Paketzustellung per Drohne
Griechenlands Fortschritte spiegeln sich in seiner Bonitätsnote wieder. Die Ratingagentur Moody’s hat Griechenland jetzt heraufgestuft. Doch es gibt Streit mit der EU um weitere Reformen.
Bekämpft die EZB die Deflation in Südeuropa, so droht Deutschland Inflation.
Auch der Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras im Kanzleramt hat keine Klarheit gebracht, wie groß die verbleibende Lücke im Hilfsprogramm ist und wie sie geschlossen werden soll.
Griechenland erwartet einen doppelt so hohen bereinigten Haushaltsüberschuss wie zuletzt erwartet. Heute trifft Ministerpräsident Samaras Kanzlerin Merkel in Berlin.
Frankreich erwartet Steuerausfälle in Milliardenhöhe, Bundesfinanzminister Schäuble schließt einen abermaligen Schuldenerlass für Griechenland aus und die Immobilienpreise in China steigen immer stärker.
Die Lohnstückkosten steigen weiter, die Sozialabgaben zählen zu den höchsten der Welt. Das Bildungssystem zementiert die sozialen Unterschiede. Jetzt mahnt die OECD die Regierung in Paris, endlich Strukturreformen einzuleiten.
Gerade hat die EZB ihren Leitzins auf ein Rekordtief gesenkt. Manchmal werden die Vorteile einer Zinssenkung für Deutschlands Kreditnehmer betont. Doch wir sind die Verlierer der Zinssenkung, die Krisenländer sind klare Gewinner. Warum? Ein Gastbeitrag.
In ihrem neuen Bericht bemängeln die europäischen Kontrolleure eine Fehlerquote von knapp 5 Prozent. Vor allem Spanien, Griechenland und Italien fallen auf.
Nächste Woche sollte eine Delegation der Kreditgeber nach Athen reisen und kontrollieren, ob das Land vorankommt. Doch der Besuch wird vielleicht verschoben. Weil es neue Auseinandersetzungen gibt.
Griechenland und Italien kommen weniger als gedacht voran. Spanien und Portugal sind laut Weltbank-Studie gegenüber 2012 sogar zurückgefallen.
Die von der Euro-Krise besonders betroffenen Ländern entwickeln sich teils schlechter als erwartet. Das EU-Parlament will nun prüfen, wie die „Troika“ gearbeitet hat. Die erste Anhörung soll am 5. November sein.
Europas Regierungschefs haben es auf ihrem Gipfel heute Abend leichter als früher. In vielen Peripheriestaaten bessert sich die Lage vorsichtig. Doch schon drohen die Regierungen, übermütig zu werden.
Der Gewinn der Software AG schrumpft, der von Adva sinkt stark, die Credit Suisse enttäuscht. ABB steigert den Gewinn unerwartet stark, Aixtron verdient bei sinkendem Umsatz mehr. Chinas Einkaufsmanagerindex steigt stärker als erwartet.
Griechenland geht mit der EU auf Konfrontationskurs: Die Regierungskoalition hat sich gegen weitere Kürzungen bei Löhnen und Renten ausgesprochen.
Kleiner Lichtblick aus Athen: Das krisengebeutelte Griechenland hat in den ersten neun Monaten des Jahres immerhin aus den eigenen Zahlungen ein Haushaltsplus erzielt. Die Zinsen ziehen den Haushalt wieder ins Minus.
Spanien hat im vergangenen Jahr in der Eurozone die meisten neuen Schulden angehäuft. Die höchsten Gesamtschulden hat Griechenland - aber sein neues Defizit ist geringer als erwartet.
Drei griechische Betrüger wollten die Mehrwertsteuer-Rückzahlung erschleichen. Der Schaden für den Fiskus lag bei über 840.000 Euro. Nun wurden sie zu lebenslanger Haft verurteilt.
Eurogruppenchef Dijsselbloem schließt einen neuerlichen Schuldenerlass für Griechenland aus. Die von VW gebotene Abfindung für die MAN-Aktionäre wird gerichtlich überprüft.
Zinserleichterungen und die nun angestrebte Laufzeitverlängerung verringern den Wert der griechischen Hilfskredite. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Euroländer Athen Zugeständnisse machen.
Rechnet man die Zinszahlungen heraus, wird Griechenland in diesem Jahr wohl einen Haushaltsüberschuss erreichen. Für das Land ein wichtiger Meilenstein in der Schuldenkrise - für seine Geldgeber auch.
Vertrauliche Dokumente aus dem Internationalen Währungsfonds zeigen: Viele Mitglieder zweifelten am Sinn des ersten Krisenkredits für Griechenland.
Die neue Bundesregierung steht vor einem Dilemma: Stellt sie die Vereinbarungen mit dem Internationalen Währungsfonds infrage oder stimmt sie einem abermaligen Schuldenschnitt für Griechenland zu? Eine Analyse.
John Paulson und andere Hedgefondsmanager haben sich angeblich stark in Griechenlands Geldhäusern engagiert. Großinvestor George Soros fordert einen abermaligen Schuldenschnitt für das klamme Land.
Die Kredite aus dem ersten Hilfspaket muss Griechenland eigentlich ab dem Jahr 2025 zurückzahlen. Laut einem Agenturbericht will die Regierung in Athen die Schulden in länger laufende Anleihen tauschen.
Griechenlands Ministerpräsident Samaras sieht die Wirtschaft in seinem Land auf Kurs. Nun fordert er die Eurozone auf, weitere Hilfen für Griechenland nicht zu verzögern. Sonst drohten politische Unruhen.
Griechenland & Co. geht es besser. Aber das reicht hinten und vorne nicht.
Griechenland hat hohe Schulden. Der Internationale Währungsfonds drängt darauf, einen Teil zu erlassen. Die Euroländer wollen das nicht. Es droht Krach zwischen den Rettern.
Die Vertreter der Troika kontrollieren in dieser Woche wieder vor Ort, wie die Sparbemühungen in Athen vorankommen. Die Gewerkschaften haben bereits Streiks angekündigt.
Nach der Wahl wird die Debatte über neue Kredite für die Krisenstaaten, die Entwicklung des Euroraums und die Energiepolitik wieder Fahrt aufnehmen. Auch die Fragen der Bankenunion müssen bald geklärt werden.
Nach Angela Merkels Triumph bekommen die Krisenstaaten noch mehr Respekt vor ihr, berichten unsere Korrespondenten. Ein bisschen Angst ist auch dabei.
Zwei von drei Deutschen haben Angst, als Steuerzahler am Ende die Kosten für die Euro-Krise tragen zu müssen. Sie fragen sich, ob das Ringen zwischen Politik und Ökonomie zu einer Transferunion führen wird.
Nicht Jahrzehnte oder mehrere Generationen - Ministerpräsident Samaras rechnet damit, dass Griechenland bereits in sechs Jahren zum Lebensstandard vor Krisenbeginn zurückkehrt.
Viele griechische Staatsbedienstete müssen wegen des Reformkurses auf ein liebgewonnenes Privileg verzichten: ihre sechs Tage Sonderurlaub im Jahr für die Arbeit am Computer.
Die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank sind besonders in Deutschland umstritten. Sogar das Bundesverfassungsgericht verhandelt darüber. Ein neuer Ökonomen-Aufruf geht hart ins Gericht mit der Politik der Notenbank.