Letzte Runde
Hinterher sind immer alle schlauer, aber ein bisschen war es schon abzusehen, dass das nicht gut gehen konnte mit Berlins Fluglinie. Sechs Erinnerungen an Air Berlin.
Hinterher sind immer alle schlauer, aber ein bisschen war es schon abzusehen, dass das nicht gut gehen konnte mit Berlins Fluglinie. Sechs Erinnerungen an Air Berlin.
Der letzte Air-Berlin-Flug startet. Besonders für die Beschäftigten ist die Zukunft ungewiss. Die haben deswegen eine ganz eigene Botschaft – auf Video gedreht.
Die Lufthansa verdient prächtig. Gleichwohl drängt sie in Frankfurt auf niedrigere Gebühren. „Die Kosten in Frankfurt sind 20 Prozent höher als anderswo - die 20 Prozent müssen weg“, sagt Konzernchef Spohr.
Deutschlands größte Fluglinie meldet gute Geschäfte. Ihr Chef sagt, warum das gerade jetzt so wichtig ist.
EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat sich im Gespräch mit der F.A.Z zur Genehmigung der Übernahme von Air Berlin durch Lufthansa geäußert. Auf einigen Strecken gebe es ein Monopol.
Am Freitag fliegt die letzte Air-Berlin-Maschine. Mit etwas Glück gibt es noch eine Erstattung für ungenutzte Flugtickets.
Tausenden Air-Berlin-Mitarbeitern droht die Kündigung. Die Schaffung einer Transfergesellschaft könnte das verhindern, doch es fehlt an finanziellen Mitteln. Der frühere Vorstandschef Hunold wehrt sich unterdessen gegen Untreuevorwürfe.
Ein Flugzeug der insolventen Air Berlin darf auf Island nicht abheben. Eigentlich sollte es nach Düsseldorf gehen. Doch die Fluglinie hatte eine Bedingung nicht erfüllt.
Alitalia gilt im Ganzen als unsanierbar. Nun hat die britische Fluggesellschaft Easyjet Interesse an einigen Teilen des Unternehmens angemeldet. Sie ist nicht die erste.
Schon einmal versuchte Deutschlands führende Fluglinie, sich in Italien zu etablieren. Nun haben die Frankfurter eine neue Gelegenheit, wenn sie die Gunst der Stunde nutzen.
Gerade erst hat die Lufthansa den Zuschlag für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin bekommen. Jetzt hat sie den nächsten Problemfall im Blick – obwohl sie zunächst davon gar nichts wissen wollte. Denn es hat sich etwas geändert.
Die Piloten von Air Berlin sind nach der Übernahme durch die Lufthansa ernüchtert. Sie müssen sich neu auf Stellen bei der größten deutschen Fluggesellschaft bewerben.
Lufthansa übernimmt einen großen Teil der Flugzeuge von Air Berlin. Nach dieser Entscheidung bleiben aber Fragen offen – und viele Mitarbeiter haben noch keine neue Stelle.
Der Kommissionsvorsitzende Wambach hält es für sehr wahrscheinlich, dass die Kartellbehörden von der Lufthansa fordern werden, „bestimmte Start- und Landerechte an Wettbewerber abzugeben“.
Die Lufthansa baut ihre Vormachtstellung in Deutschland aus. Das schürt Sorgen vor steigenden Preisen. Konzernchef Spohr tritt dem entgegen.
Rekord auf dem Frankfurter Parkett: Zum ersten Mal hat der Aktienindex Dax die Marke von 13.000 Punkten überstiegen. Dabei hilft vor allem die Lufthansa.
Die Katalonien-Krise und ein höherer Euro hemmen die Dax-Anleger. Derweil steht die Lufthansa vor einer Vertragsunterzeichnung mit Air Berlin. Die Aktie hebt ab, obwohl eine Sache noch fraglich ist.
Die Lufthansa und Air Berlin unterzeichnen heute Mittag den Kaufvertrag. Lufthansa-Chef Spohr spricht von einem großen Tag. Fraglich ist allerdings noch eine andere Sache.
Die Gewerkschaft Verdi hat scharfe Kritik an den möglichen Massenentlassungen bei Air Berlin geübt. Dabei scheint es auf dem Arbeitsmarkt für die Mitarbeiter der Fluggesellschaft gar nicht so übel auszusehen.
Die Technik-Tochter des Luftfahrt-Konzerns eröffnet im Osthafen ein Service-Werk für Räder und Bremsen. Das Hightech-Werk mit 200 Arbeitsplätzen für Spezialisten kostete 60 Millionen Euro.
Fernflugzeuge sollen Reisende von Frankfurt nach Berlin bringen, die nicht mehr Air Berlin buchen. Auch anderswo springt Lufthansa schon für den Rivalen ein. Das ruft Gewerkschaften auf den Plan.
Weltweit haben massive Computerprobleme den Luftverkehr behindert. Wegen fehlender Informationen verzögerten sich Abflüge bis zu 45 Minuten. Die Panne lag beim IT-Dienstleister.
Was wird aus Air Berlin? Die insolvente Fluglinie dürfte großenteils an die Lufthansa fallen. Für die Beschäftigten gibt es einen Lichtblick.
Rund 300 Millionen Euro wird der Verkauf von Air Berlin wohl bringen. Davon bekommt der Fiskus einiges.
150 Millionen Euro muss die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin an den Staat zurückzahlen. Der Gläubigerausschuss geht offenbar von deutlich höheren Einnahmen aus.
Der Anwalt von rund 200 Hinterbliebenen der Opfer des Germanwings-Absturzes hat Klage vor dem Landgericht Essen eingereicht. Die Angehörigen werfen der Lufthansa-Flugschule in Arizona Versäumnisse vor.
Lufthansa soll wohl den Großteil von Air Berlin übernehmen. Zumindest innerdeutsche Flüge könnten dann erst einmal deutlich teurer werden. Was sich sonst noch für Kunden ändert.
Der Gläubigerausschuss von Air Berlin hat sich möglicherweise auf den Verkauf eines Großteils des Unternehmens an die Lufthansa verständigt. Weitere Teile sollen demnach an Easyjet und Condor gehen.
Heute tritt der Gläubigerausschuss von Air Berlin zusammen und erfährt, wer Interesse hat. Kurz vorher sagt die Lufthansa schon, welche Teile sie gerne hätte.
Fraport-Chef Stefan Schulte kann die Empörung über die Lufthansa nicht verstehen. Im Gespräch mit der F.A.Z. erklärt er außerdem seine Pläne für den Frankfurter Flughafen.
Geschäftsreisende spüren die Insolvenz bereits, wenn es um die Ticketpreise geht - sagt zumindest der Geschäftsreiseverband. Für die Flughäfen in Berlin hat die Insolvenz angeblich kaum Folgen.
Heute ist die Bieterphase für die insolvente Air Berlin zu Ende gegangen. Mehrere Interessenten haben ein Gebot abgegeben. Für die Langstrecke der Fluggesellschaft sind die Aussichten aber düster.
Im Bieterrennen um Air Berlin mischt auch Nikolaus „Niki“ Lauda mit. Ihn lassen das Fluggeschäft und sein Erzfeind nicht los. Wer ist dieser Mann?
Der irische Billigflieger attackiert den Platzhirsch Lufthansa an seinem Heimatflughafen. Ryanair weitet sein Angebot in Frankfurt sprunghaft aus - und peilt weitere deutsche Flughäfen an.
Bis Freitag können noch Gebote für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin abgeben werden. Die Liste der Interessenten wird länger.
In knapp drei Wochen entscheiden die Gläubiger von Air Berlin, wer den Zuschlag für die insolvente Fluglinie erhält. Der Chef der Monopolkommission, Achim Wambach, über die Pleite, die Einmischung der Politik und was das alles kostet.