Nach der Rationierung droht die Klagewelle
Wird im Winter das Gas knapp, muss die Bundesnetzagentur das knappe Gut zuteilen. Ohne klare Kriterien könnte das Ärger geben.
Wird im Winter das Gas knapp, muss die Bundesnetzagentur das knappe Gut zuteilen. Ohne klare Kriterien könnte das Ärger geben.
Wird im Winter das Gas knapp, muss die Bundesnetzagentur das knappe Gut zuteilen. Ohne klare Kriterien könnte das Ärger geben.
Die Entscheidung ist gefallen: Von Oktober an liegt die neue Gasumlage bei rund 2,4 Cent je Kilowattstunde. Für alle Gasverbraucher wird es nun teurer werden.
Die Höhe der Gasumlage soll bekanntgegeben werden. Kanzler Scholz reist ins Energieland Norwegen. Und die Taliban herrschen seit einem Jahr in Afghanistan. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Noch vor dem Ukrainekrieg hielt eine Expertenkommission der Bundesregierung fest: Die Risiken des Frackings sind heute beherrschbar. Doch die Ampel tut so, als hätte es diesen Bericht nie gegeben. Und sie scheut den Konflikt mit Umweltaktivisten.
Beide Koalitionspartner in Hessen haben im Moment noch ein strategisches Interesse daran, Streit zu vermeiden. Daher halten CDU und Grüne auch bei grundlegenden Fragen wie etwa der Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke still.
Rechtsextreme veröffentlichen ein inszeniertes Video in dem Wirtschaftsminister Robert Habeck als Schuldiger in einem Prozess angeprangert wird. Solche Hetze im Internet besorgt die Bundesinnenministerin.
Zuletzt war das Beratergremium nur noch zu dritt gewesen. Jetzt sollen Ulrike Malmendier und Martin Werding den Sachverständigenrat wieder komplettieren. Die neue Konstellation wäre ein Novum.
Gasimporteure sollen die höheren Einkaufskosten bald auf ihre Kunden umlegen dürfen. Für die wird es teuer – und die Preiserhöhungen der Versorger kommen noch oben drauf. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Der Bundeskanzler besichtigt eine Ausrede: Die Turbine für Nord Stream 1, mit der Russland geringe Gaslieferungen begründet, steht zum Transport nach Russland bereit. Auch auf Schröders Vorschläge reagiert Olaf Scholz.
Wir können die Konzentration wirtschaftlicher Macht verhindern und die Chancen für Wohlstand verbessern. Dabei stellt sich aber die grundsätzliche Frage: Dient der Wettbewerb in einer Marktwirtschaft wirklich den Menschen? Ein Gastbeitrag.
Einem internen Papier aus dem Bundeswirtschaftsministerium zufolge kann nicht auf Gas verzichtet werden, um Strom zu erzeugen. Man will die Versorgung der Verbraucher nicht gefährden.
Der Bundesfinanzminister warnt davor, dass zur Gaskrise auch eine Stromkrise kommt. Er sieht das von den Grünen geführte Bundeswirtschaftsministerium in der Verantwortung.
Die Agrarminister beraten, ob Deutschland mehr Flächen für den Weizenanbau freigeben soll. Bei der Gebäudeförderung heißt es jetzt „Sanieren statt Neubauen“. Und von heute an leben wir auf Pump. Alles Wichtige im F.A.Z. Frühdenker.
Die Bundesregierung genehmigt das bislang größte Rüstungsgeschäft mit der Ukraine binnen weniger Tage
Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Produktion von 100 weiteren Panzerhaubitzen 2000 für die Ukraine genehmigt. Das Auftragsvolumen beträgt 1,7 Milliarden Euro. Ziel ist die langfristige Stärkung der ukrainischen Armee.
Die Bundesregierung lässt sich auf EU-Ebene von grünen Traumzielen leiten. Das war schon auf nationaler Ebene ein Fehler.
Wer ein Haus kauft oder eine Immobilie besitzt, kann bei Sanierungen auf den Staat zählen. Nun hat die Bundesregierung eine Reform vorgelegt. Wärmepumpen werden nicht mehr so stark bezuschusst wie bislang.
Niemand will frieren im Winter. Die Menschen denken um – und kaufen massenhaft Heizlüfter. Fachleute warnen vor einer „extremen Belastung für die Stromnetze“.
Durch Nord Stream 1 fließt wieder Gas. Ein Grund zur Entwarnung ist das nicht. Sind wir auf den Winter gut vorbereitet?
Die geringen Gaslieferungen aus Russland haben den Energiekonzern Uniper in Schieflage gebracht. Nun nennt das Wirtschaftsministerium Details dazu, wie die Rettung des Unternehmens aussehen könnte.
Die französische Regierung hat am Dienstag erklärt, wie sie den Energieriesen EdF wieder vollständig unter staatliche Kontrolle bringen will. Mit den Milliarden soll der Konzern ermächtigt werden, neue Kraftwerke zu bauen.
Die Grünenchefin will alle Maßnahmen prüfen, das Wirtschaftsministerium startet einen zweiten Stresstest: Könnten die letzten Meiler doch noch länger laufen?
Das Wirtschaftsministerium teilt mit, dass sowohl ein Schnelltest, als auch ein PCR-Test positiv ausgefallen sind. Habeck nehme seine Dienstgeschäfte aus dem Homeoffice wahr.
Die geplante Vollverstaatlichung von Électricité de France (EDF) nimmt Gestalt an.
Sachsen und Niedersachen haben im Bundesrat einen Antrag eingebracht, der die Bundesregierung auffordert, den Pressevertrieb zu fördern. Bremen und Schleswig-Holstein schließen sich der Aufforderung an.
Der Bundestag hat wegen der Gaskrise beschlossen, dass mehr Kohlekraftwerke zur Stromerzeugung herangezogen werden. Zudem wird das Energieunternehmen Uniper staatlich gestützt. Kritik daran gibt es nicht nur von der Opposition.
Die Spritpreise sind erheblich gestiegen. Um Autofahrer zu entlasten, hat die Bundesregierung den Tankrabatt eingeführt. Der gewünschte Erfolg – niedrigere Preise für die Verbraucher – scheint sich aber nur teilweise einzustellen. Reflexartig wird Missbrauch vermutet und ein Eingreifen des Bundeskartellamts gefordert. Zu Recht?
Soll das Kartellamt Unternehmensgewinne abschöpfen? Die Monopolkommission zweifelt daran: Dafür sollten Geldbußen öfter Unternehmen treffen.
Fünf Milliarden Euro sieht das Wirtschaftsministerium für Unternehmen vor, die besonders unter hohen Strom- und Gaspreisen leiden. Dafür müssen die Chefs auf einen Teil ihrer Vergütung verzichten.
Die Ampelkoalition ist mit Habecks Strategie auf gutem Weg in der Start-up-Finanzierung. Für den Standort Deutschland wäre es mehr als nur ein Signal, wenn das Bundeskabinett diese Strategie zu ihrem Projekt machen würde. Ein Gastbeitrag.
Gas wird teuer und knapp: Angesichts der brenzligen Lage vieler Unternehmen denkt die Bundesregierung über neue Maßnahmen nach, sie zu stützen.
Es gilt Alarmstufe Gas. Energieversorger sollen wieder Kohle statt Erdgas in ihren Kraftwerken verfeuern. Das stellt in Rhein-Main vor allem einen Versorger vor Probleme.
Den Sender Euronews haben Finanzinvestoren mit Verbindungen zu Victor Orbán gekauft. Jetzt macht der Kanal Werbung für Saudi-Arabien. Das ist kein gutes Omen.
Nach der Verschärfung des Gasnotfallplans fürchten Fachleute viel höhere Kosten für Verbraucher und Industrie. Die Regierung will beide entlasten und hat schon konkrete Ideen – nicht allein mit Blick auf die Gaspreise.
Russische Gasflüsse sinken, Beschaffungskosten steigen: Nach dem Gasalarm dürften sich die Verbraucherpreise weiter verteuern. Die Stadtwerke warnen vor einer Insolvenzwelle.