Ein Jahr voller Superlative für den Ökostrom
Fast 25 Milliarden Euro haben die Verbraucher im vergangenen Jahr für Ökostrom ausgegeben. Doch das ist nicht der einzige neue Rekord der Energiewende.
Fast 25 Milliarden Euro haben die Verbraucher im vergangenen Jahr für Ökostrom ausgegeben. Doch das ist nicht der einzige neue Rekord der Energiewende.
Der Drei-Schluchten-Staudamm hat im Jahr 2014 die größte Menge an Strom aus Wasserkraft produziert. Doch es gibt auch Kritik von Umweltschützern.
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) spricht über knapp ein Jahr schwarz-grüne Koalition in Hessen, das Terminal 3 am Flughafen, die Energiewende und seinen neuen Kollegen Bodo Ramelow.
Der Hessische Landtag steht zur Energiewende, nur die Liberale warnen vor Chaos. Der CDU warfen sie vor, ein „doppeltes Spiel“ zu treiben.
Der hessenweit erste gültige Bürgerentscheid gegen die Aufstellung von Windrädern verdient Beachtung. Die vielen Stellungnahmen aus der Landespolitik belegen, dass das Rheingauer Votum über die Region hinaus bedeutend ist.
Novum in Hessen: Per Entscheid haben Bürger in Oestrich-Winkel erstmals den Ausbau der Windkraft zu Fall gebracht. Die FDP im Landtag spricht von einem „Denkzettel“ für Schwarz-Grün.
Die Aufspaltung des Energiekonzerns Eon schürt die Angst, dass für den Rückbau der Atomkraftwerke der Steuerzahler aufkommen muss. Ein Gutachten soll klären, wie wahrscheinlich das ist.
Energiewende ja, aber nicht vor der eigenen Tür: Nach diesem Prinzip laufen viele Diskussionen über die Windkraft. Besonders im Rheingau. In Wiesbaden sollen die Windräder direkt am Rand einer Großstadt in den Himmel wachsen.
Sigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister und SPD-Vorsitzender, spricht über die Folgen der Koalitionsbildung in Thüringen, die neue Ostpolitik der SPD, den Freihandel und die Energiewende.
Kaum etwas verändert dieses Land so stark wie das Bemühen, etwas Gutes für das Klima zu tun. Das Mantra durchdringt die Wirtschaft und den Alltag der Menschen. Warum Sinn und Irrsinn dabei nah beieinanderliegen.
Lange und heftig ist gestritten worden über Windräder im Stadtwald von Oestrich-Winkel. Am Sonntag nun entscheiden die Bürger über „Ja“ oder „Nein“. Das Ergebnis könnte knapp werden.
Hessens grüner Wirtschaftsminister Al-Wazir diskutiert mit Umweltschützern und Parteifreunden über Bürgerproteste und die Energiewende. Doch bei der Basis wächst die Unzufriedenheit.
In seinem 82. Lebensjahr lässt der Chemiker und Nuklearphysiker Friedrich Schmidt-Bleek alle wissenschaftliche Zurückhaltung fahren und teilt seitenweise Hiebe aus.
Schluss mit den „Illusionen der Energiepolitik“ fordert Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Deutsche Kohlekraftwerke abzuschalten, bringe für den Klimaschutz unterm Strich gar nichts.
In Deutschland gibt es Urwald – unberührt und naturnahe. Vor allem weil Holz als Baumittel und Energielieferant eigentlich ausgedient hat. Doch jetzt wird der Wald als Rohstoffquelle wieder wichtiger.
Fische sammeln sich vor Wasserkraftwerken in Schwärmen, dann suchen sie einen Weg nach oben oder nach unten. Mithilfe modernster Technik kann man ihnen den Abgang erleichtern.
Windrad hier oder da? Lange schon wird über die Energiewende diskutiert. Zusehends testet das Thema die Belastbarkeit der schwarz-grünen Koalition. Von der Möglichkeit eines politischen Klimawandels.
Der baden-württembergische Energieversorger ENBW will Kleinanleger für die erneuerbaren Energien gewinnen und lockt mit einem festen Zinssatz. Die Sache ist aber nicht unproblematisch.
Erstmals sinkt die Oköstrom-Umlage. Doch die Lage sieht besser aus, als sie ist. Die Energiewende als politisches Großprojekt wird Deutschland noch Jahrzehnte beschäftigen.
Die Energiewende hat die Ökostromumlage gewaltig in die Höhe getrieben. Nun soll sie erstmals sinken. Aufs Jahr hochgerechnet fällt die Entlastung aber sehr gering aus.
Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat sich auf einen Aktionsplan für bessere Rahmenbedingungen in der Industrie, bei der digitalen Infrastruktur und in der Energiewende geeinigt. Trotz einiger Unstimmigkeiten lautete das Signal der Parteien: Geschlossenheit.
Seehofer fürchtet, dass sich der Widerstand gegen neue Stromtrassen zu einem „zweiten Wackersdorf“ ausweitet. Da übertreibt er wohl ein wenig.
Horst Seehofer ändert gelegentlich seine Meinung. Gott sei Dank. Mit seinem Nein zu neuen Stromtrassen bremst er immerhin ein wahnwitziges Projekt.
Für die Energiewende sind neue, hunderte Kilometer lange Stromtrassen von Norden nach Süden notwendig. Doch Horst Seehofer stellt sich quer - Bayerns Ministerpräsident hat andere Pläne. Droht der nächste Koalitionskrach?
Die Energiewende hat 300 Studiengänge hervor gebracht. Doch die Attraktivität ist nicht mehr so groß wie früher, als es der Solar-industrie gutging. Doch es gibt neue Wege.
Der Bundeswirtschaftsminister hat rechnen lassen. Die Zahlen haben es in sich: Auf die Verbraucher kommen für den Leitungsbau Preisaufschläge von bis zu zwanzig Prozent zu.
Hessens Energieminister Tarek Al-Wazir kann der Windkraft im Grundsatz viel abgewinnen. Der Eröffnung des Windpark in Freiensteinau im Vogelsberg bleibt er aber fern - weil zu viel Bäume für das Projekt fielen.
Mehr als ein Viertel des deutschen Stromverbrauchs wurde 2013 schon mit Ökostrom gedeckt. Doch der ist witterungsabhängig. In Schwerin geht nun Europas größter kommerzieller Batterie-Speicher ans Netz.
Um Energie aus Wind und Sonne zu horten, setzt die Bundesregierung auf Stromspeicher. Aber werden die wirklich gebraucht? Eine neue Untersuchung zieht das erstmals in Zweifel.
Das Haus B10 in Stuttgart ist ein Fertighaus, das es in sich hat: Der Bau soll zeigen, ob ein Hightech-Wohnkonzept einen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Der Haken: Das Haus erfordert den gläsernen Bewohner.
Das Land Brandenburg steht treu zur Braunkohleverstromung - auch weil sie viele Arbeitsplätze schafft. Die Linkspartei hat damit nicht nur im Wahlkampf ihre Probleme. In Widersprüche verstrickt sie sich auch auf Bundesebene.
Auch wenn Hessen bei der Energiewende nur eine Nebenrolle spielt, zahlen müssen die Bürger trotzdem. Und das über diverse Wege, sodass zu hoffen bleibt, dass neue Investitionen genau überlegt sind.
Für die Energiewende investierten Versorger in moderne Kraftwerke, doch benötigt werden sie kaum. Für die teuren, aber untätigen Werke wollen die Versorger nun Geld und pochen auf schnelle politische Entscheidungen.
Vernichtendes Urteil für die Energiewende: Die Bundesregierung habe immer noch keinen Überblick über die Kosten, heißt es in einem Bericht des Bundesrechnungshofs. Die Maßnahmen seien „unkoordiniert, uneinheitlich und teilweise redundant“.
Mit der Energiewende sollten viele neue Arbeitsplätze entstehen. Die Grünen sprachen gar von einer Million. Zumindest bislang aber ist die deutsche Energiewende alles andere als ein Wachstumsmotor für den Arbeitsmarkt.
Weil immer mehr Ökostrom auf den Markt kommt, rentieren sich Pumpspeicher-Kraftwerke kaum. Dabei sind sie für die Energiewende nötig.