Deutsche Aktien tendieren abermals fester
Die deutschen Aktien knüpfen an ihre kräftigen Gewinne zum Jahresauftakt an. Zwar fehlen Impulse, die Grundstimmung ist aber vorsichtig optimistisch, der Handel indes anhaltend dünn.
Die deutschen Aktien knüpfen an ihre kräftigen Gewinne zum Jahresauftakt an. Zwar fehlen Impulse, die Grundstimmung ist aber vorsichtig optimistisch, der Handel indes anhaltend dünn.
Der Deutschen Telekom kommt eine seit Jahren schwelende Schmiergeldaffäre auf dem Balkan teuer zu stehen. Die Allianz sieht bei italienischen Staatsanleihen kein Ausfallrisiko. Der Chef des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hat die EZB für ihre Geldschwemme gelobt. Der Präsident des Bankenverbandes sieht keine Gefahr einer allgemeinen Kreditklemme. Die Anzeichen für eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China mehren sich.
Vor der Emission italienischer Anleihen haben sich Anleger am Mittwoch mit Engagements am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Besonders Bankaktien stehen unter Verkaufsdruck.
Die japanische Industrieproduktion ist in Folge der Flutkatastrophe in Thailand gesunken. Die Deutsche Telekom will ihr TV-Angebot kräftig erweitern. Die Deutsche Börse und die NYSE Euronext geben sich wegen der noch ausstehenden Genehmigung der europäischen Kartellbehörden mehr Zeit für ihren Zusammenschluss. Die französische Großbank BNP Paribas will eine Partnerschaft mit der russischen Sberbank auf den Weg bringen. ThyssenKrupp will mit der Deutschen Bahn wieder ins Geschäft kommen und arbeitet die Vorwürfe von Preisabsprachen beim Schienenverkauf auf.
2011 geht als schwaches Aktienjahr in die Börsengeschichte ein. Dennoch ließ sich mit Aktien gutes Geld verdienen. Die besten Titel im Dax kommen aus Rhein-Main - dort sitzt auch der Gesamtsieger.
Josef Ackermann mag ein Buch über Armin Hary. Erfolg hatten beide, Erfahrung mit Zweifel, Neid und Missgunst aber auch. Solche Gefühle spielen in vielen Unternehmen eine Rolle, mancher Manager fiel ihnen 2011 zum Opfer.
Im Vergleich zu diesem Jahr erwarten die Analysten eine leichte Zunahme des Emissionsvolumens. Unter anderem da die Bedeutung von Anleihen in der Unternehmensfinanzierung zunehme.
Neben den Menschen werden künftig auch die Maschinen vernetzt. Das „Internet der Dinge“ umfasst dann ebenfalls Autos, Heizungen und Windräder. Es wird tief in bislang nicht-digitalisierte Bereiche eindringen.
Die Erlöse aus dem Verkauf des amerikanischen Mobilfunkgeschäftes waren fest eingeplant, um den Schuldenberg abzutragen und Wachstumsfelder zu erschließen. Nun ist in Deutschland mit einem Investitionsschub vorerst kaum zu rechnen.
Der Verkauf von T-Mobile USA sollte die Krönung der bisherigen Karriere von Telekom-Chef René Obermann werden. Nun steht er vor einem Scherbenhaufen. Auch der Vorstandsvorsitzende von AT&T, Randall Stephenson, hat sich gründlich verkalkuliert.
Personalsuche, Marketing, Kundendialog: Unternehmen setzen vermehrt auf soziale Netzwerke. Doch nicht immer steckt auch eine Strategie hinter den Auftritten.
Der ehemalige Telekom-Vorstandsvorsitzende Ron Sommer würde sich rückblickend vermutlich wünschen, die amerikanische Aufsichtsbehörde FCC hätte im Jahr 2001 den Kauf des amerikanischen Mobilfunkunternehmens Voicestream schlicht und einfach verboten. Denn die Übernahme war lange unsicher, da es wegen des hohen Staatsanteils an der Deutschen Telekom heftigen politischen Widerstand in Washington gegeben hatte. Letztlich kam die Genehmigung doch noch. Zehn Jahre später haben die Bonner wieder auf die Zustimmung amerikanischer Behörden gehofft, allerdings mit umgekehrter Stoßrichtung. Aus Amerika wollten sie jetzt nur noch weg.
Die Übernahme von T-Mobile USA hätte für AT&T und die Deutsche Telekom viele Probleme gelöst. Sie haben viel Zeit verloren, während sich Marktführer Verizon weiter verstärkte.
Die Staatsschuldenkrise wird sich Schätzungen zufolge auch bei den Dividendenzahlungen niederschlagen. Vor allem Banken streichen die Ausschüttungen an ihre Aktionäre zusammen.
Die DFL hat das Ausschreibungsverfahren für Fernsehsender und Vermarkter eröffnet. Die Rechtevergabe verspricht viel Spannung - vor allem in den neuen Medien. Die Branche sieht große Perspektiven.
Der überraschende Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex’ sorgte am Dienstag am deutschen Aktienmarkt für steigende Kurse.
Das wichtigste Projekt von Konzernchef Obermann ist gescheitert: Die Deutsche Telekom bleibt auf ihrer Mobilfunktochter T-Mobile USA vorerst sitzen. Obermann klagt nun über die amerikanischen Wettbewerbshüter - und kann dem geplatzen Verkauf zugleich Positives abgewinnen.
Nach dem der Verkauf von T-Mobile USA an AT&T geplatzt ist, fehlen der Telekom die Optionen. Ein Deal gleicher Qualität ist nicht zu erwarten, das dürfte den Kurs belasten.
Fresenius erhöht die Gewinnerwartungen, AT&T gibt die Übernahme von T-Mobile USA auf. Der Auftragseingang von Süss Microtec liegt unter den Erwartungen, Nordex hofft auf schwarze Zahlen im kommenden Jahr. Die europäischen Länder stocken die IWF-Mittel zur Bekämpfung der Schuldenkrise auf und der private Verbrauch wird in Deutschland 2012 wohl leicht zulegen.
Der deutsche Aktienmarkt tendiert freundlich. Die Anleger seien in Vorfreude auf den Geldregen der EZB, die am Mittwoch den ersten von zwei Drei-Jahres-Tendern für die Liquiditätsversorgung der Banken auflegt.
Nach besser als erwartet ausgefallenen Stimmungsindizes steigen am Dienstag die Aktienkurse wieder.
Die Monopolkommission sieht noch immer keinen funktionierenden Wettbewerb in der Postbeförderung. Deutlich besser ist die Konkurrenzlage in der Telekommunikation.
Apple, Google, Facebook und Amazon dringen in die Domänen der Nebenbuhler ein und suchen die Entscheidung um die Herrschaft im Netz. Die Börse wettet auf Amazon und Facebook.
Die Europäische Zentralbank senkte wie erwartet den Leitzins auf 1 Prozent. Andeutungen, die Notenbank könnte mehr Staatsanleihen kaufen, blieben aus. Daraufhin fielen die Kurse italienischer Staatsanleihen und europäischer Aktien.
Vom Datenschutz war auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung nur wenig zu hören. Der intelligente Strom, der dort gepriesen wurde, ist aber voller Tücken.
Intel senkt die Umsatzprognose, MLP plant trotz Gewinnrückgang eine Sonderdividende, Pfizer und Boeing erhöhen die Dividenden. Die Deutsche Börse und die NYSE machen der EU weitere Zugeständnisse, die Telekom und AT&T prüfen Änderungen am T-Mobile-Deal. Die Hapag-Lloyd-Aktionäre wollen von Tui Anteile übernehmen, die DWS löst den Immobilien-Dachfonds Immoflex auf. Moody’s überprüft die Ratings spanischer Banken und Fitch kritisiert die EU-Gipfelergebnisse. Der Fiskalpakt ermöglicht doch keine automatischen Defizitverfahren.
Eon will in Deutschland 6000 Stellen streichen, S&P stellt 15 europäische Versicherer unter Beobachtung, Singulus will 2011 mit schwarzen Zahlen abschließen und Air Berlin dementiert eine Verschärfung des Sparprogramms. Elektroautos werden in Deutschland praktisch nicht gekauft, der Preisauftrieb im Großhandel schwächt sich weiter ab. Die Bundesbank zeigt sich offen für höhere IWF-Kreditlinien, Moody’s unzufrieden mit dem EU-Gipfelpaket. Südkorea senkt die Wachstumsprognose , die Letten stürmen die Geldautomaten.
Im Gespräch: Dieter Kempf, der Präsident des IT- und Telekommunikationsverbandes Bitkom und Vorstandsvorsitzende der Datev - vom nationalen IT-Gipfel in München soll ein klares Signal ausgehen: Die Branche nimmt den Datenschutz ernst. Dazu wird eine Stiftung gegründet, die einen neuen Zertifizierungsrahmen schaffen soll. Zudem würde der Verband gerne Milliarden in den Netzausbau investiert sehen.
Hohe Kursschwankungen haben am Donnerstag das Geschäft auf den europäischen Aktienmärkten geprägt. Die Erholungsrally des Vortags setzt sich nicht fort.
Seit 20 Monaten läuft der Fall Jan Ullrich vor dem Sportgerichtshof Cas schon. Nun muss der frühere Radprofi weitere sechs Wochen auf ein Urteil warten. Dafür liefert die Kammer eine ausführliche Erklärung.
Eine Milliarde Euro Umsatz mit SMS ist den Mobilfunkunternehmen schon weggebrochen. Nun drohen weitere Milliardenverluste, gegen die sich die Unternehmen kaum wehren können.
Auch zur Wochenmitte gibt es wieder Neues zur Euro-Schuldenkrise: Die Euro-Länder wollen zur Verstärkung ihrer Krisenabwehr den IWF mit mehr Finanzkraft ausstatten. Und die Euro-Finanzminister haben eine weitere Nothilfe an Griechenland freigegeben. Auf Unternehmensebene hat die Deutsche Telekom weiter Probleme beim Verkauf von T Mobile USA. Denn die Einwände der amerikanischen Regulierer an AT&T gehen noch viel weiter als bisher bekannt. Erwähnenswert ist ansonsten auch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Großbanken durch Standard & Poor“s.
Deutschland erwägt gemeinsame Anleihen mit anderen Triple-A-Staaten, Belgiens Parteien einigen sich auf ein Sparpaket, der ESFS wird Anleihen bis 30 Prozent absichern, aber Moody’s sieht dennoch die Kreditwürdigkeit aller europäischen Staaten gefährdet. Der amerikanische Einzelhandel startet mit einem Rekord ins Weihnachtsgeschäft, der deutsche meldet einen guten Start. Die Commerzbank will eigene Anleihen mit Aktien tilgen, MAN und IPIC einigen sich über Ferrostaal, Thomas Cook stopft seine Finanzierungslücke.
Fitch droht den Vereinigten Staaten mit dem Verlust der Topbonität, Moody’s warnt vor einer Herabstufung nachrangiger Bank-Schulden in der EU. Deutschland und Frankreich kämpfen um die Besetzung des Posten des Chef-Volkswirts bei der EZB. Qiagen will weltweit bis zu 380 Arbeitsplätze streichen, Facebook nun angeblich zwischen April und Juni 2012 an die Börse gehen. Ein amerikanisches Gericht hat den Vergleich zwischen Citigroup und Börsenaufsicht in einem Hypothekenskandal gekippt.
In China ist mit der Industrieproduktion ein wichtiger Vorlaufindikator zum ersten Mal seit drei Jahren geschrumpft. Dieser Hinweis auf eine Abschwächung der chinesischen Inlandsnachfrage dürfte die Sorge um die Lage der Weltwirtschaft weiter verschärfen. Auf Unternehmensebene ist interessant, dass T-Mobile USA bei einem Scheitern einer Übernahme durch AT&T offenbar die Gründung eines Joint Ventures überlegt. In der Schweiz hat unterdessen der Versicherungskonzern Zurich Financial Services sein Gewinnziel in Frage gestellt.
Der Netzwerkausrüster lässt seine Mitarbeiter im Unklaren über den angekündigten Stellenabbau. Der fällt höher aus als angenommen. Die Mitarbeiter sind verunsichert.