Fed diskutiert Stopp des Anleihenkaufprogramms
Die Allianz verdoppelt den Gewinn, Zapf Creation ist in Existenznot, die EU forciert das Verfahren gegen chinesische Solarmodul-Bauer, Frankreich verfehlt offenbar die Defizit- und Wachstumsziele.
Die Allianz verdoppelt den Gewinn, Zapf Creation ist in Existenznot, die EU forciert das Verfahren gegen chinesische Solarmodul-Bauer, Frankreich verfehlt offenbar die Defizit- und Wachstumsziele.
Der SPD-Kanzlerkandidat ist nach Griechenland gereist und hat sich dort mit den führenden Politikern getroffen. Sparen allein sei keine Lösung, sagte Steinbrück.
Die Schattenwirtschaft geht zurück, weil die reguläre Wirtschaft besser läuft. Aber wie groß ist die Schattenwirtschaft? So groß wie das BIP zweier Bundesländer?
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will Griechenland mehr Zeit für Reformen geben. Dass das Land etwas tut, zeigen neue Haushaltszahlen: Demnach erzielte Athen im vergangenen Jahr vor Zinsen zum ersten Mal seit langem einen kleinen Überschuss.
Die Eurokrise hat eine Pause eingelegt, aber gelöst ist sie noch lange nicht. Spanien und Griechenland müssen billiger produzieren, um wettbewerbsfähig zu werden. In Deutschlands müssen die Preise schneller steigen als anderswo.
Die Krise ist noch nicht vorbei. Sie hat sich nur gewandelt. Es drohen quälende Jahre ohne Wachstum und ohne vernünftige Zinsen. Wie in Japan.
Die Europäische Zentralbank warnt davor, die Schuldenkrise des kleinen Eurolandes Zypern auf die leichte Schulter zu nehmen. Laut einem Pressebericht soll es darüber zu einer Auseinandersetzung zwischen EZB-Präsident Draghi und Finanzminister Schäuble gekommen sein.
Bisher wurden Rettungsaktionen für verschuldete Eurostaaten mit den systemischen Risiken für die Eurozone durch eine Insolvenz begründet. Zypern macht daraus einfach ein Gewohnheitsrecht.
Goldman Sachs gebraucht Davos als Plattform. Die Botschaft beschreibt das pragmatische Kalkül der führenden Investmentbank: Wir sind Menschen, wir stellen uns der Kritik - und ziehen Konsequenzen. Der Erfolg ist umstritten.
Wie weit hat die Politik ihr Versprechen eingelöst, Banken schärfer zu überwachen und Steuerzahler vor Verlusten zu schützen? Welche Regeln gelten, was wird diskutiert?
Der Schuldenstand in den 17 Ländern der Eurozone bleibt auch im dritten Quartal weiter hoch. Spitzenreiter ist Griechenland, gefolgt von Italien und Portugal.
Fortschritt in Athen: Griechenland hat im vergangenen Jahr die Sparziele übertroffen. Das Haushaltsdefizit fiel geringer aus als mit den Geldgebern vereinbart.
Die Europäische Zentralbank ist Sorgen vor einem kräftigen Anstieg der Verbraucherpreise entgegengetreten. Vier Prozent Inflation im Jahr 2014 sei kaum vorstellbar, sagte EZB-Chefvolkswirt Peter Praet im Gespräch mit der F.A.S.
Der Internationale Währungsfonds wird nach dem Jahr 2014 keine neuen Löcher im Hilfsprogramm stopfen. Die Eurostaaten können aus Sicht des IWF wählen: Entweder entscheiden sie für einen Schuldenschnitt oder für langfristige Transfers.
Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat sich dafür ausgesprochen, den Spielraum für die Dispozinsen zu begrenzen. Er sprach von einem Vorgehen gegen Wucher. Doch von Bundesregierung und Kreditwirtschaft hagelt es Kritik.
Wie erwartet hat der Internationale Währungsfonds die nächste Hilfszahlung an Athen über 3,24 Milliarden Euro freigegeben. Das griechische Parlament hatte zu Wochenbeginn weitere Reformen auf den Weg gebracht.
Griechenland steckt in einer schweren Rezession, kann jedoch auf erste kleine Erfolge verweisen. Ministerpräsident Antonis Samaras, der am Dienstag Kanzlerin Angela Merkel traf, sieht sein Land langsam auf dem Weg aus der Krise.
„2013 werden wir die Wette um die Zukunft unseres Landes gewinnen“, sagte Antonis Samaras in seiner Neujahrsansprache. Unterdessen frisst sich die Rezession weiter in die griechische Wirtschaft und die U-Bahn-Fahrer in Athen streiken.
Zwei Drittel aller Griechen sind laut einer Umfrage überzeugt, dass die Maßnahmen der Regierung gegen Steuerhinterziehung nicht ausreichen. Bislang sind in Griechenland keine Steuersünder großen Ausmaßes vor Gericht gestellt worden.
Die griechischen Behörden gehen Berichten nach, wonach die Namen dreier Angehöriger eines ehemaligen Ministers von einer Liste mutmaßlicher Steuersünder entfernt worden sein sollen. Der frühere Finanzminister Papakonstantinou wies jegliche Schuld von sich. Seine Partei aber hat ihn ausgeschlossen.
Viele Griechen wissen nicht, ob es eine Zukunft gibt. Manche fahren zum Berg Athos, einem Ort ohne Wirtschaft und Krise, und suchen eine Antwort bei den Mönchen.
Der IWF macht Druck bei der Rettung Zyperns. Nach einem Medienbericht ist ein Schuldenschnitt Bedingung für ein Hilfspaket der Eurostaaten. Der Bankenverband schließt die „Ultima Ratio“ nicht aus.
Vom 21. Dezember an will die EZB wieder griechische Staatsanleihen als Sicherheiten bei geldpolitischen Operationen mit Geschäftsbanken akzeptieren. Nach dem Schuldenrückkauf hat Griechenland eine bessere Kreditnote bekommen.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Bonitätsbewertung für Griechenland von „teilweisem Kreditausfall“ auf „B-“ erhöht. Die Staaten der Eurozone seien entschlossen, Griechenland in der Eurozone zu halten, teilte S&P als Begründung mit.
Das Jahr 2012 hat gezeigt: Die Schuldenkrise lässt sich nicht mit kleinen Schritten lösen. Doch der große fehlt weiterhin. Das ist gefährlich.
Nach Einschätzung der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF birgt die Rettung Griechenlands „sehr große“ Risiken. Probleme bei der Umsetzung der geplanten Reformen könnten schnell entstehen. In Zypern ist derweil „alles unter Kontrolle“.
Wohlhabende Spanier und Griechen reißen sich um Berliner Wohnungen, besonders in Szenevierteln wie Mitte oder Prenzlauer Berg. So wollen sie sich vor den Folgen der Eurokrise schützen. Viele bezahlen bar.
Griechenlands Wirtschaft erholt sich frühestens vom Jahr 2014 an, schätzt Finanzminister Yannis Stournaras. Insgesamt ist die Wirtschaft seit 2008 um fast ein Viertel geschrumpft.
Die Ruhe in der Eurokrise ist trügerisch. Das Schlimmste ist noch keineswegs vorbei.
Wer mehr als 42.000 Euro verdient, zahlt in Griechenland künftig höhere Steuern. Spitzenverdiener werden entlastet - dafür unterliegen Aktiengewinne künftig der Steuer.
Die Euro-Finanzminister haben die Notkredite für Griechenland in Höhe von 34,4 Milliarden Euro endgültig freigegeben. Unterdessen ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland auf ein neues Rekordhoch von fast 25 Prozent gestiegen.
Griechenland kauft seine Anleihen zurück und versucht so, einen Teil seiner Schulden loszuwerden. Die Frist für den Schuldenrückkauf wurde nun bis Dienstag verlängert. Das Manöver scheint zu funktionieren.
Griechenland hat sein Schuldenrückkaufprogramms bis Dienstag verlängert, um noch weitere Anleihen von Investoren annehmen zu können. Das teilte die Schuldenagentur des Landes am Montag mit.
Sorgen um die Finanzstabilität Italiens haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt zu Wochenbeginn verstimmt. Der Dax fiel am Montag um 0,4 Prozent auf 7485 Zähler. Der Mailänder Index gab um 2,3 Prozent nach. Anleger fürchten, dass Italien vom Sparkurs abkehren könnte, nachdem Ministerpräsident Mario Monti am Wochenende überraschend seinen Rücktritt angekündigt hatte.
Warum machen wir uns das Leben eigentlich immer so schwer? Das Leben kann so einfach sein - für die, die sich trauen. Sie können Griechenland retten, die Arbeitslosigkeit bekämpfen und die EU umkrempeln.
Irland fordert in der Bewältigung seiner gewaltigen Bankenaltlasten einen Zahlungsaufschub. Patrick Honohan, Gouverneur der Notenbank und EZB-Ratsmitglied, sieht sonst die Sanierungserfolge bedroht.