Das große Vergessen
Die kulturelle Überlieferung in Afrika ist doppelt bedroht: von der allgemeinen Vernachlässigung der Archive - und vom Unwillen ehemaliger Kolonialmächte, sich zu erinnern.
Die kulturelle Überlieferung in Afrika ist doppelt bedroht: von der allgemeinen Vernachlässigung der Archive - und vom Unwillen ehemaliger Kolonialmächte, sich zu erinnern.
Muss ein Schweizer kommen, um den Deutschen die Misere in der Digitalisierung vorzuhalten? Ringier-Chef Marc Walder tut es mit Freude.
Corona wirkt an den Hochschulen wie ein Brennglas. Es kommen die Schwächen von analoger wie digitaler Lehre zum Vorschein. Welche Schlüsse gilt es nach zwei Pandemie-Semestern zu ziehen? Ein Gastbeitrag.
Der Wirtschaftsminister sorgte für Furore, als er ankündigte, estnische IT-Teams einfliegen zu lassen, sollte Deutschland digital nicht vorankommen. Nun hat er eine Antwort bekommen.
Die Digitalisierung hat sich zu einem unverzichtbaren Teil des Gesundheitssystems entwickelt. Ein Gespräch mit Sylvia Thun und Stefan Vilsmeier über die bessere Nutzbarkeit von Daten, das Krankenhaus der Zukunft und die Chancen der Vernetzung. Das Interview führten Anna Seidinger und Miriam Sonnet.
Künstliche Intelligenz, vernetzte Daten und intelligente Softwarelösungen können unter anderem Diagnostik und Therapie von Patienten verbessern. Michael Byczkowski und Markus Hohenfellner sprechen über den Wert von Daten, vernetzte Kliniken und Stolpersteine in der Versorgung. Das Interview führte Miriam Sonnet.
Nur mit Innovationskraft kann das Gesundheitswesen vorankommen. Dazu muss ein Umdenken stattfinden. Andréa Belliger und Peter Albiez sprechen über erfolgreiche Impfkampagnen, den Wert von Gesundheitsdaten und die erforderlichen Änderungsprozesse für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem. Das Interview führte Anna Seidinger.
Nicht erst die Pandemie verdeutlichte, dass sich Forschung und Gesundheitswesen verzahnen müssen, um den medizinischen Fortschritt voranzubringen. Daten aus Genomik, Bioinformatik und klinischem Alltag bilden die dafür nötige Grundlage. Diese müssen dabei nicht nur qualitativ hochwertig, sondern auch frei verfügbar und auswertbar sein.
Im April findet der 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin statt. Wegen der Corona-Pandemie weicht er ins Netz aus – und sieht darin eine Chance für Folgejahre.
Warum dauert die Digitalisierung der Industrie viel länger als die der Büros? Der Unternehmer und Chef des Digitalverbands ZVEI über das Projekt „Industrie 4.0“ – und warum er in Kunden-Hotlines nach dem Mittagessen fragt.
Deutschland hinkt hinterher, während Estland vormacht, wie Digitalisierung geht. Wirtschaftsminister Altmaier kann sich deshalb vorstellen, dort um Hilfe zu bitten. Was in Estland Standard ist, ist für Deutschland noch Zukunftsmusik.
Die Pandemie ist ein Menetekel, aber schaffen die radikale Digitalisierung und Datenspenden wirklich mehr Gesundheit? Ein Gespräch mit einem klinischen Forscher und einem Digitalmediziner.
Nicht ein Digitalministerium, sondern ein Superressort als Vorhut bei der Sicherung der technischen Souveränität ist die Lösung für die Herausforderungen der Digitalisierung.
Corona geht, die Digitalisierung bleibt. Für den kleinen Einzelhandel kann das eine Chance sein. Darauf hoffen Experten beim ersten Königsteiner Branchentreffen.
Die Digitalisierung ist auch für Museen und Bühnen unausweichlich – und mit ihr der Plattformkapitalismus. Das verändert das Umfeld des Künstlers und mit ihm die Kunst und unseren Umgang mit ihr.
Die F.A.Z. startet einen neuen Podcast zum Thema „Künstliche Intelligenz“. In der ersten Folge fragen die Experten Peter Buxmann und Holger Schmidt von der TU Darmstadt die Bahn-Vorständin Sabina Jeschke, wie die Züge dank KI endlich schneller und pünktlicher werden sollen.
Corona stellt auch die Kirchen vor besondere Herausforderungen: Die Würzburger Theologin Ilona Nord spricht im Interview über einen pandemiebedingten Kulturwandel und Furcht vor Autoritätsverlust.
Marika Lulay führt das deutsche IT-Unternehmen GFT Technologies. Sie sagt, was sich hierzulande ändern muss – nicht nur wegen der Pandemie.
Deutschlands Schulen haben die Digitalisierung verschlafen. Das trifft vor allem die sozial Benachteiligten. Für die Zeit nach der Pandemie fehlen Konzepte. So wird das Land in der Bildung nur Mittelmaß bleiben.
Daimler und Siemens wollen gemeinsam eine voll digitalisierte Produktion von Elektroautos aufbauen. Das Traditionswerk soll zum Zukunftswerk werden.
Pandemie, Digitalisierung und Klimawandel: Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Umbruch. Was nötig ist, um ihn zu meistern.
Mit der digitalen Kopie von Geschäftsbriefen unternimmt die Post einen neuen Anlauf, um sich auch online als zuverlässiger Partner zu präsentieren. Ob daraus schnell ein Geschäftsmodell wird, ist fraglich.
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen geht viel zu schleppend voran, sagen Experten. Das zeige die Pandemie. Der Datenschutz sei veraltet, die Forschung müsse einfacher an Informationen kommen.
Nun rächt es sich, dass über Jahrzehnte hinweg finanzielle und pädagogische Bedenken eine vernünftige Ausrüstung verhindert haben.
Zu kompliziert für die Pandemie: Ein milliardenschweres Förderprogramm für die Digitalisierung von Schulen bleibt weitgehend unangetastet. Denn viele Kommunen mögen sich nicht über den Geldregen freuen. Woran liegt das?
Das Potential von Bildungsanbietern nimmt deutlich zu, die Branche ist ein bislang vernachlässigter Wachstumsmarkt. Viele Profi-Investoren positionieren sich schon, doch auch Privatanlegern bieten sich hier Chancen.
Die Bundesregierung treibt die Digitalisierung in der Medizin voran. Doch es drohen große Sicherheitslücken.
Digitalisierung und Klimawandel stellen nicht nur Architekten und Stadtplaner vor die größte Herausforderung seit dem Beginn der Industrialisierung. Wir werden in Zukunft anders wohnen, anders konsumieren und anders arbeiten müssen. Wie geht es weiter? Ist die Smart City wirklich die Lösung – oder nur ein neues Problem? Was bedeutet „Fortschritt“ in einer Zeit, in der es schon aus ökologischen Gründen nicht mehr um „schneller, weiter, höher, mehr“ gehen kann – aber auch nicht darum, dass alles weniger, kälter, hölzerner und matter wird? Wie müssen wir uns eine optimistische Zukunft in Zeiten von Klimawandel, Nachhaltigkeitsdebatten und Gesundheitskrisen vorstellen?
Wolf Mang, Hessenmetall-Chef, beobachtet eine beschleunigte Digitalisierung in der Industrie. Dagegen habe der Staat erheblichen Nachholbedarf – auch, was Homeoffice betrifft.
Durchbruch zu einer moderneren Verwaltung, die Behördenangelegenheiten für Bürger und Staat vereinfacht: Der Bundesrat stimmt dem lange umstrittenen Registermodernisierungsgesetz zu.
Die Marke VW hat ihre Strategie für die nächsten zehn Jahre beschlossen. Ihr Chef Ralf Brandstätter spricht im Interview über ehrgeizige Renditeziele, Autosoftware und das Wettrennen beim Roboterauto.
Bei der Aussicht auf Schnelltests und Impfstoffe wird immer wieder auf eine „Licht am Ende des Tunnels“-Rhetorik zurückgegriffen. Das ist gefährlich. Allein die Empfindung eines geringeren Risikos kann das eigene Verhalten verändern.
Mit Anfang dreißig gehört sie zu den wichtigsten Führungskräften des deutschen Kunstmarkts. Diandra Donecker erklärt, wie sie das Auktionshaus Grisebach durch die Corona-Krise führt und welche Pläne sie für die Zukunft hat.
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Fabian Ernst hat eine zweite Karriere: Er will mit digitalen Fußbällen den Sport neu aufrollen. Damit will er auch Jugendliche von Spielkonsolen wegholen.
Ein weiterer Schritt der Digitalisierung des Gesundheitssystems: Das elektronische Rezept wird Pflicht. Wie das Ganze vom Sommer an funktioniert.
Wer eine Gesellschaft gründen möchte, kann bald auch bequem per Video zum Notar. Die nötige Sicherheit soll dafür gewährleistet werden. Ein Gastbeitrag.