Massive Staatshilfen für Lufthansa-Konkurrenten
Frankreich und die Niederlande wollen die zweitgrößte Fluggesellschaft Europas mit hohen Garantien und Krediten retten. Die insgesamt 9 bis 11 Milliarden Euro kommen aber nicht ohne Bedingungen.
Frankreich und die Niederlande wollen die zweitgrößte Fluggesellschaft Europas mit hohen Garantien und Krediten retten. Die insgesamt 9 bis 11 Milliarden Euro kommen aber nicht ohne Bedingungen.
Dass der Staat die Lufthansa stützen muss, scheint unumgänglich. Doch drastische Folgen wird die Krise in jedem Fall haben, wie Konzernchef Carsten Spohr vorrechnet.
Die Coronavirus-Pandemie belastet den Lufthansa-Konzern stark: Im ersten Quartal sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent. Im zweiten Quartal erwartet der Konzern einen noch höheren operativen Verlust.
Die größte Fluglinie der Welt meldet einen dramatischen Verlust für das erste Quartal und kann sich womöglich nur noch mit Staatshilfe retten. Ryanair-Chef O’Leary kritisiert das scharf: die Lufthansa wolle sich in der Krise „bereichern“.
Vor 50 Jahren beginnt eine Ära: Am 26. April 1970 startet der erste Linienflug einer Boeing 747 der Lufthansa. Die damalige Königin der Lüfte revolutioniert auch das Passagieraufkommen.
Mundschutz für alle, aber keine zwangsweise freien Mittelsitze – so will die Branche den Neustart angehen. Schon beim Online-Check-In und in Terminals soll sich für viele Wochen einiges ändern.
Nach Wochen des Lockdown ist langsam Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Doch die Corona-Krise wird viele Bereiche der Wirtschaft dauerhaft prägen – im Guten wie im Schlechten. Ein Blick in die Zukunft.
An Deutschlands größtem Drehkreuz arbeiten rund 81.000 Menschen – viele zur Zeit in Kurzarbeit. Fraport-Chef Stefan Schulte berichtet im Interview über die Not der Mieter in den Terminals, wie er sich die Zeit nach der Krise vorstellt und warum er trotz allem zuversichtlich bleibt.
Fast alle Deutschen sind mittlerweile zurückgeholt aus dem Ausland. Die meisten Passagierflieger bleiben am Boden. Doch nicht überall auf dem Frankfurter Airport herrscht Stillstand.
Wir lassen uns von den wilden Börsenwochen nicht schrecken und starten das F.A.S.-Börsenspiel 2020/21. Unser Redakteur Georg Meck setzt 25.000 echte Euro. Wer gegen ihn antritt, kann ein Traumwochenende gewinnen.
60 Lufthansa-Mitarbeiter in Kurzarbeit haben sich gemeldet, um in Kliniken zu helfen. Dieses Engagement der dringend benötigten Helfer in der Gesundheit macht Schule.
Die Corona-Pandemie trifft die Lufthansa stark. Rund eine Millionen Euro an Liquiditätsreserven verliere das Unternehmen pro Stunde. „Es ist ohne Zweifel die größte Herausforderung, die wir in unserer 65-jährigen Geschichte jemals bestehen mussten“, sagt Konzern-Chef Carsten Spohr.
Lufthansa beendet den Flugbetrieb der Germanwings, noch bevor Diskussionen über eine mögliche Staatshilfe zum Abschluss gekommen sind. Außerdem verkleinert Lufthansa die Flotte.
Martin Lück ist der deutsche Chefstratege des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock. Im Interview spricht er darüber, wie es an den Märkten weitergehen könnte und was Anleger nun tun können.
Die Südbahn aus dem Verkehr gezogen, die Nordwest-Landebahn ein Parkplatz: Fraport braucht derzeit nicht viele Kapazitäten für abhebende und landende Flugzeuge, wie auch die neuen Zahlen zeigen.
Der Luftfahrtkonzern benötigt Hilfe in Milliardenhöhe. Die Bundesregierung strebt eine schnelle Lösung an. Und das ist noch nicht alles.
Ein Versand von Kochboxen ist an der Börse plötzlich mehr Wert als die Lufthansa – kein Aprilscherz. Für Aktionäre wird es in den kommenden Wochen weitere bittere Wahrheiten geben.
Wenn in anderen Ländern Fluggesellschaften nur zu gern den Staat mit ins Boot holen, kann das die Lufthansa nicht kalt lassen. Sonst droht ein großer Nachteil.
Noch zu Beginn des Jahres verzeichnete der Dax Höchststände. Doch das erste Quartal war für die Börsen weltweit eine Belastungsprobe. Und dennoch gibt es einige Gewinner.
Der größte Luftverkehrskonzern Europas hat zwei Drittel seiner Belegschaft weltweit in Kurzarbeit. Konkrete Pläne zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs gibt es nicht.
Weil kaum noch geflogen wird, weitet der Konzern die Kurzarbeit aus. Für fast zwei Drittel der Beschäftigten bedeutet das: Sie sollen bis August weniger arbeiten – vorerst.
Der Luftverkehr ist eingebrochen. Dennoch zählt der Flughafenbetreiber Fraport in Frankfurt noch fast 120.000 Passagiere in einer Woche. Wer fliegt noch in Coronazeiten?
Noch sind die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise nicht absehbar. Dennoch konnte Hessens Arbeitsmarkt eine vergleichsweise robuste Verfassung vor der Pandemie vorweisen.
Ein Flugzeug kann nicht einfach abgestellt werden. 60 Stunden Arbeit verbringen die Mitarbeiter der Lufthansa damit, einen geparkten Jet wetterfest zu machen.
Der Vorschlag von Frankfurts Oberbürgermeister die Deutsche Lufthansa zu verstaatlichen, stößt beim Konzern auf wenig Gegenliebe. Die Fluggesellschaft sieht sich für die Krisenzeit ausreichend gerüstet.
Eine Studentengruppe aus Frankfurt sitzt nach einer Bildungsreise in Indien fest. Ihre Hochschule fasst einen schnellen, aber teuren Entschluss.
Der weltgrößte Passagierjet Airbus A380 bereitet seinen Betreibern schon seit einiger Zeit keine Freude mehr. Mit dem Geschäftseinbruch in der Corona-Krise wird die Luft für den Riesenvogel immer dünner.
Lange Nonstop-Flüge und neue Strecken: In der Corona-Krise ist plötzlich vieles möglich, auch im Luftverkehr. Das führt mitunter zu kuriosen Flugbewegungen – und einem neuen Weltrekord.
Gestrichene Flüge bei Lufthansa, Minimalbetrieb bei Fraport, Kurzarbeit bei Opel und Volkswagen. Die Corona-Krise lähmt Hessens Wirtschaft. Im F.A.Z.-Interview spricht Tarek Al-Wazir über eine beispiellose Krise.
Selbst in der Deutschen Bank und im öffentlichen Dienst wird über Kurzarbeit nachgedacht. Aus Solidarität zeigen sich auch Manager bereit, auf Gehalt zu verzichten.
Die Lufthansa stellt ihre in der Corona-Krise nicht mehr benötigten Flugzeuge am Frankfurter Flughafen ab. Zu diesem Zweck hat Betreiber Fraport die Nordwest-Landebahn gesperrt.
Flugscham - Und plötzlich sind wir der Lufthansa dankbar. BMW und Mercedes sollen Fahrräder bauen - Und plötzlich sind wir froh, wenn wir ein eigenes Auto haben. Nach der Corona-Krise - Hoffentlich mehr Augenmaß.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz über die Kosten der Corona-Krise, Konzerne in der Hand des Staates und die Nachteile einer Ausgangssperre.
Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Mit einem Nachtragshaushalt und weiteren Maßnahmen bereitet die Bundesregierung nun Kreditermächtigungen von insgesamt 356 Milliarden Euro vor.
Deutsche Reisende wollen jetzt schnell nach Hause. Aber wie? Diese Frage stellen sich gerade viele, die in aller Welt festsitzen. Zum Beispiel in Südafrika.
Von Frankfurt starten nur noch drei Lufthansa-Fernflüge am Tag. Die Corona-Krise schlägt auf die Flugzeughersteller durch. „Was die Weltwirtschaft gerade durchmacht, wird eine kleinere Weltwirtschaft zur Folge haben“, sagt der Lufthansa-Chef.