Lufthansa vermeldet Rekordverlust
Die Lufthansa hat im vergangenen Jahr 6,7 Milliarden Euro Verlust gemacht – so viel wie noch nie. Auch in die Zukunft schaut der Konzern nun pessimistischer.
Die Lufthansa hat im vergangenen Jahr 6,7 Milliarden Euro Verlust gemacht – so viel wie noch nie. Auch in die Zukunft schaut der Konzern nun pessimistischer.
Mit der erfolgreichen Sanierung von Knorr Bremse wurde Heinz Hermann Thiele zu einem der vermögendsten Deutschen. In der Öffentlichkeit ist sein Name jedoch eng mit der Lufthansa verbunden. Am Dienstag starb Thiele überraschend.
Er baute den Bremsen-Hersteller Knorr-Bremse zum Milliardenkonzern aus und wurde zuletzt einer der größten Anteilseigner der Lufthansa. Nun ist Heinz Hermann Thiele überraschend in München gestorben.
Der Konzern baut seine Flugschule um und sagt: „Wir reichen die Hand“. Doch die Vereinigung Cockpit sieht einen „Frontalangriff auf Tarifarbeitsplätze“ – und hält an Klagen fest.
Condor hält die Auflagen für das Lufthansa-Hilfspaket für nicht ausreichend. Mit einer Klage vor dem Gericht der Europäischen Union soll jetzt eine Überprüfung erstritten werden.
In Berliner Büros lässt der Luftfahrtkonzern Digitalentwickler vieles jenseits des Fliegens austesten. Warum bloß? Ein Resultat hat nun einen Autohersteller begeistert.
Laut Greenpeace begünstigen die Corona-Ausnahmen der Europäischen Zentralbank oftmals Unternehmen mit hohem CO2-Ausstoß. Was steckt dahinter?
Virusmutationen und Reisebeschränkungen machen der Flugbranche den Weg aus der Krise schwer. Aber Lufthansa hängt dank des Zuspruchs von Investoren weniger am Tropf des Staates.
Nach Lufthansa und Tui nun Galeria Karstadt Kaufhof: Mit Staatshilfen soll ein weiteres großes Unternehmen gestützt werden. Die Kaufhäuser gelten für viele Fußgängerzonen als unverzichtbare Publikumsmagneten.
Geht doch: Kein Stress mit dem Senator Status der Lufthansa, kein dumpfes Navi im Golf. Wo die Unternehmen Gutes tun, darf Vater Staat nicht fehlen. Der kümmert sich um Schulausfall und führt die Impfpflicht ad absurdum.
Der Flughafenbetreiber Fraport wie auch sein Hauptkunde Lufthansa leiden stark unter der Pandemie. Es wäre eigentlich naheliegend, dass sie in diesen Zeiten besonders eng zusammenarbeiten – doch dem ist offenbar nicht so.
Groß am Golf – das gilt bislang für Emirates. Nun greift der frühere Lufthansa-Manager mit Qatar Airways nach Marktanteilen – und umgarnt die deutsche Fußball-Elf.
Klaus Müller kam im Jahr der Corona-Pandemie nicht zur Ruhe. Deutschlands oberster Verbraucherschützer spricht im Interview über die Abschaffung der Vorauskasse, den Ärger mit VW und Rettungsschirme.
Emirates SkyCargo hat den ersten Impfstoff von Brüssel nach Dubai ausgeflogen. In Frankfurt hat die Lufthansa Cargo AG unterdessen ihr Angebot für die weltweite Verteilung von Covid-19-Impfstoffen noch einmal erweitert.
Kündigungsschutz bis März 2022, dafür einen längerfristigen Krisentarifvertrag – darauf haben sich die Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Cockpit geeinigt. Erst kürzlich hatte Lufthansa-Chef Spohr den Druck deutlich erhöht.
Kurz vor Weihnachten gibt es eine frohe Botschaft für die Lufthansa-Piloten und den Konzern. Die Kurzarbeit für die Piloten wird bis zum Ende 2021 verlängert. Dafür erhalten sie einen Kündigungsschutz bis zum Ende der Krisen-Vereinbarung.
Am Montag entfernt sich der Dax mit deutlichen Verlusten von seinem Höchststand. Vor allem einer Aktie setzen die neuen Reisebeschränkungen zwischen EU und Großbritannien zu.
Weil wegen der Corona-Pandemie weniger Menschen fliegen, nutzt der Frankfurter Flughafen die Nordwestlandebahn als Parkplatz für nicht benötigte Flugzeuge. Anders als im Frühjahr stehen dort diesmal keine kleinen Maschinen.
Im Konflikt mit den Piloten geht Konzernchef Spohr offenbar die Geduld aus. Bis zu 1000 von ihnen könnten in der ersten Hälfte 2021 die Kündigung erhalten.
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde viel weniger geflogen. Das merkt auch die Lufthansa deutlich und baut deswegen bis zum Jahresende 29.000 Stellen ab. Unterdessen steigt die Nachfrage nach Flügen über Weihnachten und Silvester an.
Der Verkauf des Europa-Geschäftes der Lufthansa-Cateringtocher LSG kann vollzogen werden. Die 7000 Mitarbeiter haben eine Schonfrist von zwölf Monaten.
Beim weltgrößten Reiseanbieter ist noch mehr Unterstützung des Bundes nötig: Nach zwei Hilfspaketen in Milliardenhöhe muss das Unternehmen mit weiterem Geld stabilisiert werden. Geht der Konzern genügend abgesichert aus dem katastrophalen Corona-Jahr?
Der Kraftstoff SAF sei nachhaltig produziert worden, hauptsächlich aus Lebensmittelresten. Lufthansa Cargo arbeitet zusammen mit DB Schenker. Der Sprit für den Jungfernflug wurde angekauft. Der nächste Schritt sei nun, den Treibstoff in Proberaffinerien herzustellen.
Erstmals hebt am Airport ein Frachtflugzeug ab, für dessen Flug der Treibstoff rechnerisch zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt. Wenn die Kunden mitspielen und den Aufpreis akzeptieren, kann daraus mehr werden.
Die Staatsbeteiligung bei der Lufthansa sorgt für Fragen: Ist Fliegen öffentliche Daseinsvorsorge?
Der in Frankfurt geführte Deutsche Aktienindex soll ausgeweitet werden. Doch Unternehmen aus der Rhein-Main-Region werden davon nicht profitieren. Das hat Signalwirkung.
Reisende in der Economy Class müssen von März an für Speisen und Getränke auf europäischen Lufthansa-Flügen bezahlen. Dafür soll die Verpflegung besser an die Wünsche der Kunden angepasst werden.
Wiederholt mischt eine Meldung über erfolgreiche Tests eines Corona-Impfstoffs die Karten zwischen Gewinnern und Verlieren der Pandemie an der Börse neu. Doch sind die Kursreaktionen dieses Mal nicht mehr so stark wie beim ersten Durchbruch vor einer Woche.
Die Kunden der Airline warten insgesamt noch auf 200 Millionen Euro. Politiker schimpfen auf Fluggesellschaften und fordern neue Gesetze – die Bundesregierung lehnt das ab.
Mit wohl keinem Arbeitnehmervertreter hat sich Lufthansa so viel gestritten wie mit Nicoley Baublies. Nun scheidet er bei der Flugbegleitergewerkschaft Ufo aus und will andere in Konflikten beraten.
Während die Corona-Pandemie viele Passagierflugzeuge der Lufthansa zu Boden zwingt, sind die Cargoflieger im Dauereinsatz. Und sie bereiten sich auf die weltweite Verteilung von Covid-19-Impfstoffen vor.
Der Probelauf fand erstmal nur auf der Strecke zwischen München und Hamburg statt.
Durch die Pandemie verliert die Lufthansa rund eine halbe Million Euro – pro Stunde. Deshalb soll auch Personal gehen. Doch die Entscheidung darüber wurde heute erstmal vertagt.
Zwei Milliarden Euro: Die Folgen der Corona-Pandemie brocken der Lufthansa im Sommer einen noch höheren Verlust ein als bisher vermutet. Das liegt auch an stillgelegten Flugzeugen.
Heinz-Hermann Thiele beklagt Blockaden der Gewerkschaften für die Sanierung des Konzerns – und fordert den Staat auf, zu vermitteln. Sollten sich die Verhandlungen hinziehen, warnt er vor unmittelbaren Kündigungen im großen Stil durch die Lufthansa.
Der Flughafen in Berlin vergisst die Rolltreppen zu den Zügen. Und die Lufthansa verlernt das Starten. Aber unser Edeka, der kann’s, der zeigt Corona, wo der Hammer hängt. Haben Sie auch was gezimmert?