Facebook soll Hass anzeigen
Nach dem Angriff von Halle fordern Koalitionspolitiker eine Verpflichtung sozialer Netzwerke, illegale Äußerungen zu melden. Aber wären Staatsanwaltschaften der Flut von Anzeigen gewachsen?
Nach dem Angriff von Halle fordern Koalitionspolitiker eine Verpflichtung sozialer Netzwerke, illegale Äußerungen zu melden. Aber wären Staatsanwaltschaften der Flut von Anzeigen gewachsen?
Überall auf der Welt entstehen neue Finanzunternehmen, deren Bewertungen in die Milliarden reichen. Für die Kunden kann das ein Segen sein, doch Privatanleger kommen oft zu spät zum Zug.
Das Währungsprojekt des sozialen Netzwerks wird von einem Exodus an Partnern erschüttert: Mastercard, Visa, Ebay und Stripe ziehen sich zurück. Der Druck auf Mark Zuckerberg vor seinem baldigen Auftritt in Washington steigt.
Markus Braun will dem Zahlungsabwickler Wirecard eine andere Gestalt geben. Er setzt auf die Macht von Daten, um neue Geschäfte aufzubauen. Und scheut dabei keine Vergleiche mit Google.
In Benndorf bei Eisleben ist die Wohnung des Täters von Halle durchsucht worden. Unterdessen nennt Bayerns Innenminister den AfD-Politiker Höcke einen der geistigen Brandstifter für wachsenden Antisemitismus in Deutschland.
Die Angriffe von Halle sind wohl aus nächster Nähe dokumentiert worden: Ein Video zeigt aus der Täterperspektive, wie auf Menschen geschossen wird. Die Aufnahme erinnern an die Tat von Christchurch.
In sozialen Netzwerken nimmt die Werbung auch im Direktvertrieb zu: Jetzt werden Kosmetik und Aloe-Vera-Getränke auf Facebook verkauft. Doch das Geschäftsmodell ist gesellschaftlich fraglich und auch nicht immer legal.
Zirkulieren ist alles: André Gunthert und Nathan Jurgenson machen sich Gedanken über das Fotografieren in Zeiten von sozialen Medien wie Instagram und Facebook.
Deutschland droht den Anschluss zu verlieren in zentralen Technologien wie der Künstlichen Intelligenz. Chancenlos ist der Standort aber noch lange nicht. Das muss nun geschehen.
In jüngster Zeit ist ein Politikertypus in den Parlamenten erschienen, der eigentlich als ausgestorben galt: der Populist. Über die Ursachen gibt es viele Theorien – eine überzeugt mehr als die anderen.
Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul hat sich kurz vor der WM noch im Aufbauen von Ikea-Schränken geübt. Auf Mainzerisch, der Sprache seiner rheinhessischen Heimat, sagen Leute, die ihn kennen: „Er hat ko Ferz im Hern“.
Mit Paypal verabschiedet sich einer der prominentesten Partner von Facebooks Digitalwährung Libra. Über die Gründe schweigt sich der Bezahldienst aus.
Verschlüsseln oder nicht verschlüsseln? Facebook gerät zwischen die Fronten: Bietet das Netzwerk zu wenig Privatsphäre, steigen ihm die Nutzer aufs Dach – bietet es zu viel, tun es die Regierungen.
Instagram-Nutzer können mit einer neuen App jetzt direkter mit den Freunden kommunizieren, die ihnen die liebsten sind. Dahinter steht ein Angriff auf einen populären Messenger-Dienst.
Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Australien warnen vor einer Verschlüsselung von Facebook-Nachrichten. Strafverfolger müssten weiter Zugang haben. Facebook erteilt der Forderung eine Absage.
„Wir würden einen Rechtsstreit um Zerschlagung gewinnen“ – Mark Zuckerberg würde sich mit juristischen Mitteln gegen die Aufspaltung seines Konzerns wehren. Die Argumente der Politik seien schwach. Warren reagiert auf Twitter.
Mit der F.A.Z. verbindet Angela Merkel eine persönliche Geschichte. Zur Jubiläumsfeier der Zeitung bespricht sie mit Herausgeber Berthold Kohler, warum die Welt auch in Zeiten von Trumps Twitter-Tiraden keine schlechtere als früher ist und was sie nach ihrer politischen Karriere vorhat.
Die Arbeit am Ich legt man auf Reisen nicht einfach ab, selbst dann nicht, wenn Tausende Urlauber das gleiche Ziel haben. Für einige geht es dann erst richtig los – zum Leidwesen der Einheimischen.
Der Beschluss, der zahlreiche an Renate Künast gerichtete Beleidigungen für rechtmäßig erklärt, ist juristisch unhaltbar, sagt die Strafrechtsprofessorin Elisa Hoven im Gespräch.
Lesekreise hatten lange ein angestaubtes Image. Im Internet ist das anders, weil man auf Instagram mit der richtigen Lektüre punkten kann. Prominente machen es vor.
Was müssen Politiker sich heute gefallen lassen? Und was kann Facebook dafür? Dass sich Renate Künast laut einem Gerichtsbeschluss schlimmste Schmähungen bieten lassen muss, ist auch eine Niederlage für alle Bürger.
Nach der Affäre um Datenschnüffelei durch Cambridge Analytica hat das soziale Netzwerk App-Entwickler unter die Lupe genommen. Und viel härter durchgegriffen als bisher bekannt war.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist zu Besuch in Washington. Dort traf er sich mit Senatoren und Präsident Trump. Forderungen nach einer Aufspaltung des Konzerns erteile er eine Absage.
Kaum ein Thema beschäftigt Tech-Konzerne zur Zeit so sehr wie das Vertrauen der Nutzer – und wie man es erhalten kann. Denn seinen Entzug spüren die Unternehmen sofort in Euro und Cent.
„Stück Scheiße“, „Schlampe“, „Drecksau“ – solche und noch krassere Kommentare prasselten auf Renate Künast ein. Das Landgericht Berlin sieht darin keine persönliche Schmähung, sondern nur zulässige Sachkritik.
Wissenschaftler haben erforscht, wie sich Hetze und Lügen im Internet verbreiten. Sie ermittelten eine Million hassgetriebener Nutzer, die in 1400 Clustern organisiert und auf allen Plattformen aktiv sind.
In Köln treffen sich die Personalmanager zur Leitmesse und verkünden stolz die Gründung einer neuen Initiative zur Zukunft der Arbeit. Doch dann geht alles schief. Ein Messerundgang mit Twitter-Shitstorm.
Spät haben die großen Kirchen das Internet als Ort entdeckt, an dem sie junge Leute erreichen können. Doch dort haben sich schon erzkonservative Christfluencer breitgemacht.
Das hat es in über sechzig Jahren „Tagesschau“ nicht gegeben: Am Ende der 20-Uhr-Nachrichten hat Sprecher Jan Hofer am Donnerstagabend sein Smartphone in die Hand genommen und ein Selfie gemacht. Nach der Sendung erklärt er seine Aktion.
Schocknachricht für seine Fans: Karel Gott, Sänger von Hits wie „Biene Maja“ und „Lady Carneval“, ist abermals an Krebs erkrankt. Erst im Juli hatte er mit Familie und Freunden seinen 80. Geburtstag gefeiert.
Kein Panorama, sondern urheberrechtlich geschütztes Kunstwerk: Wer Bilder der temporären Lichtinstallation „Blue Port“ am Hamburger Hafen auf Social-Media-Plattformen teilt, wird dafür zur Kasse gebeten.
Auf Instagram vertreiben „Sinnfluencer“ nachhaltige Mode. Diese bringt aber oft nicht mehr, als das Gewissen der Käufer zu beruhigen.
Während die Kanzlerin Peking besucht, schließt die Wirtschaft viele neue Geschäfte ab. Die Proteste in Hongkong spielen dabei keine große Rolle. Der Besuch bleibt auch in Washington nicht unbemerkt.
Facebook ist der Prügelknabe im Silicon Valley. Das hat sich das soziale Netzwerk auch selbst zuzuschreiben. Trotzdem drängt sich der Eindruck auf, dass andere Unternehmen mehr Nachsicht genießen.
Freunde suchen per Telefonnummer: Über diese Funktion wurden offenbar Informationen von Millionen Nutzern abgegriffen. Facebook sagt, es handle sich um alte Daten.
Keine Likes mehr auf Facebook? Der Konzern testet einen Prototypen, bei welchem Nutzer deren Anzahl nicht mehr sehen können. Dahinter steckt auch eine kartellrechtliche Problematik.