Der Sturm vor der Ruhe
Bevor am Mittwoch die Geschäfte schließen müssen, bilden sich vor einigen Läden lange Schlangen. Doch was durch die Schließungen wegbricht, kann kaum ein Händler wettmachen.
Bevor am Mittwoch die Geschäfte schließen müssen, bilden sich vor einigen Läden lange Schlangen. Doch was durch die Schließungen wegbricht, kann kaum ein Händler wettmachen.
Online oder telefonisch bestellen, und die Ware später im Geschäft abholen – Einzelhändler hoffen, dass das trotz der Zwangspause möglich bleibt. Auch Super- und Feinkostmärkte setzen im Weihnachtsgeschäft auf „Click & Collect“.
Mitten im Weihnachtsgeschäft müssen die meisten Läden in Deutschland schließen. Bund und Länder planen ein dickes Paket an neuen Finanzhilfen – für Vertreter betroffener Branchen nicht genug.
Die Hinweise auf das dubiose Geschäftsgebaren der Wirecard AG werden immer skurriler. Neben Schmiergeldzahlungen wird nun auch nach verschleierten Identitäten des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Markus Braun ermittelt.
Zwei hochklassig spielende Mannschaften in einer Stadt? Frankfurt Universe droht Ungemach – wieder einmal. Es herrscht Bewegung im deutschen und europäischen Football.
Nach einer McKinsey-Studie stehen der Finanzbranche schwere Jahre bevor. Gegen die Risiken von Krediten und mögliche hohe Ertragseinbußen empfehlen die Berater Einsparungen und höhere Produktivität.
Ein Berufungsgericht in den Niederlanden verordnet Ermittlungen gegen den früheren ING-Chef Ralph Hamers. Es geht um die Frage, ob er als Vorstandsvorsitzender genug getan hat, um Geldwäsche zu verhindern.
Das Landgericht Frankfurt lässt die Anklage gegen sechs Banker und zwei frühere Freshfields-Partner zu. Sie sollen Aktiendeals vorbereitet und mit Gutachten abgesichert haben, durch die ein Steuerschaden von mehr als 388 Millionen Euro entstanden ist.
Andreas Loetscher war für die Prüfung der Wirecard-Bilanz mitverantwortlich gewesen. Sein Rückzug sei keine Bestätigung für ein Fehlverhalten, heißt es von der Bank.
Im Vertrauen auf die Sicherheit überwiesen Anleger immer mehr Geld für den Goldkauf. 2019 kam mit der Insolvenz die große Ernüchterung. Nun hat der Strafprozess gegen die früheren Manager begonnen.
Der Bund hat die Pflicht zur Insolvenzanmeldung ausgesetzt. Die Folge: Weniger Fälle. Doch die Gläubiger müssen immer stärker bluten. Im nächsten Jahr werden mehr Insolvenzen erwartet.
Der Trend zur Nachhaltigkeit in der Geldanlage ist nicht zu übersehen. Doch wer geht im deutschsprachigen Raum voran: die Schweizer.
Weil es in den Einkaufs-Centern leer bleibt, geht die größte Friseurkette insolvent und die Harmonie zwischen Mietern und Vermietern ist verflogen. Daran ist nicht nur Corona schuld.
Die Finanzaufsicht verlangt mehr Geld und schnellere Entscheidungen im öffentlich-rechtlichen Haftungsverbund. Am Ende droht den Sparkassen eine einheitliche europäische Einlagensicherung.
Die Aufseher sorgen sich, dass manche Institute für die in der Pandemie drohenden Kreditausfälle zu wenig vorsorgen.
Der Gesetzgeber hat ein innovatives Gesetz zur Rettung krisengeplagter Betriebe geschaffen. Dass es viele durch die Corona-Krise geschädigte Unternehmen wird retten können, ist allerdings unwahrscheinlich. Ein Gastbeitrag.
Trotz Staatshilfen sieht sich die Reisebranche am Scheideweg. Zum Jahresende fordert sie Schnelltests statt eine Isolation der Reisenden. Auch EU-Behörden sehen Zwangsquarantänen für Heimkehrer kritisch.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich beobachtet eine vorsichtigere Kreditpolitik der Banken. Dazu steht die Entwicklung des Markts für Unternehmensanleihen im Widerspruch.
Die Notenbank distanziert sich in einer Stellungnahme vom umstrittenen Leerverkaufsverbot der Finanzaufseher vom Februar 2019. Dafür habe es keine wissenschaftliche Grundlage gegeben.
Die vom zweiten Lockdown betroffenen Unternehmen müssen weiter auf Hilfen warten. Weil das Software-Tool zur Antragsbearbeitung noch nicht fertiggestellt ist, werden die Mittel wohl erst 2021 ausgezahlt.
Die Wirtschaftsprüfer stehen im Verdacht, sich schuldig gemacht zu haben im Fall Wirecard. Die Politik zweifelt auch an einem anderen Testat der Konkurrenz PWC.
Mit der Energiewende hat die Politik einer Generation von Öko-Unternehmern den Markt geöffnet. Doch einige der Vorzeige-Gründer haben sich mit dem Umbau der Energieversorgung verhoben. Willi Balz zahlt einen hohen Preis. Eine Reportage.
Bislang haben die deutschen Banken die Folgen der Corona-Pandemie einigermaßen gut weggesteckt. Das kann sich im nächsten Jahr ändern.
Tausende Anleger ließen sich in Niedrigzinszeiten zu Geschäften mit dem Goldhändler PIM verlocken. Doch das Unternehmen soll krumme Geschäfte gemacht haben.
Der Verkauf des Europa-Geschäftes der Lufthansa-Cateringtocher LSG kann vollzogen werden. Die 7000 Mitarbeiter haben eine Schonfrist von zwölf Monaten.
Vom Boom der amerikanischen NFL in Deutschland bekommt die höchste deutsche Football-Liga GFL nicht viel ab. Eine Initiative will nun einen Restart anstoßen. Mittendrin: der gerade einmal 26 Jahre alte Maximilian Schwarz.
Die Jacobs University steht nach dem Rückzug des Sponsors vor dem Aus. Nun soll die Hochschule mit Geldern von SAP und einem chinesischen Konzern zum KI-Zentrum umgebaut werden.
Mehr als sieben Jahre sind seit der Insolvenz des einst schillernden Windpark-Entwicklers Windreich inzwischen vergangen. Jetzt wird der Gründer wegen Insolvenzverschleppung, Betrugs und Untreue verurteilt.
Lange mussten viele Passagiere auf Rückzahlungen für ausgefallene Flüge warten. Dem Unternehmen Flightright brachte das viele Kunden. Der Gründer plädiert für Reformen für die Bezahlungen von Tickets.
Der Bund sollte sich nicht an der TUI beteiligen. Eine Insolvenz muss kein Drama sein.
Deutschlands größte Friseurkette wurde hart von der Corona-Pandemie getroffen. Das Amtsgericht Wolfsburg hat jetzt das Insolvenzverfahren eröffnet. Wie viele der mehr als 9000 Stellen in Gefahr sind, ist unklar.
Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch rät Banken, Boni und Dividenden vorerst nicht auszuschütten. Im Interview spricht sie auch über aufgeschobene Firmenpleiten, übermütige Anleger und die Gefahr einer Immobilienblase.
In normalen Jahren würde Thomas Roie derzeit Tag für Tag von morgens acht bis Mitternacht auf dem Weihnachtsmarkt arbeiten. Coronabedingt treiben den Schausteller Sorgen um.
Eschborn hat ein lokales Hilfsprogramm für unter Corona leidende Unternehmen abgewiesen. Das ist unverständlich. Denn an einem finanziellen Engpass in der reichsten Kommune Hessens kann es nicht liegen.
Bei der Insolvenz der Wiesbadener Awo bleiben viele Fragen offen. Krisen-Vorstand Wolfgang Hessenauer sei gehindert, nähere Auskünfte zu den „Altlasten“ bei der Awo und den Gründen der Schieflage zu geben.
Die Stimmung im Wiesbadener Rathaus ist getrübt. SPD und CDU führen die Dezernenten des jeweils anderen Partners öffentlich vor.