Ein Bayer sucht seinen Platz
Markus Söder will Kanzler werden, oder er will es nicht, so genau weiß das in der Union niemand. Genau deshalb macht er alle nervös. Und für Jens Spahn kommt die Stunde der Wahrheit.
Markus Söder will Kanzler werden, oder er will es nicht, so genau weiß das in der Union niemand. Genau deshalb macht er alle nervös. Und für Jens Spahn kommt die Stunde der Wahrheit.
Hauptversammlungen finden wegen Corona online statt. Für viele Konzerne ist das praktisch – denn kritische Nachfragen und Interaktionen fallen dank Fragelisten aus. Langfristig ist das jedoch keine Option.
Rückstellungen für den Glyphosat-Vergleich in Amerika haben Bayer einen Milliardenverlust eingebrockt. Abgesehen davon sei das Geschäft aber trotz der Corona-Krise „stabil“.
Zunächst sollte der Leverkusener Konzern im Prozess um angeblich krebserregende Unkrautvernichter 289 Millionen Dollar an ein Opfer zahlen, dann wurde die Strafe auf 78 Millionen gesenkt – nun sind noch 20,5 Millionen Dollar übriggeblieben.
1989 hebt ein Mann in seinem Garten einen ungewöhnlichen schweren Felsbrocken aus. Mehr als 30 Jahre später stellt sich heraus: Es handelt sich um einen Meteoriten – und zwar um den größten, der je in Deutschland gefunden wurde.
Ein Teil des milliardenschweren Glyphosat-Vergleichs dreht sich um zukünftige Klagen. Bayers Vorschlag zum Umgang damit stößt bei einem wichtigen Richter auf Unverständnis.
Verursacht der Unkrautvernichter Roundup Krebs? Das soll ein unabhängiges Gremium entscheiden – doch der zuständige Richter zweifelt, ob das rechtlich möglich ist. Damit wackelt ein wichtiger Teil des Bayer-Vergleichs.
Bayer hat in dieser Woche einen Vergleich um sein Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat angekündigt. Es geht um knapp 11 Milliarden Dollar. Kritiker bezweifeln, dass das reicht.
Der Bayer-Konzern ist einen Großteil der Glyphosat-Klagen los. Doch der Preis ist hoch und ein Restrisiko bleibt.
Glyphosat-Schlichter Kenneth Feinberg sagt im F.A.Z:-Interview, Bayer sollte mit dem Vergleich zufrieden sein. Er sieht darin auch eine Lektion für andere Unternehmen. Ein Interview.
Der Konzern verpflichtet sich, umgerechnet 9,7 Milliarden Euro zu bezahlen. Im Gegenzug sind drei Viertel der Klagen vom Tisch.
Nach der umfassenden Einigung mit zahlreichen Klägern, besonders im Fall Glyphosat, reagieren die Anleger am Donnerstag erleichtert. Auch Analysten sind durchaus angetan.
Der Bayer-Konzern hat sich mit amerikanischen Klägern im Streit um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat geeinigt. Die Einigung wird mehr als zehn Milliarden Dollar kosten. Und Tausende von Fällen bleiben noch offen.
Die politischen Spannungen um Hongkong haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart zunächst unbeeindruckt gelassen. Positive Nachrichten im Konflikt um den Unkrautvernichter von Bayer verleihen dem Kurs des Chemiekonzerns Auftrieb.
Der Bayer-Chef erklärt im F.A.Z.-Interview, warum er auf der Suche nach einem Medikament schon in absehbarer Zeit mit konkreten Erfolgen rechnet – eines alleine aber nicht reichen wird.
Der Bayer-Chef war nach der verweigerten Entlastung lange angeschlagen. Auch der Streit um Glyphosat hat dabei nicht geholfen. Nun ist seine Position aber stärker denn je.
Die Kritik an der Übernahme des amerikanischen Saatgutkonzerns Monsanto ist für Bayer längst nicht abgeklungen. Auf der ersten Online-Hauptversammlung loben die Aktionäre den Vorstand nun trotzdem. Das hat mehrere Gründe.
Unternehmen, die Staatshilfe brauchen, sollen keine Gewinne ausschütten. Das fordern der Wirtschafts- und der Finanzminister.
Der Schauspieler erwartet bereits das zweite Kind mit seiner Ehefrau, Tom Hanks tröstet einen Jungen namens Corona, und Demi Lovato sammelt Geld für Fans mit psychischen Problemen – der Smalltalk.
Als erste Dax-Konzerne halten Bayer und Beiersdorf in dieser Woche Aktionärstreffen digital ab. Zahlreiche Anteilseigner fürchten um eine Einflussmöglichkeit. Tun sie das zu Recht?
Mehr Umsatz, mehr Gewinn: Bayer profitiert nicht nur von krisenbedingten Vorratskäufen bei Schmerzmitteln und Vitamintabletten. Auch in anderen Bereichen laufen die Geschäfte gut.
Werner Wenning hat als Lehrling bei Bayer angefangen und wurde zum mächtigsten Aufsichtsrat der Republik. Zum Abschied zieht er Bilanz – und gibt einen wichtigen Ratschlag für gute Unternehmensführung.
Schon vor Corona gab es ständig Lieferengpässe bei Arzneimitteln. Die Gründe liegen im Ausland. Doch der Aufbau einer heimischen Produktion dürfte schwierig werden.
Mit Krisen kennen sich die Kanzlerin und ihr Vize nur zu gut aus. Sie sind ein eingespieltes Team, sprechen sich stets ab – und haben gemeinsam die EU auf Kurs gebracht.
Was ist erlaubt in Zeiten des Kontaktverbots? In Sachsen müssen Richter klären, wie weit das Lebensumfeld eines Menschen reicht. Und in Bayern wird diskutiert, ob man sich noch mit einem Buch auf die Bank setzen darf.
Mit der Monsanto-Übernahme hat sich Bayer viele Rechtsrisiken aufgehalst. In einem Fall gibt es nun eine Einigung. Die größte juristische Baustelle bleibt aber offen.
In China ging eine Mitarbeiterin von Bayer während ihrer Quarantänezeit eine Runde laufen. Nun ist sie ihren Job los und muss das Land verlassen.
Gemüse bitte unverpackt und Kinderspielzeug lieber aus Holz: Wer heute fortschrittlich sein will, verzichtet auf Plastik. In den Sechzigerjahren sah das anders aus – da versprach ein Haus aus Kunststoff die Zukunft zu sein.
Angeblich steht ein Vergleich mit einem Volumen von rund 10 Milliarden Dollar bevor. Dies sei „lächerlich“, sagt der Staranwalt und Vermittler im Glyphosat-Streit, Kenneth Feinberg. Die Gespräche zwischen Bayer und den Klägeranwälten dauerten an.
Die Aktie im Minus, der Vorstand unter Druck: Bayer fürchtet durch die Schadenersatzklagen in den Vereinigten Staaten erhebliche finanzielle Nachteile. Nun steht der Konzern einem Bericht zufolge vor einer milliardenschweren Einigung mit den Klägeranwälten.
Der Politiker hat seine langjährige Freundin für eine jüngere Frau verlassen, Pharrell Williams will um eine Villa ärmer werden, und Mikaela Spielberg geht für eine kurze Zeit ins Gefängnis – der Smalltalk.
Die Deutsche Börse hat für ihren Leitindex eine Nachhaltigkeitsvariante aufgesetzt. Welches Unternehmen darin wie stark ist, wirft aber viele Fragen auf.
Liam Condon ist im Bayer-Konzern für die Landwirtschaft und die Agrarchemie zuständig. Der Bereich steht vor einer riesigen Aufgabe.
Für Konzernchef Werner Baumann steigt das Risiko rund um den Unkrautvernichter. Das kostet auch Reputation. Dabei läuft das operative Geschäft rund.
Die Pharmasparte und auch die Monsanto-Übernahme bescheren Bayer gute Zahlen für 2019. Die Zahl der Glyphosat-Kläger wächst derweil weiter.
Werner Baumann hat sein ganzes Berufsleben in dem Chemie- und Pharmakonzern verbracht. Seit dem Kauf von Monsanto steht der Vorstandsvorsitzende gewaltig unter Druck.