Essener Energiewende
RWE verdient mit Windstrom bald mehr als mit konventionellen Kraftwerken. Der Konzern wird nicht um eine Aufspaltung herumkommen.
RWE verdient mit Windstrom bald mehr als mit konventionellen Kraftwerken. Der Konzern wird nicht um eine Aufspaltung herumkommen.
Wie „grün“ ist Vorreiter Deutschland beim Klimaschutz wirklich, fragt die führende belgische Tageszeitung? Ihr Blick richtet sich auf die Energiewende. Und da findet man manches „Paradoxe“.
Neue Stromleitungen und teure Anschlüsse von Hochsee-Windparks - die Energiewende treibt bundesweit die Netzgebühren in die Höhe. Der Verbraucher soll es jetzt bezahlen.
Die Energiewende wird immer teurer, die EEG-Umlage steigt. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel rühmt dennoch die gelungene Stabilisierung.
Die Energiewende treibt die Kosten weiter hoch: Die Umlage für Ökostrom wird im kommenden Jahr wohl 6,4 Cent je Kilowattstunde betragen. So viel war es noch nie.
Die großen Stromversorger bauen Stellen ab - mancher Ingenieur muss auf den Bereich der erneuerbaren Energien umschulen. Denn hier gibt es jede Menge Perspektiven. Nicht nur bei den großen Energieversorgern.
In Mannheim ist am Nachmittag das größte Steinkohlekraftwerk Deutschlands in Betrieb genommen worden. Es ist auf mehrere Jahrzehnte angelegt - trotz Energiewende.
Bei Gedern entstehen für 21 Millionen Euro am Vogelsberg neue Windkraftanlagen. Sind Fledermäuse in der Nähe, schalten sie sich ab.
Wenn die Bundesrepublik zeigt, wie die Energiewende funktionieren kann, werden auch andere Länder folgen, ist der Journalist und Autor Ulrich Wickert überzeugt. Im Interview spricht er über die Wichtigkeit des Energiesparens und sein Engagement für die Wärmedämmung.
Billiger Börsenstrom führt nicht zu sinkenden Strompreisen. Im Gegenteil: Die Umlage zur Ökostromförderung steigt gerade deshalb in Richtung eines neuen Rekordniveaus.
Wegen der Energiewende wollen Deutschlands Stromkonzerne offenbar immer mehr konventionelle Kraftwerke abschalten: Nun sind es wohl schon 57. Und eine Milliardenzahl macht die Runde.
Der DIHK senkt seine Konjunkturprognose für die Weltwirtschaft, Dänemark erhöht die Defizitschätzung. Die deutsche Rentenversicherung braucht immer höhere Zuschüsse aus Steuermitteln.
Der „Streamdiver“ ist die ideale Turbine für die sogenannte kleine Wasserkraft. Sie arbeiten unsichtbar unter Wasser. Doch der Bau ist mit einem Eingriff in die Natur verbunden.
Windräder nur an der Waterkant? So soll es nicht sein, sagt der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir von den Grünen. Und fordert eine Quote für küstenferne Bundesländer.
Die Energiewende, die in der Rhein-Main-Region knirscht, vollzieht sich derweil mit großem Schwung im Raum Kassel. Ein Werkstattbesuch bei Windmüllern auf 196 Metern Höhe.
Wenn schon „Dekarbonisierung“ der Weltwirtschaft, dann richtig: Solang erneuerbare Energien nicht dazu genutzt werden, die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen zu verringern, ist die Atomkraft die „Brückentechnologie“ der Wahl.
Energiewende? In Bayern und Baden-Württemberg jedenfalls nicht. Windkraft ist unbeliebt, Geothermie und Wasserkraft ebenfalls, und jetzt steckt auch noch die Solarbranche in der Krise. Was ist da eigentlich los?
Seine Kohlekraftwerke in Italien hat Eon schon verkauft. Jetzt sind die Wasserkraftwerke dran - für knapp eine Milliarde Euro.
Eon nimmt mit einem Kraftwerksverkauf eine Milliarde Euro ein. Der Onlinespiele-Entwickler Zynga verkleinert den Verlust. Und die Karstadt-Warenhäuser haben wohl noch mehr Verlust gemacht.
Windräder in den Randzonen des Mittelrheintals könnten den Status des Weltkulturerbes gefährden. Warnende Töne kommen direkt von der Unesco-Kommission.
Grünes Ideal: Biomasse und Windkraftwerke
Für die Milliardenkosten des Atomausstiegs müssen die Atomkonzerne selbst aufkommen. Aber können sie das umgehen, indem sie sich aufspalten? Ein neues Gesetz soll Klarheit schaffen.
Windräder sind nicht nur in der engen Kernzone des Mittelrheintals tabu, sondern auch in den Randzonen - so will es das Land Rheinland-Pfalz. Eine in jeder Hinsicht richtige Entscheidung.
Die Republikaner lassen sich von Barack Obama nicht überzeugen, dass es Zeit ist für eine Energierevolution. Allerdings hilft Obama die harte wirtschaftliche Realität.
Die Stromerzeuger müssen bis 2030 ihre Emissionen um ein Drittel senken. Erste Unternehmen und Bundesstaaten haben schon angekündigt, gegen das Programm zu klagen. Sie bewerten das Regelwerk als einen Angriff auf die Kohleindustrie.
Neue Netze, neue Lampen, neue Studie: Mit 15 Millionen Euro will Wirtschaftsminister Al-Wazir die Energiewende innerhalb von vier Jahren beschleunigen. Was Al-Wazir mit dem Geld genau vorhat.
Weniger CO2, mehr Ökostrom: Frankreich will sein Energiesystem umkrempeln – und verabschiedet dafür ein umstrittenes Gesetz. Das soll auch ein Zeichen für andere Länder sein.
Südlink soll einmal Strom von den Windmühlen im Norden für die Industrie nach Süden bringen. Im Norden verstehen das die Leute gut, je weiter man nach Süden kommt, desto größer wird der Widerstand.
Die Insel Mainau als politischer Vorposten der Klimaforschung: 36 Nobelpreisträger setzen sechzig Jahre nach dem Nuklearkrieg-Manifest ein Zeichen für einen neuen Weltklimavertrag.
Horst Seehofer verkündet einen „Riesenerfolg“ in seinem Kampf gegen „Monstertrassen“. Nach dem Kompromiss der Koalitionsparteien rechnet sich die CSU die Energiewende schön.
Horst Seehofer macht seine eigene kleine Energiewende – und die Republik soll dafür zahlen. Der Regierungschef von Kleinbayern hat wieder einmal rascher begriffen als andere: Statt auf Stromtrassen und Windräder setzt er nun doch auf Gaskraftwerke.
Der Ausbau des Ökostroms kostet Milliarden. Das belastet die Energieversorger so stark, dass sie als Kapitalgeber auszuscheiden drohen. Andere Investoren sind gefragt – doch das ist leichter gesagt als getan.
Ist der Aktienmarkt wieder bereit für erneuerbare Energien? Der Börsengang des Wind- und Solarparkbetreibers Chorus könnte es zeigen.
Bayern ist über die Pläne für neue Atommüll-Zwischenlager wenig amüsiert – und stellt gleich die gesamte Energiewende in Frage.
Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update mit Chinas Plänen, Prinz Charles Klimadiagnose und der Umweltenzyklika.
Geht ein Öko-Unternehmer für den grünen Strom auch über Leichen? Im Bremer „Tatort. Wer Wind erntet, sät Sturm“ wird der Kampf um Umweltschutz sehr schmutzig.