Erdogan fordert Zinssenkung trotz 73 Prozent Inflation
Obwohl die Preis in der Türkei immer schneller steigen, will der türkische Staatspräsident von einer strafferen Geldpolitik weiter nichts wissen. Und nun?
Obwohl die Preis in der Türkei immer schneller steigen, will der türkische Staatspräsident von einer strafferen Geldpolitik weiter nichts wissen. Und nun?
Olaf Scholz reist zu Bundeswehrsoldaten in den Osten Litauens. Angela Merkel gibt ihr erstes großes Interview seit Ende ihrer Kanzlerschaft. Und in Amsterdam beginnt der Prozess zum Mord an Peter de Vries. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Eine kleine Bank in Thüringen hat vor acht Jahren als erste Minuszinsen eingeführt – und war plötzlich im ganzen Land bekannt. Heute ist ihr Chef froh, dass das Experiment wohl bald zu Ende geht.
Auch wenn sie anders reden: Der amerikanische Präsident und die Notenbank haben durchaus dazu beigetragen, dass die Teuerungsrate ungebremst anstieg. Eine echte Strategie fehlt.
Je länger der Krieg in der Ukraine dauert, desto schwerer werden auch die wirtschaftlichen Auswirkungen. Um zumindest der Inflaiton Einhalt zu gebieten, will die ukrainische Zentralbank die Landeswährung nun attraktiver machen.
Anleger trennen sich von Schuldtiteln des Staates. Die Aussicht auf höhere Zinsen macht die alten Papiere unattraktiv.
Der Bundesverband deutscher Banken rechnet mit einer längerfristigen Teuerungsrate über dem Ziel der Europäischen Zentralbank von 2 Prozent.
Ist Kroatien reif für den Euro? Die EU-Kommission glaubt daran – und empfiehlt den Beitritt zum 1. Januar 2023. Dass die Menschen schon bald auch in Bulgarien mit Euro zahlen können, bleibt dagegen unwahrscheinlich.
Konzern-Chef Rolf Buch rechtfertigt den Schritt mit der hohen Inflation. Ansonsten würden viele Vermieter in Schwierigkeiten geraten.
Vorstandschefin Fraser hält Zinserhöhung der EZB für notwendig, auch wenn die amerikanische Federal Reserve hier mehr Spielraum habe.
Die Inflation im Euroraum lag im Mai mit 8,1 Prozent so hoch wie noch nie seit der Einführung der Gemeinschaftswährung. Der Druck auf die EZB wächst.
Der Dax gibt rund ein Prozent ab. Die Rekordinflation im Euroraum nährt Sorgen über das Ausmaß der geldpolitischen Straffung durch die EZB.
Die Inflation im Euroraum hat im Mai einen neuen Rekord erreicht. In Estland steig die Teuerung über die Marke von 20 Prozent. Der Druck auf die EZB wächst.
Am Markt herrscht nun mehr Sicherheit, dass die EZB die Zinsen erhöhen muss. Das hilft der Gemeinschaftswährung.
Warum die geldpolitische Orthodoxie dahin ist – und stattdessen geldpolitische Ornithologie gefragt ist.
Zinswende und Inflation bleiben zentrale Themen an den Finanzmärkten. Die kommende Woche wird spannend: Viele Ökonomen rechnen mit einem weiteren Inflationsanstieg.
Marktstrategen stellen der Europäischen Zentralbank ein schlechtes Zeugnis aus. Sie habe die Inflation falsch eingeschätzt. Zinserhöhungen drohen nun eine konjunkturelle Abschwächung zu verstärken.
Der Aufbau von privatem Eigentum ist gesellschaftlicher Kitt und eine Säule der Sozialen Marktwirtschaft. Die Ampelkoalition sollte mehr tun, um sie zu fördern. Es gibt viele Wege. Ein Gastbeitrag.
Die EZB darf sich von konjunkturellen Schwächesignalen nicht blenden lassen, sie muss entschlossener die Inflation bekämpfen.
Weil die Umrisse der Euro-Zone auf einen Entwurf von ihm zurückgehen, will ein Kartograph Millionen für die Nutzung. Einstweilen wird das abgelehnt.
Der russische Leitzins sinkt um 300 Basispunkte. Und die Zentralbank sieht Spielraum für weitere Lockerungen.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde überbietet sich selbst auf einmal mit Ankündigungen für eine straffere Geldpolitik. Was ist davon zu halten?
Auch für hochverschuldete Länder ist eine konsequente Inflationsbekämpfung vorteilhaft, sagt der Gouverneur der Bank der Niederlande in Davos. Klaas Knot weist zurück, dass diese Schulden eine zeitnahe Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB verhindern.
Die Europäische Zentralbank sieht höhere Risiken für die Finanzstabilität – nicht zuletzt rechnet sie mit fallenden Immobilienpreisen. Unterdessen wird öffentlich eifrig über Zinserhöhungen diskutiert.
Derzeit ist viel von einer Zeitenwende die Rede. Auch an der Börse spricht manches dafür, dass diese bevorstehen könnte. Gute Nerven sind gefragt.
Nur einen Tag nach der Ankündigung für ein Aus der Negativzinsen im September kündigt die EZB-Präsidentin in Davos an: Der Einlagezins könnte in dem Monat sogar schon „leicht über null“ liegen. Will sie alle nur verwirren - oder was steckt dahinter?
Die Zinsen steigen wieder. Besonders für Italien ist das ein Problem. Droht Europa eine neue Schuldenkrise?
An der Börse gehen die Aktienkurse am Dienstag wider nach unten. Eine schwache Prognose von Snap belastet.
Wie gelingt solides Wirtschaftswachstum auch in Zukunft? Francois Villeroy de Galhau macht in Davos eine klare Ansage.
EZB-Präsidentin Lagarde wird konkreter zur Zinswende – und äußert sich sehr skeptisch über Bitcoin.
Die EZB-Präsidentin äußert sich erstmals recht konkret über den geplanten Weg der Zinswende. Der erste Zinsschritt soll im Juli kommen.
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) hält Kryptowährungen für „nichts wert“. Auch ihr eigener Sohn hat in die Assets investiert, wie Christine Lagarde in einem Interview zugibt. Viel Hoffnung setzt sie dagegen in den Digital-Euro.
Im April kletterte die Inflation im Vereinigten Königreich auf 9 Prozent. Liegt die Teuerung wirklich zu achtzig Prozent jenseits der Kontrolle der Notenbank? Es droht ein epochales Versagen durch zu lockere Geldpolitik.
An den Aktienmärkten ist es zum Wochenschluss wieder aufwärts gegangen. Der Dax schaffte es abermals über die Marke von 14.000 Punkten. Doch die Zuversicht ist nicht ungetrübt.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte verzeichneten im April laut Statistischem Bundesamt den höchsten Anstieg seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Ökonomen vorerst kein Ende der Preissteigerungen – auch für Verbraucher.
Die Tochtergesellschaften werden noch immer zu stark aus London gesteuert. Das soll sich künftig ändern.