Die große Fachkräfte-Lücke
An den Flughäfen, in der Gastronomie, auf dem Bau: Schon heute fehlt überall Personal. Dabei wird die Demografie erst in den kommenden Jahren ihre volle Wucht entfalten. Wie könnten Lösungen aussehen?
An den Flughäfen, in der Gastronomie, auf dem Bau: Schon heute fehlt überall Personal. Dabei wird die Demografie erst in den kommenden Jahren ihre volle Wucht entfalten. Wie könnten Lösungen aussehen?
Im grundsätzlichen Tarifkonflikt mit der Zusteller-Branche setzt Verdi nun auf einen unbefristeten Streik bei Fedex Express. Betroffen davon ist nicht nur der Flughafen.
Die Gewerkschaft Verdi pocht auf „deutliche Lohnsteigerungen“. Ein Grund dafür ist auch, dass es nach dem Stellenabbau im Betrieb holpere und Beschäftigte dem großen Ärger der Passagiere ausgesetzt seien.
Wer das derzeitige Lieferkettenchaos nutzt, um üppige Lohnforderungen durchzusetzen, macht Tarifpolitik mit der Brechstange.
Der FDP-Politiker befürchtet drei bis vier, vielleicht fünf Jahre der Knappheit.
In mehr als 100 Fällen ist im vergangenen Jahr in der Wetterau wegen Lohnprellerei ermittelt worden. Die Zahl der Fälle werde zunehmen, glauben die Gewerkschaften.
Der amerikanische Autohersteller lässt sein erstes eigenes Elektroauto in Valencia bauen. Die Emotionen im Saarland kochen hoch. Dem Standort droht langfristig das Aus. Und auch die gesamte Region dürfte leiden.
Mitten im Lieferkettenchaos sollen Tausende Beschäftigte am Donnerstag die Arbeit niederlegen. Die Unternehmen sind empört.
Die Gewerkschaft verlangt eine deutliche Gehaltsanhebung. Das sei notwendig, um die Arbeitnehmer zu halten und neue Beschäftigte zu gewinnen. Die Lufthansa findet Höhe und Laufzeit der Forderung jedoch „schwer nachvollziehbar“.
Die beiden Standorte Valencia und Saarlouis wurden in einen konzerneigenen Standort-Wettbewerb geschickt. Nun hat das deutsche Werk verloren. Das bringt für die Region Risiken mit sich. Sie ist von Autozulieferern abhängig.
Der Finanzminister warnt die Deutschen vor einer schweren Wirtschaftskrise und fünf Jahren der Knappheit. Leider ist die Gefahr sehr real.
Angesichts der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro sollen auch Leiharbeiter künftig mehr Geld bekommen. Darauf haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber geeinigt. Mehr als 760.000 Leiharbeiter profitieren davon.
Den Tarifpartnern steht eine grundsätzliche Neustrukturierung der Vergütungssysteme bevor.
Deutschland steht am Rand der Rezession, warnt der BDI. Auf der Jahrestagung des Verbands werden die Konflikte zwischen FDP und Grünen so deutlich wie selten.
Ein Bahnstreik legt halb Britannien lahm, mehr Arbeitskämpfe werden folgen. Das könnte sogar für Boris Johnson gefährlich werden.
Im Ausdünnen und Sparen ist die Luftfahrt versiert, im Wiederhochfahren nicht. Auf die Rückkehr der Urlauber hat sie sich zu spät und schlecht vorbereitet.
Tesla-Chef Elon Musk hatte die Entlassungen schon Anfang Juni angekündigt. Er habe ein „super schlechtes Gefühl“ mit Blick auf die Konjunktur. Nun hat er seine Pläne konkretisiert. Dagegen gibt es Widerstand.
Georgias Innenminister sagt im U-Ausschuss zur Kapitol-Erstürmung aus. Großbritannien wird von den größten Bahnstreiks seit Jahrzehnten lahmgelegt. Und: Skandal um „antisemitische Bildsprache“ bei der Documenta. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Wirtschaft ruiniert Macrons Verlust der Parlamentsmehrheit nicht unbedingt.
Nach den Eisenbahnern könnten Lehrer, Krankenhauspersonal und weitere Berufsgruppen streiken. Droht eine Welle von Arbeitskämpfen wie in den 1970ern?
Der Vorstand der Gewerkschaft beschließt Eckpunkte zur Tarifrunde für fast vier Millionen Beschäftigte in Deutschland.
Die größte deutsche Gewerkschaft fordert deutlich mehr Geld und erwartet ein neues Entlastungspaket der Regierung.
Die Berliner SPD beschert ihrer Vorsitzenden Franziska Giffey ein desaströses Wahlergebnis. Bei den Genossen hat sich Unmut angestaut. Viele werfen Giffey innerparteiliches Freund-Feind-Denken vor.
Mindestens 7 Prozent mehr Lohn fordert die Gewerkschaft. Das ist zwar knapp unter der aktuellen Inflationsrate – aber weit über dem zentralen Maßstab dafür: dem Produktivitätsfortschritt.
Der Vorstand der Gewerkschaft IG Metall empfiehlt den regionalen Tarifkommissionen für die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie, Lohnforderungen von 7 bis 8 Prozent zu beschließen.
Bringt der grenzüberschreitende Handel die Menschen einander näher? Hier kommt die Ehrenrettung einer verspotteten Leitidee.
Die als militant bekannte Gewerkschaft RMT will den Schienenverkehr in dieser Woche weitgehend stilllegen. Auch die Londoner U-Bahn, die jeden Tag rund 3,7 Millionen Fahrgäste befördert, ist betroffen. Die Wirtschaft erwartet hohe Verluste.
Die EU-Außenminister treffen sich in Luxemburg, um über weitere Schritte gegen Russland zu beraten. Macron kann nicht weiter ohne das Parlament regieren und Mané bringt Glanz in die Bundesliga. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Gewerkschaft hält weitere kostenlose Tests für die Allgemeinheit für unnötig. Patientenvertreter wollen, dass Pflegeheime stärker kontrolliert werden.
Vor der Tarifrunde für Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie rufen die Arbeitgeber die IG Metall zu einer Lohnpolitik mit Augenmaß und Differenzierungsspielraum für die einzelnen Betriebe auf.
Frankreichs Präsident Macron kämpft auch außerhalb des Parlaments mit Gegenwind. Für die Rentenreform braucht er die Gewerkschaften.
Mitarbeiter eines Apple-Ladens in Baltimore stimmen für eine formelle Arbeitnehmervertretung. Gewerkschaften hoffen jetzt auf einen Dominoeffekt.
Inflation, Rezession, Pandemie – die Lohnpolitik steckt in Zielkonflikten. Die Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen richtet daher Ihre Warnungen an die IG Metall. Ein Gastbeitrag
In einer Woche beginnen im ersten Bundesland die Sommerferien. Doch in der Luftfahrt fehlt Personal. Nun soll ein Krisenstab des Bundes der Branche beispringen.
Die Höchster Porzellanmanufaktur steht vor dem Aus, am Flughafen fehlt es an Personal, im Nahverkehr an Zügen. Die Woche im Rhein-Main-Gebiet im Überblick.
Grünfärberei gilt es um jeden Preis zu vermeiden. Die Fonds der skandinavischen Großbank setzen auf eine strikte Auswahl.