Britische Wende bei Spitzensteuer
Nach einer drohenden innerparteilichen Rebellion und schlechten Umfragewerten macht Schatzkanzler Kwarteng eine Kehrtwende.
Nach einer drohenden innerparteilichen Rebellion und schlechten Umfragewerten macht Schatzkanzler Kwarteng eine Kehrtwende.
Mit dem Einstieg von Geely endet für den angeschlagenen britischen Sportwagenhersteller Aston Martin eine Finanzierungsrunde. Die brachte rund 750 Millionen Euro ein, das Geld braucht Aston, um Schulden zu verringern.
Britanniens Finanzminister hat heftige Turbulenzen ausgelöst. Was treibt ihn an?
Es ist ein gewaltiges Chaos, das der britische Finanzminister Kwasi Kwarteng in nur einer Woche angerichtet hat. Bleibt er stur, steigt das Risiko eines Crashs in Großbritannien.
Trotz Kritik von vielen Seiten hält Truss am schuldenfinanzierten Steuersenkungskurs fest.
Die Bank of England hat unerwartet Staatsanleihen gekauft, nachdem die Kurse stark gefallen waren. Nun steht sie im Dilemma. Der IWF kritisiert die Regierung.
Die Kritik an den Steuersenkungsplänen der neuen britischen Regierung reißt nicht ab. Nun rügt sogar der Internationale Währungsfonds das Finanzpaket. Die britische Notenbank interveniert unterdessen, um die Anleihezinsen zu drücken.
Es zirkulieren noch für 11 Milliarden Pfund alte Papierscheine, die nur bis Freitag umgetauscht werden können. Neue Scheine mit König Charles kommen erst 2024.
Nach dem Einbruch im asiatischen Handel hat sich das Pfund zwar stabilisiert. Doch die Unruhe am Markt ist groß. Manche erwarten eine Notfall-Zinserhöhung.
Die britische Währung wird immer weniger wert. Panik ist zwar nicht angebracht. Aber Großbritanniens Finanzminister Kwasi Kwarteng nimmt die Unruhe am Markt auf die allzu leichte Schulter.
Der Absturz der britischen Währung beschert der Labour Party ein kostbares Geschenk. Singt sie sich auf ihrem Parteitag in Liverpool in die Herzen der politischen Mitte?
Der Dollar wird gegenüber den europäischen Währungen immer stärker. Das Pfund sackt zwischenzeitlich auf ein Allzeittief, der Euro ist so billig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Was die Gründe dafür sind, und was daraus folgt.
Der Grabstein in der kleinen König-George-VI.-Gedenkkapelle besteht aus handgeschnitztem schwarzen belgischen Marmor. In der Mitte prangt das Wappen des Hosenbandordens.
Finanzminister Kwasi Kwarteng hat das größte Paket von Steuersenkungen seit 50 Jahren vorgelegt. Ob es wirklich nachhaltiges Wachstum erzeugt, bleibt ungewiss.
Die britische Wirtschaft jubelt über die Entlastungen, doch der Kapitalmarkt zeigt sich skeptisch, und das Pfund wertet weiter ab.
Die harte Hand der amerikanischen Notenbank in der Geldpolitik stärkt den Dollar. Euro, Yen und Pfund erreichen Rekordtiefs. Auch der Aktienmarkt leidet.
Alles für die Show? Bei neun von 20 Premier-League-Klubs haben amerikanische Investoren ihre Finger im Spiel. Viele Fans in England sehen das kritisch – dabei gibt es durchaus Chancen.
Nicht nur der Tod der Königin Elisabeth II. treibt Großbritannien um. Ein Tandem aus rasant steigenden Energiepreisen und einer hohen Inflation zwingt viele Briten zum Handeln: Im Winter wenig heizen oder die Energierechnung boykottieren.
Die Wirtschaft könnte schon in einer Rezession sein, meinen einige Volkswirte. Der Pfundkurs fällt daher weiter.
Die neue britische Premierministerin Liz Truss hat sich als Thatcher-Anhängerin präsentiert. Bringt sie das kriselnde Land nach dem Tod der Queen wieder wirtschaftlich auf die Beine?
Die Währung des Königreichs hat wegen Rezessionssorgen und hoher Inflation verloren. Nächste Zinsschritte der Notenbank werden schon bald erwartet.
Maximal 2500 Pfund sollten Haushalte für Gas und Strom bezahlen, kündigt die neue Premierministerin Liz Truss an. Das kostet den Staat wohl 100 Milliarden.
Die enorm steigenden Preise erschüttern Großbritannien. Viele Bürger und Tausende Betriebe bangen um ihre Existenz. Eine denkbar schlechte Ausgangslage für Liz Truss, die wahrscheinlich nächste britische Premierministerin.
Teure Energie bringt Verbraucher nicht nur in Deutschland in Bedrängnis. Im Ausland kann man lernen, welche Entlastungen funktionieren – und welche nicht, berichten die Korrespondenten der F.A.Z.
Gerhard Richters Bild „192 Farben“ von 1966 steht am Beginn seiner abstrakten Malerei. Lange war es in der Hamburger Kunsthalle zu sehen. Heute wird es bei Sotheby’s in Köln ausgestellt, im Oktober in London versteigert.
Der Hoffnungsträger der Briten für eine Elektroautoindustrie scheint in Schwierigkeiten zu stecken. Die Erwartungen für eine neue Finanzierungsrunde sinken.
Prinzessin Diana saß gern selbst am Steuer. Nun ist die schwarze Unikatanfertigung des Ford Escorts, den sie Ende der Achtzigerjahre fuhr, versteigert worden.
Auf die Haushalte kommen schmerzhafte Preissteigerungen zu, die viele Millionen in Energiearmut fallen lassen. Nun streitet die Politik über weitere Hilfen.
Die Regierung muss ärmeren Haushalten helfen, sonst droht ein Winter des Frierens. Die hohen Kosten liegen aber auch an älteren Versäumnissen.
Der britische Energiepreisdeckel steigt auf mehr als 3500 Pfund. Der Druck auf die Regierung wächst, die Menschen zu entlasten.
Die Energierechnungen steigen schnell: Sie könnten von 2000 auf 3500 Pfund und nächstes Jahr sogar auf über 5000 Pfund zulegen. Millionen droht Armut.
Die britischen Strafverteidiger beginnen einen unbegrenzten Streik. Es gibt schon jetzt 60.000 unbearbeitete Fälle. Nun drohen sie dem System mit Kollaps.
Airbus und Dassault streiten um den Bau des FCAS-Fliegers so sehr, dass Europas Prestigeprojekt scheitern kann. Dann wittern die Briten ihre Chance zum Einstieg.
Jaguar hat es zurzeit nicht leicht im Neuwagengeschäft. Umso besser laufen die Neuauflagen alter Rennwagen. Die „Continuation Cars“ treffen ins Herz der Fans und bringen gutes Geld.
Der Kryptocrash hat auch den gehypten NFT-Markt erfasst. Marina Abramović und Damien Hirst setzen trotzdem auf Blockchain-Kunst – mit ganz unterschiedlichen Motiven.
In Großbritannien schnellt die Inflationsrate zum ersten Mal seit Jahrzehnten in den zweistelligen Bereich. Der britische Schatzkanzler Zahawi kann die Beunruhigung der Bürger nachvollziehen – hat aber keine schnelle Lösung.