Angela Maragkopoulou und Karen Kuder verstärken die DWS
Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank muss sich im Digitalen und im Austausch mit den Aufsichtsbehörden verbessern. Darauf zielen offenbar die zwei neuen Geschäftsführerinnen.
Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank muss sich im Digitalen und im Austausch mit den Aufsichtsbehörden verbessern. Darauf zielen offenbar die zwei neuen Geschäftsführerinnen.
Torsten Nehls, Projektentwickler Belle Époque, über die vielfältigen Möglichkeiten, die hohen Baupreise im Zaum zu halten
Wir können die Konzentration wirtschaftlicher Macht verhindern und die Chancen für Wohlstand verbessern. Dabei stellt sich aber die grundsätzliche Frage: Dient der Wettbewerb in einer Marktwirtschaft wirklich den Menschen? Ein Gastbeitrag.
Die EU-Kommission will mehr Geld in grüne Anlagen lenken. Von nun an müssen Berater die Kunden über Nachhaltigkeit aufklären und deren Haltung abfragen. Einfacher macht das die Sache nicht.
Von Dienstag an müssen Finanzberater ihre Kunden fragen, ob sie mit ihren Investments auch ökologische Ziele verfolgen. Doch was grün ist und was nicht, bleibt unklar.
Seit 25 Jahren organisiert die Muveo GmbH Messen für nachhaltige Textilien. Projektleiter Alexander Hitzel im Gespräch über nachhaltige Mode, Greenwashing und wie sich das Domizil der Innatex in Wallau in der Pandemie verändert hat.
Die schärferen Kennzeichnungspflichten könnten das Ende mancher Nachhaltigkeitssiegel bedeuten.
Die weltweite Bewegung wagt ein Experiment ziemlich radikaler Dezentralisierung und vollzieht einen Generationwechsel. Der italienische Gründer Carlo Petrini macht dem 36-jährigen Edward Mukiibi aus Uganda Platz.
Vor fast vier Jahren hat die größte deutsche Genossenschaftsbank, die Evangelische Bank, ihre Fondsgesellschaft abgespalten. Die EB-SIM will jetzt als Nachhaltigkeitsspezialist bekannter werden.
Vanguard-Europachef Hagerty verlangt mehr Kostentransparenz. Mit Anreizen für Vermögensanlagen könnten mehr Anleger von Aufschwüngen profitieren. Das Risiko falscher Versprechen in Nachhaltigkeitsanlagen lasse sich leicht umgehen.
Die EU betrachtet Investitionen in Atomkraft und Erdgas als nachhaltig. Das ist gar nicht so dumm wie es klingt.
Und andere Ideen zur Stromerzeugung
Die umstrittenen Taxonomie-Regeln für Atomkraft und Gas können Anfang 2023 wie geplant in Kraft treten. Das Europaparlament verfehlt die nötige Mehrheit, um das zu blockieren, deutlich. Aufgeben wollen die Gegner dennoch nicht. Einen Hebel haben sie noch.
Greenwashing-Vorwürfe: Das Europäische Parlament hat den Weg freigemacht, Investitionen in Erdgas und Atomkraft unter bestimmten Bedingungen als nachhaltig einzustufen.
Das Europaparlament stimmt an diesem Mittwoch über die Einstufung von Gas- und Atomkraft ab. Sein Votum ist entscheidend. Die Taxonomie dient als Leitfaden für Investoren.
Schon von Oktober an sollen milliardenschwere Bestände an Unternehmensanleihen nach Klimakriterien umgeschichtet werden
Schon von Oktober an will die EZB ihre Anleihebestände umschichten. Das Geld aus fällig werdenden Anleihen soll unter Klimagesichtspunkten neu angelegt werden. Der Schritt ist sehr umstritten.
In den vergangenen zwei Jahren gab es weltweit rund 500 neue Klimaklagen.
Die Gegner der Einstufung von Atomkraft und Gas als „grün“ erhalten Rückenwind. Der ukrainische Botschafter fordert das Europaparlament zur Ablehnung der Taxonomie auf, weil sie Russland in die Hände spiele.
Welche Unternehmen wirklich „grün“ sind, ist für Anleger oft nicht leicht zu erkennen. Daher sollen große Unternehmen nach einer neuen EU-Regel künftig berichten, wie nachhaltig sie wirtschaften.
Die Uhrenbranche bricht mit alten Gepflogenheiten, versucht die Welt zu retten und bringt Farbe ins Spiel. Ein Blick auf die interessantesten Premieren des Jahres.
Mit erst 42 Jahren führt Stefan Hoops nun die Fondsgesellschaft DWS, die zuvor wegen Greenwashing-Vorwürfen durchsucht wurde. Der Manager, der gerne Gewichte stemmt, wird seine Kraft brauchen.
Grünfärberei gilt es um jeden Preis zu vermeiden. Die Fonds der skandinavischen Großbank setzen auf eine strikte Auswahl.
Wer sein Geld nachhaltig anlegt, büße Rendite ein, heißt es oft. Und dem Klima helfe es schon gar nicht. Zeit für eine Gegenrede.
Banken, Versicherer und Vermögensverwalter werben für Anlagen, die der Umwelt oder der sozialen Entwicklung dienen. Sie investieren aber auch nach diesen Kriterien und das aus Überzeugung, wie aus einer Umfrage hervorgeht.
Die Europaabgeordneten von Umwelt- und Wirtschaftsausschuss wollen Atomkraft und Gas das Taxonomie-Ökolabel verwehren. Aber ob auch im Plenum die nötige Mehrheit dafür zustande kommt, ist völlig offen.
Das Angebot klingt verlockend: Einfach anmelden und mit dem Klimaschutz-Bonus steuerfrei mehrere Hundert Euro im Jahr kassieren. Was steckt wirklich dahinter?
Nils von Schmidt, Immobiliendienstleister Colliers, über Chancen und Risiken von Investitionen in die Forstwirtschaft
Um bohrende Fragen in Sachen Greenwashing kamen der scheidende DWS-Chef Asoka Wöhrmann und seine Geschäftsführungskollegen nicht herum. Die Antworten waren eher dünn, aber die Klatsche der Minderheitsaktionäre blieb aus.
Der Chefwechsel in der DWS ist auch ein Tiefschlag für die Deutsche Bank. Es ist an der Zeit, die Führungskultur zu überdenken.
Auf Asoaka Wöhrmann folgt bei der Fondsgesellschaft der Deutschen Bank Stefan Hoops. Die Anschuldigungen, Anlageprodukt grüner als tatsächlich vermarktet zu haben, werden zurückgewiesen.
DWS-Aufsichtsratschef warnt vor Vorverurteilungen nach Razzia
Mit einem neuen Regelwerk will die EU Finanzmärkte nachhaltiger machen. Doch solange die Regeln nicht bestehen, kann das Finanzdienstleister gehörig durchschütteln – wie zuletzt die DWS.
Greenpeace bemängelt in einer neuen Studie das Handeln der europäischen Fluggesellschaften in punkto Klimaschutz. Es fehle unter anderem an verbindlichen Zielen zur Emissionsreduktion. Auch Lufthansa sei betroffen.
Nach der Razzia bekommt die Fondstochtergesellschaft der Deutschen Bank mit Stefan Hoops einen neuen Chef. Die Greenwashing-Vorwürfe gegen die DWS stehen aber immer noch im Raum.
Bei der DWS muss der Chef gehen, die Probleme sind damit aber nicht gelöst. Der Prozess offenbart Schwierigkeiten, die die gesamte Finanzbranche mit dem Thema Nachhaltigkeit hat.