Deutschlands Geschäftsreisende attackieren die Lufthansa
Eine Buchungsgebühr von 16 Euro sorgt für Ärger – aber treibt sie Kunden von der Fluggesellschaft weg? Besonders Geschäftskunden sollen die Lufthansa zunehmend meiden.
Eine Buchungsgebühr von 16 Euro sorgt für Ärger – aber treibt sie Kunden von der Fluggesellschaft weg? Besonders Geschäftskunden sollen die Lufthansa zunehmend meiden.
Für die Deutsche Bahn geht es um eine Milliardensumme. Sie sieht sich durch ein Luftfracht-Kartell geschädigt. Vor Gericht hat sie sich noch nicht durchgesetzt, außerhalb gelang jedoch ein Teilerfolg.
Die Lufthansa muss sparen. Um erfahrene Piloten zum Billigableger Eurowings zu locken, will der Konzern nun Prämien ausloben.
Auf dem Flughafen von Kuala Lumpur stehen drei herrenlose Frachtflugzeuge. Niemand weiß, wem sie gehören. Kann die Suche nach dem Eigentümer denn wirklich so schwer sein?
Streiks von Piloten und Flugbegleitern haben die Nerven von Lufthansa-Passagieren strapaziert. Nun zeigt sich der Konzern spendabel – was allerdings nicht ganz uneigennützig ist.
Die Golfstaaten drängen seit Jahren auf den europäischen Markt - mit unfairen Mitteln? Die Kommission will das in Zukunft kontrollieren und stellt eine neue Strategie vor.
Endet der ewige Tarifstreit zwischen der Lufthansa und ihren Piloten nun endlich? Wenigstens setzen sie sich nun an einen Tisch mit andern Lufthansa-Leuten. Immerhin.
Die Spenden sind angekommen: Am Rande von Nairobi eröffnet der Frankfurter Verein Cargo Human Care sein Jugendzentrum für Waisenkinder. Einen guten Teil der Baukosten haben die Leser der Rhein-Main-Zeitung beigesteuert.
Bundespräsident Joachim Gauck verleiht in Berlin den Deutschen Zukunftspreis, der Bundesgerichtshof verhandelt über die Frage, wie Lebensmittel präsentiert werden dürfen, und Nokia lädt zur Hauptversammlung.
Die Deutsche Bank überpüft vor dem Hintergrund aufsichtsrechtlicher Regelungen ihre Prozesse beim Umgang mit neuen Kunden. Die Lufthansa hat derweil mit der Einigung beim Bodenpersonal einen ihrer komplexen Tarifkonflikte aus dem Weg geräumt.
Das Bodenpersonal der Lufthansa hat einen neuen Tarifvertrag. Eine Streikgefahr ist damit gebannt. Doch noch hat die Lufthansa nicht alle Tarifstreits gelöst.
Die Lufthansa könnte 25 Flugzeuge zusätzlich einsetzen und Tausende von Arbeitsplätzen schaffen, sagt Vorstandschef Carsten Spohr – wenn nur die Löhne nicht so hoch wären.
Der frühere brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck hat schon im Tarifstreit bei der Bahn vermittelt. Jetzt soll er auch im Lufthansa-Tarifkonflikt mit dem Kabinenpersonal zum Einsatz kommen.
Die Flugzeuge der Lufthansa können am Donnerstag und Freitag fliegen. Der Tarifkonflikt zwischen der Fluggesellschaft und ihren Flugbegleitern ist aber noch nicht gelöst.
Bis zum Abend fallen noch einmal fast 1000 Flüge aus. War es das, oder wird der Streik wieder aufflammen? Die Gewerkschaft der Flugbegleiter will „nichts ausschließen.“
Die Flugbegleiter dürfen weiter streiken, die Gerichte haben Anträge auf einstweilige Verfügungen abgewiesen. Doch die Lufthansa legt Berufung ein. Derweil musste der Lufthansa-Chef wohl oder übel mit dem Konkurrenten Air Berlin fliegen.
Nachdem auch das Arbeitsgericht Düsseldorf grünes Licht für den Streik der Flugbegleiter gab, ist ein Ende des Ausstands vor Freitag unwahrscheinlich. Am Donnerstag sind 107.000 Passagiere betroffen.
Am heutigen Mittwoch dürfen die Flugbegleiter der Lufthansa in Frankfurt und München streiken. Das Arbeitsgericht Darmstadt hat einen Eilantrag des Unternehmens abgelehnt.
Noch ist nicht entschieden, ob die Flugbegleiter der Lufthansa wie geplant streiken dürfen. Vor dem Arbeitsgericht Darmstadt lehnte die Fluglinie am Abend einen Vergleich ab.
Die Lufthansa hat juristisch gewonnen - doch der Streik der Flugbegleiter geht weiter. Morgen sollen 930 Flüge ausfallen. Auch vor Gericht werden die Parteien sich wieder sehen.
Lufthansa und Gewerkschaft nähern sich im Konflikt über die Entlohnung der Flugbegleiter an. Beide sind zu einer Schlichtung bereit. Am Abend entscheidet ein Gericht über die Rechtmäßigkeit des Streiks.
Die Ufo-Gewerkschaft hält das Verhalten des Konzerns für „nicht nachvollziehbar“ und will bis Freitag ohne Pause streiken. Währenddessen prüft Lufthansa rechtliche Schritte gegen den Streik.
Die Gewerkschaft der Lufthansa-Piloten zieht vor das Bundesverfassungsgericht. Sie will wieder streiken dürfen. Gleichzeitig geht die Fluggesellschaft gerichtlich gegen den Streik der Flugbegleiter vor.
Der Streik geht heute weiter: Mehr als 130 Flüge hat die Lufthansa gestrichen, gut 27.000 Passagiere sollen betroffen sein. Warum die Flugbegleiter die Arbeit niederlegen.
Um den Streik abzuwenden, hat die Lufthansa ihr Tarifangebot an die Flugbegleiter nachgebessert. Die Gewerkschaft UFO hat schon reagiert. Und will am Streik festhalten.
Lufthansa-Fluggäste müssen sich weiterhin auf Behinderungen einstellen. In München und Frankfurt sollen auch die Langstrecken bestreikt werden. Analysten rechnen mit einem Schaden von 20 Millionen pro Tag.
Freundschaften zeigen ihren wahren Wert bei Belastungsproben. Das gilt jetzt auch für die EU. Und wer braucht die Lufthansa? Fahren Sie doch Fernbus.
Die Ufo-Gewerkschaft ruft auch am Montag zum Streik auf. Von 4.30 Uhr bis Mitternacht sollen die Flugbegleiter ihre Arbeit niederlegen. Die Lufthansa muss fast ein Drittel der Flüge ausfallen lassen.
Trotz der Flugbegleiter-Streiks versuchen Hunderte Fahrgäste ihre Tickets am Frankfurter Flughafen umzutauschen. Es bilden sich lange Schlangen. Der Streik trifft am Samstag fast 60.000 Passagiere.
Es steht einiges auf dem Spiel: Lufthansa-Chef Spohr muss in dem Tarifkonflikt mit der Ufo selbst Flagge zeigen - denn in den bisherigen Verhandlungen präsentierte sich der Konzern nicht allzu geschickt.
Am zweiten Streiktag erhöht das Kabinenpersonal den Druck: Etwa 520 Deutschland- und Europaflüge der Lufthansa fallen aus. Langstreckenflieger von Frankfurt heben jedoch ab.
Die Gewerkschaft der Flugbegleiter wirft der Lufthansa eine „Diffamierungskampagne“ vor und lässt mit ihrem Streik auch am Samstag etwa 520 Flüge ausfallen. Der Konzern prüft derweil rechtliche Schritte.
Die Flugbegleiter der Lufthansa konzentrieren sich zum Auftakt ihres Streiks auf das Drehkreuz Frankfurt. Hier fallen ab dem Nachmittag Hunderte Flüge aus. Viele Passagiere dürften am Flughafen stranden.
Die Lufthansa rechnet mit vielen gestrandeten Passagieren wegen des Streiks und hat 2500 Hotelzimmer in Frankfurt reserviert. Wer auf der Durchreise ist und kein Visum für Deutschland besitzt, wird sie nicht erreichen.
Die Lufthansa steht vor dem längsten und unberechenbarsten Streik ihrer Geschichte.
Die Flugbegleiter machen ernst. Nach Ablauf des Ultimatums kündigen sie einen einwöchigen Streik an. Wieder einmal sind es die Fluggäste, die den Tarifstreit mit ausbaden.