Scharfe Kritik an Israel aus London und Dublin
Sunak: Großbritannien „entsetzt“ / Harris: Vergeltung statt Vernunft / Von Johannes Leithäuser, London
Sunak: Großbritannien „entsetzt“ / Harris: Vergeltung statt Vernunft / Von Johannes Leithäuser, London
Er verurteile das Massaker der Hamas am 7. Oktober, sagte Simon Harris auf einem Parteitag. Aber Israel setze nun auf Vergeltung statt auf Vernunft.
Vier Hilfsarbeiter aus Australien, Polen, Irland und Großbritannien sind bei einem israelischen Angriff gestorben. Derweil will Japan seine Zahlungen für die UNRWA wiederaufnehmen. Netanjahu plant ein Sendeverbot für Al-Dschasira. Der Überblick.
Der 37 Jahre alte irische Hochschulminister Simon Harris setzt sich als Parteichef und Nachfolger Leo Varadkars im Amt des Ministerpräsidenten durch.
Direkt nach dem Anstoß dribbelt Christoph Baumgartner los – und trifft im Spiel gegen die Slowakei schon nach sieben Sekunden. Brasilien gewinnt in Wembley. Die Schweiz und Belgien enttäuschen dagegen.
Die Wohnungsmärkte vieler Länder funktionieren derzeit nicht recht. Die Diskrepanzen sind groß. In Deutschland könnte Ende des Jahres der Boden erreicht sein. Doch Gewerbeimmobilien machen weiter Sorgen.
Er gebe das Amt des Regierungschefs von Irland „aus politischen und persönlichen Gründen“ auf, sagt Leo Varadkar. Er wolle es aber ausüben, bis sein Nachfolger gefunden sei.
Schlicht und ergreifend: In der feinen irischen Serie „Northern Lights“ laufen sich zwei Trauernde über den Weg. Sie reden und reden, bis sie wieder Lebensmut schöpfen.
Irland hat schon mehrmals in Volksabstimmungen den Weg frei gemacht für gesellschaftliche Modernisierung. Das Rollenbild der Frau aber bleibt antiquiert. Das ist nur auf den ersten Blick paradox.
Politik und Gesellschaft wollen die Bestimmungen zu Familie und Pflege in der irischen Verfassung modernisieren. Nur die katholische Kirche wagt Widerspruch.
Am Internationalen Frauentag halten die Iren ein Referendum über die Rolle der Frau in der Verfassung ab. Kurz vor Beginn des Ramadans zeichnet sich keine Feuerpause im Gazakrieg ab. Und: Vor zehn Jahren verschwand Flug MH370. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein Gericht in Belfast sieht im britischen Amnestiegesetz für die Zeit der „Troubles“ einen Verstoß gegen das Folterverbot der Europäischen Menschenrechtskonvention. London wird voraussichtlich in Berufung gehen.
Verwirrung, Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörungen: „Brain Fog“ ist ein Symptom von Long Covid. Schuld sind womöglich zu durchlässige Blutgefäße im Gehirn.
„Wir gehen in unseren Budgets von einem Anstieg der Flugpreise von fünf bis zehn Prozent aus, was mir vernünftig vorkommt“, sagt Michael O'Leary. Und nennt den wesentlichen Grund.
Der EU-Außenbeauftragte Borrell hatte eine Erklärung zur angekündigten israelischen Offensive in Rafah vorbereitet. Aber Ungarn stellte sich dagegen. Vor allem Irland und Spanien dringen auf eine härtere Linie.
Um „Finnegans Wake“ zu lesen, braucht man in der Zurich James Joyce Foundation zehn Jahre. Der Ire hatte eine enge Beziehung zu der Stadt, in der er begraben ist.
Nach der Übernahme des Regierungsvorsitzes in Nordirland versucht die irisch-nationalistische Sinn Fein die irische Einheit voranzutreiben. Parteifreunde sehen auch in der Republik Irland die „Stimmung für den Wandel“ gekommen.
Weil es zwischen Irland und Nordirland trotz Brexit keine harte Zollgrenze geben soll, kontrolliert London zwischen seinen eigenen Landesteilen. Nordirische Unionisten waren dagegen – und haben sich nun durchgesetzt.
Ein schwerer Sturm ist über die britischen Inseln gefegt. Das Unwetter sorgte in Großbritannien und Irland für Stromausfälle, gesperrte Straßen und Zugausfälle. Ein Flug nach Edinburgh musste nach Köln umgeleitet werden.
Irlands Außen- und Verteidigungsminister Micheál Martin kritisiert Israels Vorgehen in Gaza: Es gehe weit über reine Selbstverteidigung hinaus. Im Gespräch fordert er einen Waffenstillstand.
Im britischen Psychothriller „The Woman in the Wall“ sucht eine seelisch verwundete Mutter nach ihrem Kind – das sie vor dreißig Jahren in einem der berüchtigten „Magdalenenheime“ bekam.
„Der Vergaser kommt aus Irland“, stellt der Leiter des Forschungsinstituts für Forensische Expertise in Kiew fest. Nach ukrainischen Angaben sind in russischen Raketen weiterhin Hightech-Bauteile aus dem Westen verbaut – trotz der Sanktion gegen Russland.
Ein Medienunternehmen bebilderte einen Bericht über einen Missbrauchsprozess mit dem Foto eines Unbeteiligten. Daran könnte eine KI Schuld sein. Microsoft verbreitete den Bericht. Der Betroffene klagt nun.
Michael Lohan leitet Irlands Agentur für Auslandsinvestitionen. Das Land lockt viele Techkonzerne an. Wie geht das?
Auch in Irland verändert Russlands Angriff auf die Ukraine die Außen- und Sicherheitspolitik. Es soll mehr Fallschirmjäger und Kampftaucher geben – dabei geht es auch um den Schutz von Datenkabeln im Meer.
Die Plattform X, vormals Twitter, entkommt der juristischen Verfolgung in Deutschland wegen der gesetzliche Pflicht zum Umgang mit Beschwerden. Dafür sorgt ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs.
Pierce Brosnan hat seine Frau Keely Shaye Smith 1994 kennengelernt. Seit 22 Jahren sind sie verheiratet. Nun spricht er über die „sehr spirituelle Reise“ mit ihr.
Mit einem seiner Lieder Abschied nehmen von Shane MacGowan: „The Body of an American“ erzählt von einer Totenwache. Aber auf einer irischen Beerdigung ist das letzte Wort erst gesprochen, wenn die Whiskeyflaschen leer sind.
Was Terror anrichtet und wie lange er nachwirkt, zeigt der Dokumentar-Dreiteiler „Es war einmal in Nordirland“. In ihm kommen Überlebende und Hinterbliebene zu Wort, deren Angehörige entführt und ermordet wurden. Ihre Botschaft lautet: Der Hass muss enden.
Israels EU-Botschafter Haim Regev weist Kritik an seinem Land zurück und teilt aus – vor allem gegen Spanien und Irland. Aber auch mit dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell ist der Diplomat nicht zufrieden.
Er kam im Südosten Englands zur Welt, besann sich aber schon früh auf seine Wurzeln und begründete mit der Band The Pogues den irischen Folk-Punk. Nun ist Shane MacGowan mit 65 Jahren gestorben.
Surfer aus aller Welt folgen den Wellen in einen kleinen Ort an Irlands Westküste. Manche bleiben für immer.
Laut Polizeiangaben rechtsextreme Randalierer griffen in der irischen Hauptstadt Geschäfte und Sicherheitskräfte an. Vorausgegangen waren eine Messerattacke vor einer Schule und Gerüchte über die Herkunft des Täters.
Für die beiden Literaturnobelpreisträger William Butler Yeats und Seamus Heaney deckte sich Irland der Imagination mit den Orten ihrer Kindheit. Eine Spurensuche im britischen Norden und republikanischen Westen der Insel.
Im irischen Wexford sind jeden Herbst Raritäten der Oper zu sehen. Dieses Mal darunter „La Ciociara“ von Marco Tutino und „Le juif polonais“ von Camille Erlanger.