An Holzkohlefabrik scheiden sich die Geister
Mit Windkraft verdient die Gemeinde Heidenrod im Rheingau-Taunus gut. Am 1. November entscheiden die Bürger über die Ansiedlung einer Holzkohlefabrik.
Mit Windkraft verdient die Gemeinde Heidenrod im Rheingau-Taunus gut. Am 1. November entscheiden die Bürger über die Ansiedlung einer Holzkohlefabrik.
Ein Bergwerk in Norwegen soll Kupfer für die Energiewende liefern. Das gab es schon einmal. Aber was wird aus Lachs und Rentier am Polarkreis, wenn wieder gefördert wird?
Allein mit allen denkbaren Offshore- Windkraftanlagen könnte man den elffachen Strombedarf der Welt decken. Die neueste Technik: Giganten, die im Meer schwimmen, kleine Generatoren ohne Rotorblätter – oder fliegende Anlagen.
Die Windräder, die mittlerweile einen großen Teil des erneuerbaren Stroms liefern, drehen offenbar falsch herum, so dass ein Teil der kostbaren Energie verloren geht. Doch das ist noch nicht alles: Jetzt sollen die Windmühlen sogar lokal das Wetter verändern.
Der Stromkonzern RWE hat mit einer Kapitalerhöhung brutto zwei Milliarden Euro eingenommen. Die angebotenen Aktien seien für 32,55 Euro je Stück verkauft worden.
Frauenquote +++ Libanon +++ Energiewende +++ Lyrik
Eigentlich wollen die meisten Menschen die Energiewende. Aber der Dschungel der Bestimmungen zerstört viel guten Willen. Ein Gastbeitrag.
Fehlende Netze, fehlende Speicher, teurer Strom – bei der deutschen Energiewende hakt es an allen Ecken und Enden.
Geschlossene Fonds haben keinen guten Ruf. Eine Plattform zur Schwarmfinanzierung könnte das ändern. Sie vermittelt Fonds an Kleinanleger.
Die Briten zahlen für ihre Energiewende nur halb so viel wie die Deutschen. Das hat einen einfachen Grund.
Wind und Sonne machen, was sie wollen. Nach der Energiewende dürfen trotzdem die Lichter nicht ausgehen. Stromspeicher können helfen – in Batterien, Vulkangestein, im Meer.
Der Ausbau der Windkraft hinkt vor allem in Deutschland den gesetzten Zielen hinterher. In anderen europäischen Ländern sieht es nicht viel besser aus. Die Branche ist enttäuscht.
Chronik eines absehbaren Rückschlags für die Energiewende in Hessen: Über einen umkämpften Windpark auf dem Taunuskamm wird nun vor Gericht verhandelt – obwohl er mit großer Wahrscheinlichkeit nie gebaut werden wird.
Hessen setzt auf einen gewaltigen Umbau der Stromerzeugung. Dazu wurden 17 Windräder seit Anfang des Jahres gebaut. Diese sind aber so gut wie nichts, wenn die Neuausrichtung der Energiepolitik wirklich gelingen soll.
Die Liberalen sehen die Zeit endgültig gekommen „für einen Ausstieg aus der Dauersubvention“ – und setzen auf Europa. Der schon existierende EU-Zertifikatehandel verzeichnet derweil große Preissprünge.
Fünf Windräder haben aus Vera Krug eine Aktivistin gemacht. Sie wehrt sich seit Jahren gegen die Windkraftanlagen in ihrem Heimatort. Warum wecken sie so viel Widerstand?
Seit zwei Monaten liegen alle Kohlekraftwerke auf der Insel still. Schon vor der Corona-Rezession war ihr Anteil an der Stromversorgung minimal – vor allem die Windenergie wird immer wichtiger.
Der Ausbau der Windkraft ist in Deutschland nahezu zum Erliegen gekommen. Darunter leidet Enercon. Aber auch hausgemachte Probleme belasten den Windanlagenhersteller. Jetzt will er weitere Stellen kappen.
Die Energiebranche kommt bisher robust durch die Krise und erfüllt sogar die Erwartungen im Klimaschutz. RWE-Chef Rolf Schmitz fordert von der Politik, Strom billiger zu machen.
Die Regierung will die Wirtschaft und Verbraucher von hohen Strompreisen entlasten. Doch nach Prognosen eines Energiewende-Instituts könnte das zu wenig sein, um die Preissteigerungen abzufangen.
Forschungsministerin Anja Karliczek will Wasserstoff als grünen Konjunkturmotor voranbringen. Doch schon wieder ist das Thema aus dem Kabinett geflogen. Obendrein stichelt das Wirtschaftsministerium gegen die Ministerin.
Die jüngsten Steinkohlekraftwerke in Deutschland wären bei ihrer geplanten Stilllegung nur 18 Jahre alt: Eine Allianz will nun sieben Meiler im Ausstiegsgesetz als Energiewende-Reserve erhalten.
Die Gesetze zu Kohleausstieg, Wind- und Solarkraft kommen nicht voran. Berlin will Verbraucher und Wirtschaft in der Rezession nicht zusätzlich belasten. Die Strompreise dürften trotzdem weiter steigen.
Abgeknickte Rotorblätter, herabstürzende Trümmerteile: Um die Gefahren havarierender Windräder wird heftig gestritten. Betroffene Hersteller hüllen sich in Schweigen. Der Tüv fordert Konsequenzen.
Statt einer großen Batterie könnten die Autos künftig einen Wasserstofftank haben. Es gibt einige Modelle und viele Projekte, aber auch Schwierigkeiten.
Weil der Widerstand der Bürger gegen Propeller vor ihren Fenstern wächst, greift der Wirtschaftsminister zu einem beliebten Mittel: Er kauft ihnen die Zustimmung ab.
Immer wieder verzögern Klagen und Proteste den Bau neuer Windräder. Der Wirtschaftsminister will das mit finanziellen Vorteilen für Kommunen und Anwohner ändern. Derweil hat sich das Minus auf dem EEG-Konto weiter vergrößert.
F.A.Z. exklusiv: Die Bundesregierung und Länder haben sich zu mehr Windkraftanlagen auf See verpflichtet. Der Ausbau ist bis ins Jahr 2030 geplant.
2019 floss in Europa so wenig Geld in neue Windräder wie lange nicht. Die Branche hat dafür aber eine leichte Erklärung – und ist überzeugt, dass die Windkraft in den meisten Regionen die billigste Form der Stromerzeugung ist.
Weil der Verkehr und die Industrieproduktion sinken, geht der Kohlendioxidausstoß stark zurück. Doch das könnte sich schnell wieder ändern.
Der starke Ausbau der Photovoltaik soll die Energiewende im Alpenstaat vorantreiben. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler blickt dafür auch in Richtung des Freistaats.
Gleich fünf neuen Windkraftanlagen sollen in der Gemeinde Gründau im Main-Kinzig-Kreis gebaut werden. Eine Bürgerinitiative hat nun einen Eilantrag auf sofortigen Baustopp gestellt.
Viele tausend Kilometer Stromtrassen sind nötig, damit Deutschlands Energiewende gelingt. Doch der Zeitplan ist gewaltig ins Rutschen geraten. Ein Forscher kann trotzdem von Fortschritten berichten.
Vor der Länderkonferenz am Donnerstag drängt der bayerische Ministerpräsident auf günstigeren Strom und ein neues Gesamtkonzept für die Energiewende. Die EEG-Umlage will er „grundlegend und radikal“ senken.
Die Strompreise sind in Deutschland zu hoch, sagt die BDEW-Chefin Andreae. Beim Ausbau von grünem Strom setzt der Energieverband nun auf die Ministerpräsidenten – und eine Werbetour mit Peter Altmaier.
Der Widerstand nimmt nicht ab: 106 Klagen gibt es in Hessen gegen neue und schon genehmigte Windräder. Manchmal ziehen aber auch die Investoren Anträge zurück.