Bahn gibt Fahrräder in neue Hände
Die Bahn-Tochtergesellschaft Schenker hat sich im zweiten Anlauf von MTS getrennt. MTS produziert Fahrräder und Autopflegeprodukte rund um „Nigrin“.
Die Bahn-Tochtergesellschaft Schenker hat sich im zweiten Anlauf von MTS getrennt. MTS produziert Fahrräder und Autopflegeprodukte rund um „Nigrin“.
Bahnhöfe sind nicht nur Verkehrsdrehscheiben, sondern auch Orte städtischer Identität. Und das sogar ohne einen Meter Gleis oder eine Eisenbahn im Bild, wie nun ein Band über historische Ansichtskarten zeigt.
Der Gesamtbetriebsrat von DB Regio rechnet mit großem Andrang und fordert zusätzliches Personal – auch, um überfüllte Züge räumen zu können.
Das marode Netz bremst den Schienenverkehr in Deutschland aus. Eine neue Struktur des DB-Konzerns soll mithelfen, das zu ändern. Doch den Konkurrenten geht alles viel zu langsam voran.
Der ehemalige Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling wird 70 Jahre alt. Sein Faible ist und bleibt der schienengebundene Verkehr
Der 62 Jahre alte Pofalla ist seit rund sieben Jahren im Bahnvorstand. Im März erklärte er seinen Wechsel. Nun ist klar, wo er künftig arbeiten wird.
Die Bahn will ein 450-Kilometer-Gleisnetz modernisieren – allerdings nicht in Deutschland, sondern in Kanada. Der scheidende Infrastrukturvorstand Pofalla findet das großartig.
Die Behörde wirft dem Konzern vor, seine Marktmacht zu missbrauchen. Die Bahn enthalte anderen Anbietern von Mobilitätsplattformen wichtige Daten vor. Das schade dem Wettbewerb, so die Begründung.
Die Deutsche Bahn soll in den nächsten Jahren das Nahverkehrsnetz rund um die kanadische Millionen-Metropole Toronto betreiben und instand halten. Laut Bahnvorstand Pofalla ist das Projekt das bedeutendste in der Geschichte Kanadas.
In die Gleisnetzinfrastruktur fließen in diesem Jahr 13,6 Milliarden Euro – nicht jeder hält das für perfekt angelegtes Geld. Informatiker Klaus Radermacher zweifelt am Öko-Image des Zuges.
Wenn die Bahn nicht einmal eine Oster-Bauruhe einhalten kann, muss der Zustand des Schienennetzes wirklich katastrophal sein.
Show off – der Begriff sagt einiges über Sinn und Zweck eines Boots wie der neuen DB/47 von Jeanneau. Aber sie kann mehr. Kaffee kochen beispielsweise.
Der frühere Bahn-Mitarbeiter Werner Weigand hat ein Buch darüber geschrieben, wie das umweltfreundliche Verkehrsmittel attraktiver werden könnte. Noch mangelt es unter anderem aber an qualifiziertem Personal für die komplexen Planungen.
Der F.A.Z.-Stellenradar zeigt, wo die meisten Mitarbeiter gesucht werden. Auch ukrainische Arbeitskräfte sind wichtig für viele deutsche Branchen.
Von einem „Bahnchaos“ will die Bahn nichts wissen. Jedoch dürften rund um Ostern wieder viel mehr Menschen den Zug nutzen. Der Konzern hat sein Sitzplatzangebot aufgestockt.
Wenn der Bahnchef mit Jugendlichen spricht, gibt er sogar sein Lieblingsmotto preis: „Warum soll ein schlaues Pferd höher springen als es muss.“
In der Osterzeit plant die Bahn Vollsperrungen auf zentralen Strecken wie zwischen Frankfurt und Fulda. Das wirft ein Schlaglicht auf ein altes Problem: Gibt es eigentlich ein Baustellenmanagement beim Staatskonzern?
Knorr-Bremse ist ein wichtiger Zulieferer für Zughersteller. Er will vom voraussichtlich stark steigenden Güterverkehr auf der Schiene profitieren – mit einem ganz besonderen Produkt.
Mit Verweis auf das Hausrecht der Deutschen Bahn musste der Comedian vorzeitig aussteigen, nachdem ein Zugbegleiter die Polizei verständigt hatte. Barth kündigt an, juristische Mittel ergreifen zu wollen.
Arbeiten im Zug ist bisher häufig nicht mehr als ein gut gemeintes Versprechen: Doch schon in diesem Jahr soll sich das „spürbar“ ändern, sagt der Verkehrsminister mit wichtigen Anbietern an seiner Seite.
Bahn, Bund und Telefonanbieter haben sich hohe Ziele gesetzt: Bald soll es auch in Zügen lückenloses Netz geben. Dann mal los.
Obwohl immer wieder tödliche Unfälle an Bahnübergängen passieren, reagiert die Bahn manchmal erst spät – oder sieht keinen Grund für Änderungen.
Ein Blinder ist an einem Bahnübergang in Kriftel nahe Frankfurt von einem Zug erfasst und dabei getötet worden. Nun verlangt die Gemeinde eine Sicherung, die auch Behinderte schützt.
Ein Monatsticket für neun Euro für Bahnen und Busse ist für den hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir das größte Experiment im Nahverkehr. Doch der Deutsche-Bahn-Manager Jörg Sandvoß hebt hervor: Vor Juni wird das nichts.
Wer mit dem eigenen Bike zum Mainzer Hauptbahnhof kommt, findet dort mittlerweile genügend Abstellplätze. Das war nicht immer so. Doch rund um Deutschlands zweitgrößte Bike & Ride-Anlage muss nun eigentlich kein Fahrrad mehr wild geparkt werden.
Weil ein für die Sicherheit des Schienenverkehrs wichtiges System ausgefallen ist, sind überall in den Niederlanden Bahnverbindungen ausgefallen. An den Bahnhöfen herrschte bis in die Abendstunden Chaos.
Bald startet das größte Experiment in der Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs. Und das nur, weil die FDP einen Tankrabatt wollte.
Auf dem Weg zur Insel Wangerooge ist eine Fähre am Donnerstag auf einer Sandbank vor der Insel aufgelaufen. Die Passagiere konnten das Schiff über eine Leiter verlassen, müssen aber vorerst auf ihr Gepäck verzichten.
Die Bilanz der Bahn für 2021 ist nicht gut. Bahnchef Richard Lutz verspricht Besserung für 2022. Daran messen ihn nicht zuletzt seine Gegner.
Geflüchtete aus der Ukraine sind auf Teilen des deutschen Arbeitsmarkts durchaus gern gesehen – doch es gibt die Sorge, dass viele von ihnen in Helferjobs landen könnten. Die Bundesagentur für Arbeit will gegensteuern.
„Die Menschen wollen Bahn fahren“, sagt Konzernchef Richard Lutz – und erwartet für das laufende Jahr wieder einen Gewinn. Vergangenes Jahr gab es jedoch einen Milliardenverlust. Und die ICEs wurden deutlich unpünktlicher.
Im Bahn-Vorstand ist sie für eine der problematischsten Konzernsparten zuständig. Ein Erfolg im Güterverkehr könnte Nikutta für noch höhere Aufgaben empfehlen. Vor Konflikten mit ebenfalls durchsetzungsstarken Vorstandskollegen schreckt sie nicht zurück.
Auch wegen des Kriegs in der Ukraine sind die Preise im März so stark gestiegen wie zuletzt vor 48 Jahren. Das spüren Pendler, Eigenheimbesitzer und Arbeitnehmer.
Zum fünfhundertsten Mal unterwegs auf der vier Stunden und sechzehn Minuten langen Strecke zwischen Frankfurt und Oldenburg: Gedanken beim Blick aus dem Zugfenster.
Im Vorstand der Deutschen Bahn ist Bewegung: Infrastrukturvorstand Pofalla wird wohl durch einen alten Bekannten ersetzt.
Sigrid Nikutta ist für eine der problematischsten Sparten der Deutschen Bahn zuständig. Ein Erfolg im Güterverkehr könnte sie für höhere Aufgaben im Konzern empfehlen.