Salzburg kocht für Frankfurt
Der Österreicher Mario Lohninger zählt zu den besten Köchen in Deutschland. Seine Küche ist wie er selbst: bodenständig und innovativ.
Der Österreicher Mario Lohninger zählt zu den besten Köchen in Deutschland. Seine Küche ist wie er selbst: bodenständig und innovativ.
Keine Panik in der Flüchtlingskrise, aber umso mehr Weitsicht: Bei Anne Will präsentiert sich Angela Merkel als unverzagte Politikerin, die unermüdlich an der eigentlichen Mission ihrer Kanzlerschaft arbeitet: der Rettung der europäischen Idee. Eine Analyse.
In Griechenland staut sich der Flüchtlingsstrom. Österreich bleibt hart bei der Grenzregelung, verspricht aber finanzielle Hilfe. An der griechischen Grenze zu Mazedonien kündigt sich ein humanitärer Notstand an.
Es gibt drei Möglichkeiten, den Zustrom von Flüchtlingen nach Europa zu stoppen. Zwei davon führen zurück in eine düstere Vergangenheit, einer davon führt aber in die Zukunft.
Der Druck aus der CSU auf Merkel wächst. Der bayerische CSU-Innenminister Herrmann will ein Kontingent-Modell nach österreichischem Vorbild einführen.
Die Lage spitzt sich zu: Obwohl die Balkanroute dicht ist, machen sich Schätzungen zufolge 25.000 Flüchtlinge auf den Weg zur mazedonischen Grenze. Jetzt macht sich EU-Ratspräsident Tusk als Vermittler auf den Weg.
Die griechische Regierung legt keinen Wert auf einen Besuch der österreichischen Innenministerin Mikl-Leitner. Wien gibt inzwischen bekannt, dass die Flüchtlingskontingente aktuell nicht genutzt werden.
Griechenland hat seinen Botschafter aus Österreich abgerufen. Eine bislang einmalige Maßnahme in der EU. Überall wachsen Ungeduld, Unmut und Verdruss. Was muss jetzt geschehen?
Griechenland wehrt sich dagegen, in der Flüchtlingskrise alleingelassen zu werden – und hält das zuvor so verhasste Deutschland von Angela Merkel plötzlich nicht mehr für das Böse. Wie ist es dazu gekommen?
Seit auch Österreichs Regierungschef Faymann den anderen Weg beschreitet, ist Merkel nur noch für SPD und Grüne die Kanzlerin der Herzen. Auf dem Türkei-Gipfel entscheidet sich das Schicksal ihrer Flüchtlingspolitik.
Der diplomatische Konflikt zwischen Griechenland und Österreich hat sich weiter zugespitzt. Athen zieht seinen Botschafter aus Wien ab. Das Land fürchtet einen riesigen Rückstau, wenn die Flüchtlinge nicht mehr über die Balkanroute nach Nordeuropa gelangen können.
In Ungarn soll in einer Volksabstimmung über das System der Flüchtlings-Kontingente entschieden werden. Auch Österreich und einige Balkan-Staaten erhöhen in der Flüchtlingskrise den Druck auf die EU.
Kanzleramtsminister Peter Altmaier sieht die Pegida-Bewegung vor ihrem Ende. Ein Gespräch über die fremdenfeindlichen Vorfälle in Sachsen, die Bemühungen um europäische Flüchtlingskontingente und die Schwierigkeit nationaler Lösungen.
Die österreichische Regierung spricht angesichts der Flüchtlingskrise mit Mazedonien über die Entsendung von Soldaten. Außenminister Kurz fordert von Deutschland eine klare Ansage.
Nicht nur SPD-Chef Gabriel wirft der rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidatin vor, die Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik zu schwächen. Auch der Unions-Fraktionsvorsitzende Kauder distanziert sich von seiner Parteifreundin Klöckner.
Für die SPD ist die gegen Merkel gerichtete Erklärung der CDU-Spitzenkandidaten zur Flüchtlingspolitik eine Steilvorlage: „Wer solche Stellvertreter hat, braucht keine Feinde mehr.“
Österreich wandelt sich in der Flüchtlingspolitik zum Hardliner. Das Land steht längst nicht mehr an der Seite der deutschen Kanzlerin Merkel. Die Abschottungspolitik ist populär – macht aber der Wirtschaft und dem Tourismus zu schaffen.
Grenzzentren und Tageskontingente – Österreich hat es vorgemacht, jetzt soll es auch Deutschland „entschlossen umsetzten“, fordert CDU-Vize Julia Klöckner. Auch Sanktionen gegen EU-Staaten sollen kein Tabu sein.
Österreich verrechnet Flüchtlinge neuerdings mit Tageskontingenten. Die hässlichen Bilder werden dabei woanders entstehen. Kommt Europa in der Flüchtlingsfrage auf Umwegen zur Vernunft?
Die Flüchtlingsproblematik in Italien spitzt sich zu. Wenn Österreich die Grenze schließt, wird es für den südlichen Nachbarn schwierig.
London besteht auf seinen Extrawürsten, Wien auf der Flüchtlings-Obergrenze. Zumindest in Sachen Türkei gibt es nach der Nachtsitzung beim EU-Gipfel Neues zu vermelden.
Bislang werden Flüchtlinge innerhalb der Eurozone weitergereicht, damit soll nun Schluss sein. Die EU-Kommission fordert eine stärkere Zurückweisung an den Außengrenzen. Kritik gibt es an Österreichs Obergrenzen-Vorstoß.
Am Bau sind nur noch Überweisungen erlaubt. Die Notenbank sieht aber keinen Grund für Bargeld-Obergrenzen und die Abschaffung der 500-Euro-Noten. Denn die Österreicher mögen Bargeld.
Die Zusammenkunft des „Clubs der Willigen“, die am Donnerstag vor dem EU-Flüchtlingsgipfel in der österreichischen Vertretung in Brüssel stattfinden sollte, fällt aus. Grund ist die Absage des türkischen Ministerpräsidenten nach dem verheerenden Anschlag in Ankara.
„Bis auf Weiteres“ führt Österreich eine Obergrenze für Asylanträge ein. Auch die Zahl der Flüchtlinge, die das Land nur passieren wollen, soll begrenzt werden. Slowenien kündigt an, seinen Soldaten Polizeiaufgaben zu übertragen.
Im Gegensatz zu Deutschland setzt Österreich auf eine restriktive Flüchtlingspolitik. Österreichs Kanzler Faymann prophezeit, dass auch Berlin „mit Blick auf die Realität“ seine Politik ändern werde. EU-Kommissionschef Juncker hingegen sagt Merkel und ihrer Politik eine große Zukunft voraus.
An zwölf Übergängen werden bald Autos und Personen kontrolliert, auch im österreichischen Hinterland. Bundeskanzler Faymann begründet seine 180-Grad-Wende mit der Lage eines Kapitäns, dessen Schiff auf einen Eisberg zuläuft.
Es geht um Richtungsfragen in der Flüchtlingskrise. Aber zerlegt sich die EU wegen einer Katastrophe, deren Lösung jährlich kaum mehr als ein Promille der europäischen Wirtschaftsleistung kosten dürfte?
Die österreichische Regierung hat sich überlegt, wie viele Flüchtlinge sie bis 2019 aufnehmen will. Dabei kommt eine Zahl heraus, die überrascht. Wie kommt Wien darauf? Die Karriere einer Zahl.
In der Flüchtlingskrise wird es einsam um Kanzlerin Merkel. Erst hatte der französische Ministerpräsident Valls erklärt, Frankreich werde sein Kontingent nicht erhöhen. Nun stellt sich eine ganze Staatengruppe gegen die Kanzlerin.
In Österreich bleibt ein Ski-Lift stehen. Die Insassen sind stundenlang in der Kälte gefangen. Einige werden abgeseilt, andere werden mit Hubschraubern gerettet.
Im Dezember ist in einem Wiener Hallenbad ein Zehnjähriger von einem irakischen Flüchtling vergewaltigt worden. Berichtet wurde darüber, doch heiß diskutiert wird der Fall erst jetzt. Die Karriere einer schrecklichen Nachricht.
Solange die Bundesregierung Flüchtlinge an der Grenze nicht zurückweist, setzt sie deutsche Gesetze aus. Denn auch mit Blick auf europäische Normen ist die Grenzsicherung legitimiert. Eine Rückkehr zum Recht ist geboten. Ein Gastbeitrag.
In der Flüchtlingskrise verschärft die Regierung in Wien zunehmend den Ton. Beifall erhält sie dabei vor allem vom einst gescholtenen Nachbarn.
Obwohl im Zuge der Flüchtlingskrise an den Grenzen bisher nur stichprobenartig überprüft wird, stehen Lastwagen im Stau. Das ist schon jetzt richtig teuer.
Auf der Balkanroute sollen die Migranten – auch Bürgerkriegsflüchtlinge – bald an der Grenze zu Mazedonien gestoppt werden. Damit die Umverteilung der Flüchtlinge gelingt, will die EU-Kommission zudem „Blaue Briefe“ verschicken.