Bernd Fahrholz 65 Jahre
Als Bernd Fahrholz am 1. Mai des Jahres 2000 plötzlich vom seit 1998 amtierenden Vorstandsmitglied zum Vorstandssprecher der Dresdner Bank berufen wurde, waren ...
Als Bernd Fahrholz am 1. Mai des Jahres 2000 plötzlich vom seit 1998 amtierenden Vorstandsmitglied zum Vorstandssprecher der Dresdner Bank berufen wurde, waren ...
Er war ein gefürchteter Mann. Vorstände erzitterten, wenn Karl Ehlerding anrief. Denn sie ahnten sofort: Gefahr ist im Verzug.
Eigentlich mag Michael Grote die Geschichte gar nicht mehr erzählen, aber was will er machen? Der Mann fällt nun mal auf.
Als am Neuen Markt vor zwölf Jahren die Lichter ausgingen, gründete ein ehemaliger Mitarbeiter der Dresdner Bank mit drei Freunden die Devisenhandelsplattform 360 T. Deren Aktionäre machen heute dank der Übernahme Kasse.
Lange schon vor der Finanzkrise machte die Commerzbank-Aktie ihren Eignern keine Freude mehr. Aktuell zeigt sich einmal mehr, dass das vorerst wohl so bleiben wird.
In den Bankentürmen regiert nicht nur das Geld. Viele Häuser beschäftigen eigene Kuratoren, die mit Kunst die Kommunikation der Mitarbeiter ankurbeln sollen.
Der neue Aufsichtsratschef der Deutschen Bank soll verlorenes Vertrauen wiederherstellen – und die zwei Vorstandsvorsitzenden ausbalancieren. Keine Frage: Paul Achleitner steht vor einer Herkulesaufgabe.
Zeitenwende in der Deutschen Bank: viele gehen, Anshu Jain und Jürgen Fitschen kommen.
Am Donnerstag endet die Ära Ackermann. Der Schweizer hat die Deutsche Bank zehn Jahre geführt und entscheidend geprägt. Aber sie bot nicht genügend Ressourcen für seine Ambitionen.
Bei Maybrit Illner war am Donnerstagabend mit David Graeber ein Anarchist zu Gast. Etwas Besseres konnte der Sendung nicht passieren.
Geschichte wiederholt sich doch: Die Händler der Produkte, die nun JP Morgan in die Bredouille bringen, kamen schon die Dresdner Bank teuer zu stehen.
Die Commerzbank hat Investmentbankern ihre Boni verweigert, weil sie in der Finanzkrise Verlust angehäuft hatten. Jetzt entscheidet ein Gericht: Das geht nicht, die Bank muss 52 Millionen Euro nachzahlen.
Ein Steuerfahnder aus Wuppertal hat schon viele Banken das Fürchten gelehrt. Jetzt will die Schweiz ihn dingfest machen. Er nimmt’s sportlich.
Der Kauf der Eurohypo galt einst als Glanzstück des Commerzbankchefs Klaus-Peter Müller. Nun wird der Eschborner Staats- und Immobilienfinanzierer abgewickelt. Die Zukunft der 900 Mitarbeiter ist ungewiss.
Die Commerzbank muss noch 1.000 bis 1.200 Stellen abbauen, um die nach der Übernahme der Dresdner Bank selbst vorgenommene Zielgröße zu erreichen.
Der leise Streit um Loyalität und Verrat: Vor dem Londoner High Court geben Bankenvorstände einen seltenen Einblick in den Streit hinter den Kulissen.
Ein Sparbuch für Griechenland, so der deutsche Vorschlag zur Bekämpfung der Schulden. Was folgt als Nächstes, um die verzogenen Kinder zur Vernunft zu bringen? Hausarrest?
Die Finanzindustrie schrumpft ihr Geschäft: Mehr als vier Billionen Euro verschwinden aus den Bilanzen der Banken. Wenn das mal gutgeht.
Führungswechsel in der Deutschen Bank, Kapitalnot der Commerzbank, Fusion der Börse - Frankfurts wichtigster Wirtschaftszweig steht vor großen Veränderungen.
In Frankfurt residiert wieder ein Unternehmen namens Degussa. Die neue Gesellschaft mit dem klingenden Namen will Goldbarren an Privatkunden verkaufen. Bei Umicore in Hanau, einem der Nachfolger der alten Degussa, zeigt man sich pikiert.
Die Commerzbank und ihr Chef Martin Blessing stecken schon wieder in Not: Neues Kapital muss her. Dem Steuerzahler schwant dabei nichts Gutes.
Der Allianz-Vorstand Paul Achleitner soll anstelle von Josef Ackermann die Deutsche Bank beaufsichtigen. Seine Nominierung entspannt die Lage erheblich.
Die Commerzbank hat einen Käufer für den „Silberturm“ der Dresdner Bank gefunden. Die markante Immobilie geht an Investoren unter Führung der IVG Immobilien AG.
Von ursprünglich 172.500 Euro Bonus wurden einem Investmentbanker nach dem Kassensturz lediglich 17.250 Euro ausbezahlt. Gegen diese „Bonuskürzung“ klagte er vor Gericht.
Bei Frank Plasberg ging es gestern um „Bürger gegen Banken: Wut und Angst im Euroland.“ Beides ist aber vor allem in unseren Medien zu erleben. In der Wirklichkeit sind Wut und Angst noch gar nicht angekommen.
kann. FRANKFURT. Die Filialen, die früher zur Dresdner Bank gehörten, und jene der Commerzbank werden in den nächsten Monaten an vielen Standorten in Rhein-Main zusammengelegt. Die einstige Dresdner-Bank-Filiale am Eingang zur Freßgass' ...
In Zeiten knapper Liquidität haben Banken die Privatkunden entdeckt. Hochwillkommen sind ihre Einlagen und Gebühren. Das zeigt sich an vielen Initiativen, die Banken seit Ausbruch der Finanzkrise ergriffen haben.
Schliesslich bin ich Kulturhistoriker. Und obendrein lasse ich mir ungern sagen, wohin ich in krisenhaften Zeiten zu starren habe. Das muss man sich ja heute sagen lassen. Aber: Wer einem die Blickrichtung vorgibt, hat vielleicht auf der anderen Seite was zu verbergen. Und nachdem trotz übelster Krise gerade fast jeder Journalist damit beschäftigt ist, im Schlechten das Gute und im Falschen das Richtige zu entdecken, sehe ich 1930 noch mehr Ähnlichkeiten zur Gegenwart.
Die deutsche Bankenwelt ist derzeit eine einzige Beziehungskiste. Commerzbank liierte sich mit Dresdner Bank, Deutsche Bank bandelte mit Postbank an und auch Helaba und WestLB flirteten eifrig miteinander...