehalt ihres Vorstandschefs, der aber dennoch üppig verdient.
Wechsel an der Spitze von Norwegens Ölfonds: Die Anstellung des Geschäftsmannes Nicolai Tangen war ein hochpolitisches Tauziehen. Am Ende musste Tangen für seinen Traumjob einen hohen Preis bezahlen.
Im Vielvölkerstaat Singapur werden Staatsfonds und indische Banker zur Zielscheibe von Rassismus. Angst um Arbeitsplätze und vor Überbevölkerung heizen die Stimmung an.
Der norwegische Pensionsfonds verbucht wegen der Pandemie einen Milliardenverlust. Doch er verfügt auch über einige Vermögensanlagen, die Gewinne bringen.
300 Millionen Pfund war der Traditionsklub Newcastle United den kauffreudigen Investoren aus Saudi-Arabien wert. Doch gegen die geplante Übernahme regte sich erheblicher Widerstand – mit Erfolg.
Die Vermögensverwalter des reichen asiatischen Stadtstaates legen ohnehin konservativ an. Doch die Krise zwingt selbst sie, noch vorsichtiger zu werden.
Er soll viel Geld aus einem Staatsfonds geklaut haben. In einem ersten von mehreren Prozessen ist der frühere malaysische Ministerpräsident Najib Razak zu einer langen Haft verurteilt worden.
Der Fonds, der vom türkischen Präsidenten und seinem Schwiegersohn kontrolliert wird, ist gut in heimischen Aktiengesellschaften investiert. In der Corona-Krise hat die Politisierung eine neue Stufe erreicht.
Der Bundeswirtschaftsminister nutzt die Corona-Krise, um seine industriepolitischen Pläne in die Tat umzusetzen: Es geht dabei nicht nur um das Biotech-Unternehmen Curevac, an dem sich der Bund im Kampf um einen Impfstoff beteiligt.
Hilft Divestment, also der Abzug von Investitionen, wirklich dem Klima? Daran gibt es Zweifel. Doch der symbolische Wert bleibt.
Der größte Staatsfonds der Welt veräußert seine Anteile am Energiekonzern wegen des Gebrauchs und der Produktion von Kohle aus. Auch andere Unternehmen sind davon betroffen.
Im Kampf gegen das Coronavirus schnürt auch die norwegische Regierung ein umfangreiches Hilfspaket. Finanziert werden soll es mit 38 Milliarden Euro aus dem Staatsfonds.
Der größte Staatsfonds der Welt steckt in einer Führungskrise. Schuld ist eine Luxusreise mit Privatjet und Sting-Konzert. Ein Lehrstück über Geld, Macht und Moral.
Die Fans sehnen den Tag herbei, dass der sehr unbeliebte Eigentümer Mike Ashley Newcastle United verkauft. Bald könnte es so weit sein. Doch nun ist die Aufregung groß. Und das liegt am potentiellen Käufer.
Nicolai Tangen ist Self-Made-Milliardär, Kunstsammler, Wohltäter. Und bald Chef des größten Staatsfonds der Welt. Einer seiner Vorschläge: 100 Prozent Erbschaftsteuer.
Ein Staatsfonds mit arabischer und privater Beteiligung soll Großkonzerne vor aggressiven Investoren schützen. In Berlin verfolgt man die französischen Pläne mit Interesse.
Die Riester-Rente hat zwar Webfehler, ließe sich aber behutsam fortentwickeln. Das wäre sinnvoller, als einen Staatsfonds nach internationalem Vorbild aufzubauen.
Zur Fußball-WM 2022 will sich Qatar modern und weltoffen zeigen – aller Kritik zum Trotz. VW will mit seinem Großaktionär ein elektrisches und autonomes Nahverkehrssystem beisteuern.