Pflegeheime geraten stark unter Druck
Pflegeimmobilien gelten für manche noch immer als Sorglosimmobilien. Doch Zinsanstieg, Insolvenzgefahr und Arbeitskräftemangel erhöhen das Risiko für Betreiber, Investoren und Anleger.
Pflegeimmobilien gelten für manche noch immer als Sorglosimmobilien. Doch Zinsanstieg, Insolvenzgefahr und Arbeitskräftemangel erhöhen das Risiko für Betreiber, Investoren und Anleger.
In Großbritannien sind die Immobilienpreise schon gefallen. Es wird weiter abwärtsgehen. Für viele Schuldner können steigende Zinsen zur Falle werden.
Massenentlassungen sind kompliziert. Macht das Unternehmen dabei Fehler, hat der einzelne Arbeitnehmer nichts davon. Das hat jetzt der EuGH entschieden.
Im April meldeten 1428 Unternehmen ihre Zahlungsunfähigkeit bei Amtsgerichten an – ein Anstieg um gut 14 Prozent. Gesunken ist derweil die Zahl der Verbraucherinsolvenzen.
Der Rheingau-Taunus-Kreis kauft vier Schulen zurück, in Griesheim sollen Wohnungen bald mit der Abwärme von Rechenzentren beheizt werden und der Airport-Club am Frankfurter Flughafen ist insolvent. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Airport Club Frankfurt wurde einst von Deutscher Bank und Lufthansa gegründet. Lange Jahre galt er als exquisite Adresse für exklusive Gespräche. Nun ist der Club insolvent. Das soll vor allem an zwei Gründen liegen.
Kaum eine Branche war in der Pandemie so gebeutelt wie die Gastronomie. Christian Mook und seine Restaurant-Gruppe hadern noch immer damit. Über eine besondere Unternehmerkarriere und einen außergewöhnlichen Alltag.
Charismatische Gründer, verschachtelte Firmen und der Fokus auf nur einen Schuldner: Die Sonderprüfung der Signa-Kredite durch die Bankenaufsicht der EZB erinnert an den Fall Kirch.
Die Einmachgläser von Weck kennt fast jeder. Die Zukunft der Marke ist aber unklar: Im Juni hat die Firma Insolvenz angemeldet. Nun beginnt die Suche nach einem Investor.
Im Ringen um eine Krankenhausreform ist eine grundsätzliche Verständigung von Bund und Ländern auf Eckpunkte erreicht. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Montag in Berlin mit.
US-Präsident Biden trifft vor dem NATO-Gipfel auf König Charles. In Frankreich wird gegen Polizeigewalt demonstriert. Und bei der Krankenhausreform soll eine neue Bund-Länder-Runde Klarheit schaffen. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Kommen Immobilien oder Grundstücke aus Insolvenzen, Scheidungen oder Erbteilungen gerichtlich unter den Hammer, sind Schnäppchen möglich. Das kann auch schiefgehen.
Steigende Kosten für Energie, Personal und Medikamente belasten viele Kliniken. Das Klinikum Höchst beziffert nun seine Millionenverluste. Einspringen müssen die Kommunen.
Ein mutmaßlicher Kryptobetrüger hat politisches Chaos verursacht und eine wichtige Parlamentswahl in Montenegro gestört. Dabei kämpft das Land darum, den Einfluss des organisierten Verbrechens und Russlands abzuschütteln.
Weil die steigenden Baupreise die Nachfrage nach Fliesen für Wände und Böden einbrechen lassen, hat der Fliesenhersteller Steuler eine Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Der Betrieb läuft aber normal weiter. Insgesamt ist die Zahl der Insolvenzen im Juni deutlich gestiegen.
Viele haben Corona nicht mehr auf dem Schirm, doch für Dirk Iserlohe ist die Pandemie nach wie vor ein Thema. In einer Klageserie greift er Regeln zu den Hilfen an. Was treibt den Hotelier an, dessen Häuser sich längst wieder füllen?
Die Zinswende sei schnell gekommem, nun brauche es Zeit, bis das System wieder im Gleichgewicht ist, wird argumentiert.
Der frühere Kaufhof-Chef Olivier Van den Bossche steht nun an der Spitze von Galeria, dem letzten deutschen Warenhauskonzern. Es ist die nächste letzte Chance nach der zweiten Insolvenz.
Dieter Hundts Familie hatte den Autozulieferer erst vergangenes Jahr an Chinesen verkauft, jetzt ist Allgaier insolvent. Der Insolvenzverwalter sagt, wie es nun weitergeht.
Das Unternehmen Thames Water wankt unter 14 Milliarden Pfund Schuldenlast. Sir Adrian Montague soll es nun vor dem Untergang bewahren.
Das Segment der coupéförmigen SUV bekommt frische Gesellschaft. Der Renault Rafale kommt 2024 als Vollhybrid auf den Markt, erst mit 200 PS, dann mit 300.
Zwischen Januar und Juni dieses Jahres gab es 8400 Firmenpleiten, das waren 16,2 Prozent mehr als in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres.
Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform registriert in den ersten sechs Monaten bundesweit einen Anstieg um 16,2 Prozent auf 8400 Unternehmensinsolvenzen. Eine höhere prozentuale Zunahme hat es zuletzt 2002 gegeben.
Ob Grützwurst, Biergärten oder das größte Oktoberfest der Neuen Welt: Die Nachfahren der Einwanderer entdecken ihr teutonisches Erbe. Dabei war es lange Zeit verpönt.
Thames Water mit 14 Milliarden Pfund Schulden ist in akuter Not. Die Chefin tritt zurück, und die Regierung erwägt sogar eine Notverstaatlichung.
Zu wenig Personal, steigende Kosten, bürokratische Hemmnisse: Jede dritte Einrichtung der Seniorenhilfe sieht sich in existentiellen Nöten. Zugleich gibt es immer mehr zu betreuende alte Menschen.
China saugt einen wachsenden Teil der Aufträge für zivile Schiffe auf. Jetzt fordert die hiesige Branche unverhohlen Subventionen. Auch für Militärschiffe gibt es klare Forderungen.
Die Kreisklinik Groß-Gerau schreibt wie viele Krankenhäuser rote Zahlen. Das liege an der Unterfinanzierung und an zu viel Bürokratie, sagt Klinikleiterin Erika Raab.
So langsam wird es ernst mit dem digitalen Euro: Was Verbraucher über das künftige gesetzliche Zahlungsmittel im Euroraum wissen müssen.
Das Berliner Café Einstein hatte zuletzt schon wegen Bauarbeiten geschlossen. Jetzt ist es insolvent. Die Betreibergesellschaft sucht nach einem neuen Investoren.
Das Himalaja-Königreich ist pittoresk, aber winzig. Nun will der Finanzplatz Singapur ihm helfen, ins Digitalzeitalter vorzudringen.
Mehr Vorschriften, mehr Dokumentationspflichten und immer weniger Fachleute. Die Bürokratie verlangt zu viel von den Bürgern. Resignieren und Ignorieren sind die Folge. Ein Gastbeitrag.
Spätestens seit dem Dieselskandal und dem Wirecard-Skandal ist Managerhaftung kein Nischenthema mehr. Insgesamt steigen Regressansprüche. Manager müssen mehr in ihren Versicherungsschutz investieren.
Angeblich „ohne Alternative“: Der Bekleidungshersteller gibt mehr als 120 eigene Filialen auf. Auch Stellen sollen gestrichen werden.
Bitcoin im Aufwind: Am Freitag hat die Digitalwährung ihr Jahreshoch erreicht. Kryptowährungen wie Ethereum oder Cardano legen ebenfalls zu.
Die Zahl der Firmenpleiten steigt stark, wie auch die jüngsten Fälle Allgaier, Deerberg, Weck oder Störmer zeigen. Aber nicht jede Insolvenz muss das Ende des Unternehmens bedeuten.