„Die Machtverhältnisse im Handel werfen Fragen auf“
FRAGE: Herr Mundt, schon wieder hat das Kartellamt ein Millionenbußgeld gegen Lebensmittelhersteller verhängt. Ist die Branche besonders anfällig? ANTWORT: ...
FRAGE: Herr Mundt, schon wieder hat das Kartellamt ein Millionenbußgeld gegen Lebensmittelhersteller verhängt. Ist die Branche besonders anfällig? ANTWORT: ...
Eigentlich wollte das Erste mit seinem neusten „Markencheck“ den großen Supermarktketten Edeka und Rewe auf den Zahn fühlen. Heraus kam dann aber bloß eine harmlose Parade bekannter Ladentricks. Frank Plasberg verhedderte sich nachher im Themendurcheinander.
Geht es ums nackte Motorrad, ist Kawasaki auf Zack. Jetzt kommt die neue Z 800. Erster Fahrtbericht mit Wasserstandsmeldung.
h.r. DARMSTADT. Die Stadt hat die Baugenehmigung für einen Einkaufsmarkt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Goldenen Löwen erteilt.
"Isch kauf Edeka", beginnt Gastdozent Kaya Yanar die erste Lektion seiner aktuellen Fernsehsprachschule, in der es außer um den 100. Geburtstag der Edeka-Eigenmarken auch um die Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen für Handelslaien geht. Das Supermarktblog hilft beim Pauken. Also: Hefte raus, Vokabeln lernen!
Seit einigen Wochen verkauft Rewe ausgesuchte Obst- und Gemüsesorten unter der neuen Eigenmarke "Rewe Regional". Für kleinere Erzeuger ist der Trend eine Chance, um zu wachsen. Für größere Betriebe wird die Regionalität jedoch zum Bumerang. Deswegen könnte ein Teil der deutschen Ernte künftig ins Ausland geliefert werden.
Edeka holt sein Gemüse "am liebsten" von den Bauern aus der Nähe, heißt es in der Werbung. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Das Supermarktblog verrät, wie die Konzerne sich unsere Lust auf regionale Lebensmittel zu Nutze machen. Und warum ein weitgereister Apfel manchmal nicht schlechter ist als einer vom Landwirt um die Ecke.
Im Interview mit der "SZ" räumt der Tengelmann-Geschäftsführer dem eigenen Online-Bringdienst wenig Chancen ein, irrt aber gewaltig bei den Gründen. Das eigentliche Problem lauert jedoch im Supermarkt-Geschäft: Ohne Innovationen wird sich Kaiser's Tengelmann langfristig kaum gegen Edeka und Rewe behaupten können.
Firmenhymnen sollen Mitarbeiter bei Laune halten und deren Leistungen steigern. Der Nutzen der meist seichten Liedchen ist umstritten. Dringen sie an die Öffentlichkeit, wird viel gelästert.
Wolfgang Gruschwitz ist einer der bekanntesten deutschen Ladendesigner. Er hat Shops für Red Bull, Mango und Zara entworfen und arbeitet für Edeka. Im Supermarktblog erklärt Gruschwitz, wie eine gute Ladeneinrichtung uns beim Einkaufen hilft, ob Regale besser längs oder quer stehen und wie man Butter spontan zum Verkaufsschlager macht.
Talent Management Systeme in der Cloud vereinfachen die Prozesse zwischen Bedarfsmeldung und Stellenbesetzung. Wie das geht, zeigt das Beispiel der Edeka Handelsgruppe.
Dosentomaten gibt es auch in der feinschmeckertauglichen Büchse. Eine Chefköchin testet für uns zwei Dutzend Marken – und erlebt einige Überraschungen.
Im zweiten Teil des Supermarktblog-Gesprächs erklärt Tegut-Chef Thomas Gutberlet, warum er nur um den Unternehmenssitz in Fulda herum neue Läden aufmacht, welche Vorteile kleine Händler gegenüber großen Discountern haben, wie sich unser Einkaufsverhalten momentan ändert – und weshalb man Trekkerfahren so schnell nicht verlernt.
Beharrlich versucht die hessische Supermarktkette Tegut den deutschen Lebensmittelhandel in eine neue Richtung zu schubsen. Im Supermarktblog-Gespräch erklärt Geschäftsführer Thomas Gutberlet, wieso es in seinen Märkten so viele Bio-Produkte gibt, aber auch Nutella. Und wieso er nicht auf Discount-Artikel verzichten kann.
Lange waren sie als Erdkundelehrer abgeschrieben. Auch im Einzelhandel. Heute entscheiden Geographen, wo Edeka, Rewe und Co. eine neue Filiale eröffnen.
Es geht eine Erkenntnis um unter europäischen Supermarktbetreibern: Viele Kunden wollen dort einkaufen, wo sie wohnen, und lieber keine Wochenendreisen an den Stadtrand unternehmen. Deshalb gibt es jetzt haufenweise "City"-Märkte. Das Supermarktblog verrät, was die Franzosen anders machen als die Deutschen.
Warum müssen Edeka-Läden tausend verschiedene Namen haben anstatt einfach "Edeka" zu heißen? Um das zu verstehen, müssten wir mal kurz ins Jahr 1898 zurückreisen. Und über Genossenschaften reden. Und Sortimentsgrößen. Aber keine Angst: das geht ganz schnell, und nachher sind Sie wieder supermarktschlauer.
Qualitätsversprechen sind ja schön und gut. Aber meistens müssen die Kunden ihrem Supermarkt blind vertrauen, wenn es um Frische und Fairness geht. Es gibt aber Ausnahmen: Bei Edeka und Tegut können die Kunden zum Teil mitbestimmen, wie sich das Einkaufen in den Läden verändert und kritische Fragen stellen.
Banken und Sparkassen starten ein Projekt zum kontaktlosen Bezahlen. Die neuen Bankkarten mit Funktechnik sollen ohne Unterschrift und Geheimzahl funktionieren.
Vorweihnachtszeit ist Einkaufs-Zeit. Geschenke, Essen, Schokolade - alles soll vom Feinsten sein. Vor allem Markenartikler buhlen um die Gunst der Kunden. Strategien dafür entwickelt die Agentur Saatchi&Saatchi X.
Auf jedem Schild im Supermarkt muss nicht nur der Kaufpreis stehen, sondern auch ein "Grundpreis", damit sich unterschiedliche Produkte vergleichen lassen. In manchen Läden geht das aber nur mit Vergrößerungsglas. Die Verbraucherzentrale NRW klagt dagegen. Außerdem: alles zum artgerechten Umgang mit unterfütterten Einzelhandels-Maskottchen.
Auf die Frage, wie sich die Produkte seiner Billigmarke von denen der teureren "Star Marke" unterscheiden, möchte Kaiser's Tengelmann lieber keine Antwort geben. Konkurrent Rewe hat hingegen keine Probleme mit ausführlichen Erläuterungen. Im letzten Eigenmarken-Vergleich steht alles zu Tomatenfeststoffanteilen, ganzen Mandarinensegmenten und "Ring-Pull"-Öffnern.
Bessere Qualität, praktischere Verpackung, kein Zusatz von Stabilisatoren: Erstmal klingt das alles ganz vernünftig, was Real an Vorteilen seiner Eigenmarke "Real Quality" gegenüber der Billigvariante "Tip" aufzählt. Der Zusatznutzen hat aber stets einen stattlichen Preis, selbst wenn's bloß um zwei Prozent mehr Schokolade geht.
In einer grundsympathischen Werbekampagne erklärt Edeka seit einiger Zeit: "Wir lieben Lebensmittel." Die überschwängliche Zuneigung macht auch vor der Kundschaft nicht halt – jedenfalls so lange keiner nachfragt, ob Edeka die "Mehrwert"-Versprechen zu seiner Eigenmarke mal genauer erklären könnte.
Dass viele Lebensmittel im Müll landen, selbst wenn sie noch verwertbar sind, ist zur Gewohnheit geworden. Aber wie lässt sich das verhindern? Das Supermarktblog stellt kleine und große Anstrengungen vor, mit denen Ladenbesitzer und Kunden etwas gegen die Verschwendung zu unternehmen versuchen.
Viele Eigenmarken sind im Laden kaum noch von normalen Markenprodukten zu unterscheiden, weil die Handelsunternehmen ganz bewusst deren Verpackung imitieren. So lange die Qualität der Produkte stimmt, könnte das den Kunden eigentlich egal sein. Sobald es um Herkunftsangaben geht, werden die Supermärkte aber arg schweigsam.
Die Eigenmarken der Supermärkte und Discounter gehören so selbstverständlich zu unserem Einkauf wie das Schlangestehen an der Kasse. Dabei gibt es bei den Konzepten von Aldi, Edeka und deren Mitbewerbern durchaus große Unterschiede – vom albernen Fantasienamen bis zur Veredelung fürs Spezialitätenregal.
"Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Supermarkt und Discounter?", hat neulich ein Kommentator im Blog gefragt. Ach, hatten wir das noch nicht erklärt? Dann aber jetzt: Im neusten Eintrag steht alles zum schwierigen Sozialverhalten der einen, den Behausungen der anderen – und wovon sich eigentlich SB-Warenhäuser ernähren.
B.K. DÜSSELDORF, 19. August. Deutschlands Einzelhändler gehen in die Offensive: Im September wird die Branche unter Federführung ihres Hauptverbandes HDE eine Image- und Informationskampagne starten. Ziel ist, die Bedeutung des drittgrößten ...
Kundenkarten kämpfen um Platz im Portemonnaie. Dank Smartphone und Apps können Verbraucher jetzt auch mobil Punkte sammeln. Ob sich das lohnt, ist eine andere Frage. - Das Verbraucherthema
Deutschlands größter Lebensmittler Edeka tut sich seit Jahren mit der Expansion in Rhein-Main schwer. Der kleine Konkurrent Globus dagegen eröffnet neue Häuser in Hattersheim und Wiesbaden.
FRANKFURT/St. Wendel. Die Hamburger Edeka-Gruppe oder die Siegburger Hit-Handelsgruppe würden sich wahrscheinlich glücklich schätzen, wenn sie einen mit besten Standorten gespickten Expansionsplan in Rhein-Main bis 2020 vorlegen könnten.
Rhein-Main ist Rewe-Land. Nur hin und wieder ist eine Edeka-Filiale zu sehen. Und ganz selten findet sich ein Hit-Markt. Künftig soll es ein paar mehr davon geben. Das Unternehmen aus Siegburg ist auf Expansionskurs.
Warum leistet sich ein Discounter zwei unterschiedliche (aber ähnlich hässliche) Logos? Die Antwort lautet: Macht er gar nicht. Bei den Nettos, die vor allem Leser aus dem Norden und dem Osten Deutschlands kennen, handelt sich nämlich um zwei voneinander unabhängige Läden. Das Supermarktblog verrät, woran sie sich am besten unterscheiden lassen.
Mit aufgehübschten Filialen will Rewe seinen Discounter Penny endlich wieder fit für den Wettbewerb machen und spielt dafür Supermarkt. Das sieht zum Teil ganz schick aus, ändert aber nichts am eigentlichen Problem des Discounters: Angebot und Auswahl sind viel schlechter als bei der Konkurrenz. Besserung ist nicht in Sicht.
Seit einem Jahr ist die Übernahme von Plus durch den Edeka-Discounter Netto abgeschlossen. Die Märkte tragen das neue Logo, in den Regalen stehen aber weiterhin die von Plus eingeführten "BioBio"-Produkte, die bei den Kunden gut ankommen – obwohl sich Netto große Mühe gegeben hat, das Verpackungsdesign zu verhunzen.