Die Stadt, die sich selbst bombardierte
„Black Lives Matter“ hat viel in Bewegung gebracht. Erstmals hat die Stadt Philadelphia nun um Entschuldigung gebeten: dafür, dass ihre Polizei 1985 das Haus schwarzer Öko-Radikaler bombardierte.
„Black Lives Matter“ hat viel in Bewegung gebracht. Erstmals hat die Stadt Philadelphia nun um Entschuldigung gebeten: dafür, dass ihre Polizei 1985 das Haus schwarzer Öko-Radikaler bombardierte.
Die Geschichte einer Seuche – oder wie Ägypten den Kampf gegen Hepatitis C fast verlor und heute ein Vorbild für andere Länder sein könnte.
Die Corona-Pandemie hat auch dem Reiseportal Booking.com viel Geschäft genommen. Für 2021 beunruhigen den Chef Glenn Fogel auch Pläne der EU, großen Netzkonzernen Grenzen zu setzen.
Bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes haben sich erheblich mehr Menschen beschwert. Vor allem solche asiatischen Aussehens seien wegen der Corona-Pandemie „angepöbelt und teilweise mit Gewalt angegangen worden“.
Noch nicht mal annähernd haben die wohlhabenden Länder das erhoffte Geld eingesammelt, um ärmere Länder bei der Beschaffung von Impfstoffen zu unterstützen. Das ist auch aus eigener Sicht ein Fehler.
Dämonisch, heidnisch und götzendienerisch? Die Krippe vor dem Petersdom in Rom hat verstörenden Zuwachs bekommen. Wie sind der Astronaut und die Figur, die Darth Vader ähnelt, zu erklären?
Ludschain al-Hathloul kämpft im Königreich Saudi-Arabien für Frauenrechte. Dafür wurde die junge Frau jetzt verurteilt.
Sechs Saudis haben im Exil eine Partei gegründet. Sie wollen, dass ihre Heimat zur Demokratie wird. Ein tollkühnes Unterfangen, denn nicht einmal im Ausland sind Kritiker des saudischen Kronprinzen Bin Salman sicher.
Koch Vincent Klink über privates Kochen im Lockdown, die Entdeckung von Supermärkten, Big Macs zwischendurch und den Gastwirt als Psychologen.
Windows 10 einzurichten und in Betrieb zu nehmen kann ganz schön tückisch sein. Wir haben Tricks und Hilfestellungen für die ersten Schritte.
Am Weihnachtstag brachte Warner den als Blockbuster geplanten Superheldinnen-Film „Wonder Woman 1984“ per Stream in die amerikanischen Wohnzimmer. Was bedeutet das für das Kino, die Filme, die Künstler, die Kritik?
Wir haben im Laufe des Jahres viele Menschen befragt, wie sie in Corona-Zeiten leben und arbeiten. Jetzt haben wir acht von ihnen noch einmal gesprochen. Sie kämpfen weiter gegen die Krise.
In Indien liefern ultranationalistische Musiker mit gewaltverherrlichenden Stücken den Soundtrack für extremistische Hindus. Die wollen den säkularen und pluralistischen Staat zu einer Hindu-Nation machen.
„Zwischen den Jahren“ ist eigentlich eine wunderbare Zeit, ein luftleeres Ding, ohne Pflichten und ohne Zeitrechnung. Was aber, wenn das ganze Jahr ein luftleeres Ding war?
Vor 75 Jahren verkaufte der italienische Konditor Pietro Ferrero sein erstes Brot mit Nougatcreme. Eine Erfindung mit Folgen.
In der EU und in Deutschland werden die ersten Impfdosen verabreicht. Nicht überall funktioniert das reibungslos. Bundesgesundheitsminister Spahn spricht von „Hoffnung und Zuversicht“. Europol warnt vor Betrügern.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: freies Assoziieren.
Auto1 ist der größte Autohändler Europas, der Chef Christian Bertermann flirtet mit der Börse. Ein Gespräch über den Ärger beim Autokauf, bürokratische Zulassungsstellen und flächendeckende Autolieferungen im gläsernen Truck.
Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalnyj hat den Giftanschlag überlebt. Nun plant er seine Rückkehr nach Moskau. Für Präsident Putin hat die Affäre keinen guten Verlauf genommen.
Die Capella de la Torre spielt Musik der Renaissance und des Frühbarocks. Um nicht vor Corona zu resignieren, hat das Ensemble eine eigene Streaming-Plattform gegründet: „Studio4culture“ erwirtschaftet Geld, bietet Konzerte und Einführungen und ist dabei sogar interaktiv.
In Bethlehem ist Weihnachten dieses Jahr ein kleines, ruhiges Fest. Corona hat die Stadt fest im Griff, doch die Bewohner hoffen auf bessere Zeiten.
Vier Jahre hat es gedauert, bis Berlins Polizei der Durchbruch bei den Ermittlungen zu einer rechtsextremen Anschlagserie gelang. Doch auch nach der Festnahme zweiter Tatverdächtiger bleiben viele Fragen.
Das Bundesverfassungsgericht hat den Eilantrag von ARD und ZDF wider die Verzögerung des Beitragszuwachses abgelehnt. Jetzt muss Sachsen-Anhalt erklären, warum die Pandemie ein Grund sein könnte, den Beitrag nicht zu erhöhen.
Für Adveniat und Brot für die Welt bringen die Beschränkungen zu Heiligabend die wichtigste Einnahmequelle in Gefahr. Sie müssen nun reagieren wie viele Unternehmer.
Seit Mittwoch ist Felicity Jones auf Netflix im Film „The Midnight Sky“ zu sehen. Im Interview spricht sie über ihr Verhältnis zum Himmel, die Arbeit mit George Clooney und ihr Vorbild Ruth Bader Ginsburg.
In der Terrornacht von Wien rettete Osama Abu El Hosna einem Polizisten das Leben. Seither wird er als großes Vorbild gefeiert – noch vor einem Jahr wollte man ihm nicht einmal ein Haus verkaufen.
Der Mord an Walter Lübcke stehe in einer Tradition rechtsextremer Gewalttaten, sagt die Staatsanwaltschaft. Er sei nicht nur gegen die Person sondern auch gegen den Staat gerichtet gewesen. Dieser müsse nun Position beziehen.
Der Kreml behauptet, sich nicht mit dem von Alexej Nawalnyj verbreiteten Video beschäftigen zu können. Die Unterstellung „eines Symptoms nach Freud“ beweist das Gegenteil. Auch der Geheimdienst verwickelt sich in Widersprüche.
Der Staat geht uns an die Wäsche: Russische Netznutzer und Demonstranten erkennen in dem missglückten Giftanschlag auf den Oppositionspolitiker eine tiefe Symbolik.
Fast ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind die Regeln nirgendwo sonst in China so streng wie in Wuhan. Gleichzeitig sind Märkte und Kinos gut besucht. Über eine Stadt, die zum politischen Symbol geworden ist.
Am 22. Dezember 1920 gab es die erste deutsche Rundfunksendung: ein Weihnachtskonzert. Bald war das Radio tonangebend. Doch konnte es sich in Deutschland nie richtig entfalten. Woran liegt das? Ein Essay.
Existenzielle Sorgen, das Gefühl der Überforderung, körperliche Erschöpfung und gesundheitliche Beeinträchtigungen waren für einen Teil der Familien schon vor der Pandemie Alltag. Diese Herausforderungen haben sich 2020 verschärft. Ein Gastbeitrag.
Wie begegnet man jemandem, der noch im Gerichtssaal den Holocaust leugnet? Richterin Mertens entschied sich im Halle-Prozess für einen sehr menschlichen Ansatz – und stellte bis zum letzten Tag die Opfer in den Mittelpunkt, nicht den Täter.
Weihnachten im Lockdown macht viele Traditionen unmöglich: Vorschläge für das Beisammensein in kleiner Runde.
Beim Anschlag auf Alexej Nawalnyj nutzte das Regime Putin offenbar Männer und Institute aus sowjetischer Zeit. Einige waren spezialisiert auf Giftmord.
20 Jahre lang hat ein Händler Sägemehlkekse hergestellt und vertrieben. Nun bleibt er auf den Keksen sitzen. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe verbietet den Verkauf – der Stoff werde nicht einmal in Tierfutter benutzt.