Die Scheichs kommen in Geldnot
Der Ölpreis steht tief – und die Ölmonarchien am Golf hören nicht auf, noch mehr Öl in den Markt zu drücken. Doch langsam wird auch bei ihnen das Geld knapp.
Der Ölpreis steht tief – und die Ölmonarchien am Golf hören nicht auf, noch mehr Öl in den Markt zu drücken. Doch langsam wird auch bei ihnen das Geld knapp.
Für Steuerzahler sind sie ein Verlustgeschäft. Doch die Länder halten an gemeinsamen Anleihen mit dem Bund fest. Sie können die Vorstufe zu Eurobonds sein.
Vom Klimawandel stark betroffene Länder könnten bald in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft werden. Am stärksten betroffen sind Staaten der Karibik und in Südostasien.
Einen Tag vor der Entscheidung der Europäischen Zentralbank ist der Dax mit einem leichten Minus aus dem Handel gegangen. Auch die Vorzüge von Volkswagen verloren deutlich.
Es kostet viel Geld, dass bei Pensionszusagen niemand an eine Niedrigzinsphase gedacht hat. Unternehmen sind zu hohen Rückstellungen gezwungen. Im Finanzministerium erwägt man wohl schon, den Unternehmen entgegenzukommen.
Die internationalen Investmentbanken haben sich saniert. Entwarnung wollen die Analysten von Moody’s aber noch nicht geben. Denn viele Rechtsrisiken bleiben nach wie vor.
Das Berufsbild Wirtschaftsprüfer wandelt sich. Doch wie reagieren die Arbeitgeber darauf? Marcus K. Reif, Head of Recruiting & Employer Branding für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei EY, findet Antworten.
Der Leibwächter von Deutsche-Bank-Co-Chef Fitschen war schon in Alarmbereitschaft: Ein ungebetener Gast sorgte für Aufregung im Betrugsprozess vor dem Münchner Landgericht. Sicherheitskräfte reagierten schnell.
Schwache Wachstumsaussichten gefährden Österreichs Kreditwürdigkeit. Für Italien und Spanien hingegen ist in nächster Zeit nicht mit einer veränderten Bewertung zu rechnen.
Die Kreditwürdigkeit von Spanien und Russland wird neu eingestuft. Der Bundesrat stimmt über die Flüchtlingspolitik ab. Und die Armutskonferenz veröffentlicht einen Bericht zum zehnten Geburtstag von Hartz IV.
Wer regelmäßig seine Rechnungen zahlt, hat Glück in der Liebe – zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie.
Die Rating-Agentur Standard&Poor’s hat die Bonitätsnote für VW gesenkt. Die Anleihenmärkte preisen eine weitere Verschlechterung der Kreditwürdigkeit ein.
Die Fidor Bank lässt ihre Kunden über Zinsen abstimmen. Sobald 2000 Nutzer auf der Fidor-Seite „Gefällt mir“ anklicken, steigt der Guthabenzins oder fällt der Dispozins. So spannt sie die Leute als Werbeträger ein.
Die politischen Experimente der separatistischen Kräfte untergraben die ökonomische Basis Kataloniens. Die Ratingagentur S&P bewertet die Bonität der Region abermals schlechter.
In China wird der digitalisierte Mensch ins Raster eingepasst: Für sozial erwünschtes Verhalten gibt es Punkte, für Punkte gibt es Leistungen. Es klingt wie eine Dystopie. Wird es zum Pflichtprogramm?
BP zahlt wegen ’Deepwater Horizon’ 20,8 Milliarden Dollar, der amerikanische Chemiekonzern Dupont hat seine Jahresgewinnprognose gesenkt und S&P droht Ölriesen BP und Eni mit Herabstufung.
Der kanadische Düngemittelhersteller Potash hat den Übernahmeversuch des deutschen Konkurrenten K+S abgeblasen. ThyssenKrupp kündigt ein neues Sparprogramm für Stahlsparte an und S&P droht Ölriesen Exxon Mobil und Chevron mit Herabstufung.
Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht die Zahl der Pkw-Neuzulassungen. Möglicherweise zeigen sich bei VW hier erste Bremsspuren.
Nach seinem Rauswurf besteht der frühere VW-Chef Winterkorn auf Auszahlung seines Vertrags. Der Abgasskandal setzt der Kreditwürdigkeit des Autobauers zu: Die EZB kauft vorerst einige VW-Kredite nicht mehr.
Der Bundestag debattiert über das zweite Pflegestärkungsgesetz und über die neue Erbschaftsteuer.
Mit der VW-Aktie sind auch die Kurse der Anleihen gesunken. Für Anleger, die an einen Zahlungsausfall nicht glauben, bieten sich Chancen.
Zwei der größten Wohnungsgesellschaften Deutschlands wollen fusionieren. Die Pflege in Kliniken soll aufgewertet werden. Und Schaeffler denkt offenbar über einen Börsengang nach.
Weil es nach wie vor großen Reformbedarf gebe, stuft Moody’s Frankreich um eine Stufe herab. Besonders die Staatsschulden könnten zum Problem werden, warnt die Ratingagentur.
Anleihen auf Ramschniveau, eine schwächelnde Konjuktur und eine innenpolitische Krise. Nun reagiert die Regierung mit Einschnitten im öffentlichen Dienst und bei den Sozialausgaben.
Brasiliens Regierung bringt ein Milliarden-Sparpaket auf den Weg. Den Energiekonzernen fehlen angeblich 30 Milliarden Euro für den Atomausstieg und Japans Zentralbank belässt die Geldpolitik unverändert.
Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat die Bonitätsnote Brasiliens auf „BB+“ herabgestuft. Damit gelten die Anleihen nicht mehr als investmentwürdig. Die Landeswährung Real wertet um 3 Prozent ab
Saudi-Arabien sieht schweren Zeiten entgegen: Der niedrige Ölpreis zwingt die Regierung zum Sparen. Doch soziale Wohltaten kann das Königshaus aus innenpolitischen Gründen nicht kürzen.
Sechs Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs in Sri Lanka ist der Hass noch längst nicht überwunden. Viele Tamilen fühlen sich gedemütigt und fremdbestimmt.
Investoren sind beunruhigt: Rund um die Welt sinken die Preise für Rohstoffe. Der Dax verliert in wenigen Tagen 1000 Punkte. Sind die Sorgen um die Weltwirtschaft berechtigt?
Die Aussicht auf frisches Geld löst in Griechenland einige Probleme. Erstmals fährt die EZB das Volumen der „Ela“-Notkredite zurück. Und auch andere werden optimistisch.
Länger als ein Jahrzehnt hat der Aufschwung der Schwellenländer die Weltwirtschaft gestützt. Doch jetzt droht China die Luft auszugehen, wichtige Rohstoffländer sind in der Rezession. Wie bedrohlich ist das für die Welt?
Mit der Gründung einer eigenen Ratingagentur will Moskau eine größere Unabhängigkeit von den Agenturen Amerikas erreichen. Die Entstehungsgeschichte der neuen Agentur sorgt jedoch für Zweifel.
Die großen Ratingagenturen stufen Russlands Kreditwürdigkeit auf „Ramschniveau“ ein. Das hätte „politische Motive“ sagt Moskau. Und will nun bis Jahresende eine eigene Ratingagentur aufbauen.
Die Entwicklung Griechenlands wird nach der Einigung mit den Gläubigern als „stabil“ eingestuft. Doch die Bonität des Landes beinhaltet weiter „erhebliche Risiken“.
Die Rating-Agentur Standard&Poor’s warnt: Die Unternehmensschulden in China wachsen bedenklich. Noch sei dies ein Randrisiko, aber wenn es sich manifestiert, wird es unschön.
Um Bankkunden besser vor überhöhten Dispozinsen zu schützen, hat das Bundeskabinett am Mittwoch einen neuen Gesetzentwurf verabschiedet. Auch der Schutz der Verbraucher bei Immobilienkrediten soll verbessert werden.