Lufthansa erwartet noch längere Flaute in Corona-Krise
Die Airline-Gruppe erlitt im zweiten Quartal, als wegen der Reisebeschränkungen in der Corona-Pandemie kaum noch Flüge abhoben, erneut einen Milliardenverlust.
Die Airline-Gruppe erlitt im zweiten Quartal, als wegen der Reisebeschränkungen in der Corona-Pandemie kaum noch Flüge abhoben, erneut einen Milliardenverlust.
Eigentlich wollte die Lufthansa betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Doch das sei angesichts der Lage unrealistisch, sagt das Management.
Schwere Krisen boten Regierungen schon immer die Gelegenheit, lenkend in die Wirtschaft einzugreifen. Nicht nur in Deutschland passiert das nun wieder. Unsere Korrespondenten berichten aus Amerika, Frankreich, Großbritannien, Italien und Südkorea.
Die Unsicherheit in der Reisebranche ist immens. Der Easyjet-Chef erklärt den Markt für unvorhersehbar – kündigt aber eine leichte Erholung der Buchungszahlen und eine Ausweitung des Flugplans an.
Vom Herumstehen werden auch Flugzeuge nicht besser. Lufthansa muss erheblichen Aufwand treiben, um die teuren Jets betriebsbereit zu halten. Aber längst nicht alle werden nach Corona noch gebraucht.
Die Pandemie ist ein großer Einschnitt für Menschen und Wirtschaft. Der Staat ist zurück, Wissenschaft und Arbeit funktionieren anders. Ein Essay aus vier Perspektiven.
Halbschuhe im Berg, fleißige Reiseenduros, 60-Meter-Yachten, 330 PS starke Motoroen und W-Lan bei Lufthansa: Das sind unsere Fünf am Freitag aus der Technikkiste.
Die Flugbranche muss sich wegen der Corona-Krise neu erfinden. Riesige Jets gehören bald der Vergangenheit an. Gelingt Airbus und Boeing dennoch der Neustart? Die Chancen stehen nicht schlecht.
Die Lufthansa hat ein neues Hygienekonzept vorgestellt. Kritiker monieren unter anderem, dass bei komplett belegten Sitzreihen keinerlei Sicherheitsabstand möglich sei.
Das Covid-19-Testzentrum am Frankfurter Flughafen wird intensiv genutzt. Die Lufthansa will die Kooperation mit Fraport und dem Gentechnik-Unternehmen Centogene dauerhaft fortsetzen. Angekündigte Kontrollverschärfungen könnten den Zustrom noch steigern.
Die Corona-Krise trifft wichtige deutsche Industriezweige ins Mark. Statt ihnen steuerlich, bürokratisch und politisch neue Vorschriften zu machen, sollte man mehr auf den Fortschritt vertrauen.
Der Frankfurter Flughafen ist von der Corona-Krise gebeutelt. Der Bau des Terminal 3 lässt sich allerdings nicht einfach stoppen. Etwas Gutes haben die stattlichen, derzeit ungenutzten Kapazitäten dennoch.
Das Angebot „Zug zum Flug“ wurde ausgeweitet: Nun kann von 17 Städten aus mit der Boardkarte der ICE zum Frankfurter Flughafen genutzt werden. Die Lufthansa und die Deutsche Bahn wollen damit die nachhaltige Verkehrswende unterstützen.
Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister, zuständig für das Passagiergeschäft, sagt mehr Tempo bei Erstattungen zu. Im Interview spricht er über das neue Projekt für Urlaubsflüge und wann er mit dem Start von Fernreisen rechnet.
Muss Deutschland einen Bogen um Länder wie China machen, die Freiheitsrechte verletzen? Nein, sagt Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Im F.A.Z.-Interview kündigt er für Deutschland weitere Staatsbeteiligungen an – und ein mögliches Ende der Maskenpflicht.
Fast ein Jahrzehnt lang führte Ruhnau die damals noch staatliche Lufthansa. Dabei war sein Wechsel in das Unternehmen damals durchaus umstritten. Jetzt ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.
Jeder fünfte Führungsposten fällt weg, die Verwaltung soll um 1000 Stellen schrumpfen. Der Lufthansa-Konzern legt mit Kürzungsplänen nach – will aber im Geschäft mit Urlaubern einem alten Bekannten Konkurrenz machen.
Die ganze Wirtschaft liegt darnieder? Das stimmt so nicht. Die Deutschen investieren wie verrückt in Haus und Garten. Zum Beispiel Schwimmbecken erleben einen irren Boom.
Bayerns Ministerpräsident bringt weitere Staatsbeteiligungen ins Spiel. Er blickt dabei auch auf Autozulieferer, die „unter Druck kommen“. Das liege mit an der Corona-Entwicklung in Amerika.
Regierungen retten in der Krise Konzerne. Die Mitarbeiter sollten sich aber nicht zurücklehnen. Im schlechtesten Fall werden sie zum Spielball der Eigentümer.
Mit Staatshilfe fliegt der Konzern weiter. Um die neuen Schulden abzutragen, werden Verkäufe nötig. Verkehrsprognosen, der nötige Personalabbau und das Agieren eines Großaktionärs bleiben Risikothemen.
Fünf Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen hat das Landgericht Essen ein Urteil gesprochen: Die Klagen von acht Hinterbliebenen gegen die Lufthansa wurden abgewiesen.
Bevor die Lufthansa ein neues Flugzeug in Dienst stellt, wird es penibel überprüft und in Extremsituationen gebracht. Auf Abnahmeflug im jüngsten Airbus A350.
Deutschlands größter Flughafen rüstet im Kampf gegen Corona auf. Um Quarantäne am Zielort zu vermeiden, können Reisende in Frankfurt vor dem Abflug einen Schnelltest durchführen.
Die Lufthansa wird vom Staat gerettet. Was aber geschieht mit den Flugzeugherstellern, wenn keiner neue Flieger kauft?
Insolvenz eines deutschen Finanzdienstleisters, Ausbeutung bei den Schlachtern und Fast-Pleite der Lufthansa: Unser Wirtschaftssystem hat schlechte Tage hinter sich. Dabei ist es unschuldig.
Bevor die Lufthansa ein neues Flugzeug in Dienst stellt, wird es penibel überprüft und in Extremsituationen gebracht. F.A.Z.-Redakteur Holger Appel hat den Abnahmeflug im jüngsten Airbus A 350 mit der Kamera begleitet und Flugmanöver im Grenzbereich erlebt.
Der Biotech-Unternehmer Arndt Rolfs tritt mit Massentests gegen die Corona-Pandemie an, günstig und schnell. Bald auch am Frankfurter Flughafen.
Die Aktionärsversammlung der Lufthansa hat dem Rettungspaket zugestimmt. Die hohen Gehälter der ehemaligen Geschäftsführung sollen aus dem Besitz der Awo finanziert worden seien. Das, und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Insolvenz ist erst einmal abgewendet: Die Aktionäre der Lufthansa haben dem Einstieg des Staates im Rahmen eines milliardenschweren Rettungspakets zugestimmt. Die Beschäftigten können aufatmen.
Mit der Zustimmung der Aktionäre war gerechnet worden, nachdem die Lufthansa rechtzeitig vor der Hauptversammlung die größten Hürden für eine Rettung aus dem Weg geräumt hatte.
Die Pandemie hat den größten Flughafen Deutschlands in Frankfurt stark mitgenommen. Mit den einsetzenden weltweiten Lockerungen wird der Verkehr langsam wieder erhöht. Das betrifft auch die noch stillgelegte Nordwestlandebahn.
Vorstand und Aufsichtsrat werben eindringlich um Zustimmung für das staatliche Rettungspaket. Es sei der „Schlüssel zu unserer Zukunft“ – obwohl man es sich anders gewünscht hätte.
Mit deutlichen Aufschlägen zeigt sich am Donnerstagmorgen die Aktie der deutschen Lufthansa. Im weitere Tagesverlauf wird auf einer Hauptversammlung über das weitere Schicksal der Gesellschaft entschieden.
Der Kompromiss zur Rettung der Lufthansa ist gefunden. Das ist gut so. Dennoch lieferten sich Unternehmen und Politik ein zu langes Vorspiel. Nun müssen viele Beteiligte Opfer bringen.
Die Kommission stützt das Rettungspaket der Bundesregierung für die Lufthansa. Unmittelbar vor der Hauptversammlung einigen sich Konzern und Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo auf ein Krisenpaket mit Einsparungen von mehr als einer halben Milliarde Euro - und einen kleinen Friedensschluss.