Es fehlt die Perspektive
Die Haushaltssanierung in Griechenland schreitet voran, doch eine Perspektive, wovon das Land in Zukunft leben könnte, gibt es bisher nicht. Denn die private Wirtschaft wächst nicht wie erhofft.
Die Haushaltssanierung in Griechenland schreitet voran, doch eine Perspektive, wovon das Land in Zukunft leben könnte, gibt es bisher nicht. Denn die private Wirtschaft wächst nicht wie erhofft.
Bürgerproteste, Generalstreiks und eine Regierungskrise - Portugals ohnehin schon strauchelnde Wirtschaft kämpft mit großen Problemen. Doch die Reformen machen Fortschritte.
Es gibt Hoffnung auf ein Ende der schweren Rezession. Doch die Meinungen sind geteilt über die Frage, ob die Krisenländer schon genug reformiert haben.
Zypern steckt in einer tiefen Rezession. Das Land hat die Sparauflagen der Troika schnell erfüllt. Doch die Arbeitslosigkeit steigt weiter, und das Schicksal der Bank of Cyprus ist nach wie vor ungeklärt.
In Spanien gibt es zum ersten Mal seit vier Jahren wieder weniger Arbeitslose. Doch die Schuldenquote des Landes ist immer noch beängstigend hoch. Überdies wird die Regierung von einer Korruptionsaffäre gebeutelt.
Der portugiesischen Regierung gelingt es zwar in diesem Jahr, die Sparauflagen der Troika zu erfüllen. Doch politische Uneinigkeit und die anhaltende Rezession machen dem Land noch zu schaffen. Eine Analyse.
ppl. FRANKFURT, 24. Juli. Neue Umfragedaten signalisieren ein Ende der mehr als sechs Quartale andauernden Rezession in der Eurozone.
In Südeuropa ächzt die Konjunktur, in Deutschland drücken erneuerbare Energieträger die Strompreise an der Börse. Und dann belastet Vattenfall auch noch der Atomausstieg.
Die Digitaluhr ist wieder da. Lange schmückte sie nur noch die Handgelenke von Geizigen und Terroristen. Jetzt trägt man sie in Berlin-Mitte. Am liebsten in Gold.
Angela Merkel hat ihre Bilanz gezogen. Aber dabei hat sie manches Unangenehme verschwiegen. Unsere Korrespondenten erzählen, was sie ausgelassen hat.
Ist in Europa von „Zombie-Banken“ die Rede, richtet sich der Blick nach Italien und Spanien. Das Ausmaß der Problemkredite in Italien wird aber überzeichnet.
Vor drei Jahren ging Griechenland bankrott. Seit zwei Jahren wird über Abbau im aufgeblähten Staatsdienst diskutiert. Heute Abend sollen die ersten Entlassungen beschlossen werden.
Am Donnerstag besucht Finanzminister Schäuble Griechenland. Wie geht es weiter mit seiner Schuldenkrise? Prominente Ökonomen erwarten einen Schuldenschnitt.
500 Millionen Euro speziell für kleine und mittelgroße griechische Unternehmen wollen die europäischen Partnerländer offenbar mobilisieren. 100 Millionen davon stemmt Deutschland alleine.
Infolge der Finanzkrise kämpfen viele griechische Banken ums Überleben. Der Bankenrettungsfonds des Landes hat nun zwei weitere Pleiteinstitute in eine andere Bank integriert.
Vielen Menschen passen sich der Krise an: Weil sie weniger verdienen und sich um ihre Zukunft sorgen, stellen vor allem junge Europäer Kinderwünsche zurück. Frankreich ist eine Ausnahme.
Anleger meiden das Wiener Parkett, der Leitindex ATX kommt nicht vom Fleck. Fachleute rechnen damit, dass sich die Lage bis Jahresende bessert. Der Kauf mancher Aktien könnte sich lohnen.
ppl. FRANKFURT, 4. Juli. Arbeitnehmer in Deutschland haben im ersten Quartal dieses Jahres erstmals seit der Rezession im Jahr 2009 weniger verdient als im ...
Kann die Liquiditätsflut die Weltwirtschaft wieder flott machen? In der Krise haben Zentralbanken die Märkte stabilisiert, jetzt nehmen Risiken und Nebenwirkungen zu. Doch Inflation ist keine automatische Folge.
19,22 Millionen Männer und Frauen in Europa hatten im Mai keinen Job - 67.000 mehr als im Vormonat und 1,34 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Die Kluft im Währungsraum ist sehr groß.
FRANKFURT, 30. Juni. „Es sieht recht gut aus, zwar nicht überragend, aber doch ganz günstig“, sagt Kai Carstensen, der Konjunkturchef des Ifo-Instituts.
Kroatien tritt zum 1. Juli der EU bei. Es steckt seit langem in einer Rezession, Bürokratie lähmt die Wirtschaft. Und ihm droht gleich ein Defizitverfahren. Holt sich die EU das nächste Problemkind ins Boot?
Der halbe Kontinent kämpft mit gewaltigen Schuldenbergen, verkrusteten Volkswirtschaften und bedrückend hoher Arbeitslosigkeit. Doch europäische Probleme werden nicht mehr durch „mehr Europa“ gelöst.
Der im Frühjahr 2013 begonnene Renditeanstieg setzt sich weiter fort. Viele Marktteilnehmer erwarten noch höhere Werte. Die BIZ sorgt sich derweil um die immer größer werdende Schuldenlast der Länder.
Die Leitzinsen in der Währungsunion sind bereits so tief wie nie. Zentralbankchef Mario Draghi schließt noch niedrigere Sätze trotzdem nicht aus - und diskutiert auch andere Maßnahmen.
Die Unsicherheit über die Lage in Amerika, der EU und China treibt die Kurse in Asien in den Keller. Am Freitag geht es wieder bergauf, aber die früheren Höchststände sind weit entfernt.
Warum Amerikas Notenbank die Geldpolitik nicht so leicht straffen kann.
Erstmals reden Barack Obama und Xi Jinping als Präsidenten miteinander. Washington könnte von Chinas Handelszwist mit der EU profitieren. Unterdessen buhlt Peking um Lateinamerika.
Die Europäische Zentralbank lässt den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent. EZB-Chef Mario Draghi stellt aber weiter Billiggeld in Aussicht. Die Geldpolitik werde so lange wie nötig locker bleiben, sagt Draghi.
Von Januar bis März ist die Arbeitslosenquote in Frankreich auf 10,4 Prozent gestiegen. Die Aussichten sind trübe: OECD und IWF erwarten frühestens im kommenden Jahr eine Erholung.
Weniger Nachfrage nach Papier, Maschinen und Schiffen setzt auch der finnischen Wirtschaft zu - technisch befindet sich das Land nun in einer Rezession. Vorerst.
Griechenland erwartet in diesem Sommer so viele Urlauber wie noch nie: Um während dieser Zeit Proteste zu vermeiden, will die Regierung in Athen Staatsdiener später entlassen als vereinbart.
Die EU-Kommission attestiert Lettland nachhaltigen Erfolg in der Haushaltskonsolidierung. Das Land hat nur wenig Schulden und zudem eine der niedrigsten Inflationsraten im Euroraum.
FRANKFURT, 30. Mai. Nach mehr als eineinhalb Jahren Rezession - der längsten seit dem Zweiten Weltkrieg - ist Europa erschöpft.
Der Gründer der Partei „Alternative für Deutschland“ wirft der Bundesregierung Täuschung vor und erwartet, dass Griechenland noch einmal Schulden erlassen werden - aber erst nach der Bundestagswahl. Deutschland werde dabei 25 bis 30 Milliarden Euro verlieren. Zugleich wehrt sich Lucke gegen CDU-Angriffe.
tag. LUDWIGSHAFEN, 28. Mai. Der lange Winter und die Rezession in Europa haben die Stimmung in der Führung des Baumarktbetreibers Hornbach getrübt.